Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Alltag

10 Weeks Body Change: Ein Nerd nimmt ab – Woche 3 & 4 (Werbung)

Hallo ihr Lieben,

mit einem Tag Verspätung kommt nun auch ein erneuter Zwischenbericht zum 10 Weeks Body Change Programm von Detlef D! Soost, das ich derzeit kostenlos testen darf.

Das Sportprogamm

Die gravierenste Änderung, die es seit meinem letzten Bericht gab, ist das Sportprogramm. Dieses hat in Woche 3 begonnen. Pro Woche gibt 2 Videos, in denen Detlef höchstpersönlich Übungen zeigt. Er schwitzt also, im wahrsten Sinne des Wortes, mit mir. Man soll beide Videos in der jeweiligen Woche absolvieren, darf aber natürlich auch mehr Sport machen.

Ich finde die Videos gut. Sie sind nur 15 bis 20 Minuten lang, enthalten leichte Aufwärmübungen, Kräftigungsübungen sowie ein kurzes Dehnen am Ende. Zuerst habe ich mich ja gefragt, wie effektiv so kurze Videos eigentlich sein können, aber meiner Meinung nach sind sie sehr effektiv. Ich schwitze und gerate außer Atem und habe am Tag danach leichten (oder schwereren…) Muskelkater. Dennoch sind die Übungen für mich einfach zu verstehen und auszuführen. Da liegt natürlich immer der Knackpunkt solcher Videos: Man hat keinen Trainer vor Ort, den einen korrigieren kann, wenn man sich falsch bewegt. Durch frühere Besuche in Sport- und Fitnesskursen denke ich aber, dass ich weiß, wie die Übungen ausgeführt werden. (Kniebeugen sind ja immer so ein Thema – die werden aber von Detlef gut erklärt, was ich jetzt zum Beispiel nicht gebraucht hätte, aber sinnvoll finde.)

Die Ernährung

In den vergangenen zwei Wochen habe ich mich besser an das Ernährungsprogramm gehalten, ich will aber nicht verschweigen, dass ich mir trotzdem ab und zu etwas erlaube, das eigentlich nicht vorgesehen ist. (Insbesondere Schokolade und süße Getränke *shame on me*) Da mein Freund hier aber der Wächter über die Süßigkeiten ist, hält sich das wirklich in Grenzen und noch immer bin ich der Meinung, dass ich lieber ab und zu ein kleines Stück Schokolade esse, als dann am Load Day oder irgendeinem anderen Tag aus Frust ein ganzes Kilo in mich rein zu schieben  – und ja, das würde ich schaffen.

Apropos „schaffen“: Ich merke, dass ich nicht mehr so viel essen kann und meine Portionen daher kleiner werden. Da finde ich einen sehr positiven Aspekt, weil mir letztes Jahr echt zeitweise das Sättigungsgefühl abhanden gekommen war. Ich konnte einfach immer essen, egal wie viel. Das ist jetzt nicht mehr so.

Zum Frühstück esse ich nun übrigens Eiweißbrot mit Wurst. Es gibt diverse Rezepte, um Brote selber zu backen, aber die schmecken furchtbar, ich habs ausprobiert. Deswegen greife ich nun auf gekauftes Eiweißbrot zurück. Das hat zwar zwischen 8 und 12 Prozent Kohlenhydrate, hat aber den Vorteil, dass ich nicht irgendwann mein Rührei über den Teller kotze. Denn ich hasse Rührei.

Eine Hauptmahlzeit zu kochen ist für mich nicht so schwer, weil ich finde, dass man aus Gemüse, Fleisch und Fisch einiges machen kann. Dennoch stört es mich, dass ich derzeit sehr viel Fleisch esse. Da würde ich doch lieber 1-2 mal in der Woche auf Nudeln, Kartoffeln oder Reis zurückgreifen, um das Gemüse zu unterstützen.

Hier mal eine Auswahl an Gerichten, die ich zuletzt so gekocht habe:

  • Grünkohl mit Mettwurst
  • Sauerkraut mit Kassler
  • Spinat mit Blumenkohlpürree und Spiegelei
  • Möhrensuppe mit Chili und weißen Bohnen
  • Hähnchenschenkel mit „Texas-Gemüse“ (Bohnen, Paprika, Tomaten)
  • Chili con carne
  • Grüner Salat mit Ei, Kochschinken, Tomaten, Pilzen, Gurken…
  • Paprika, gefüllt mit Hackfleisch, Möhren, Lauch, dazu Tomatensoße
  • China- oder Weißkohlpfanne mit Hack
  • China- oder Weißkohlgemüse mit Geflügel
  • Fisch (Seelachs) mit Leipziger Allerlei und Hollondaise
  • Tomatensuppe

Wenn ihr euch für ein Gericht interessiert, lasse ich euch gerne ein Rezept zukommen, aber ich denke, das meiste ist relativ selbsterklärend und einfach zuzubereiten 🙂

Bisherige Erfolge

In 4 Wochen des Body Change Programms habe ich bisher 2,9 Kilo abgenommen. Das finde ich gut und damit bin ich zufrieden, insbesondere, wenn ich daran denke, dass ich über Weihnachten und Silvester damit angefangen habe. Sicher kann man auch mit anderen Programmen oder Ernährungsumstellungen 3kg in 4 Wochen abnehmen und manchmal denke ich mir, das wäre zu wenig. Aber dann besinne ich mich, dass 3kg in 4 Wochen echt gut ist und dass ich das vorher nicht geschafft habe. Das Programm hilft mir bisher definitiv dabei, etwas disziplinierter zu sein, mehr Sport zu machen und mehr auf meine Ernährung zu achten.

Ich schreibe Euch dann in zwei Wochen wieder. Dann wird es ernst, denn sowohl Karneval, als auch der Super Bowl stehen vor der Tür… ich bereite jetzt schon mal meinen Schlachtplan vor 😉

Welche Tipps und Erfahrungen könnt ihr mir mit auf den Weg geben?

6 Kommentare

  1. Toll, dass du das durchziehst. Ich kenne es selbst und weiß: man gibt oft wieder auf. Bei mir hat es in den letzten 10 Jahren x Anläufe gebraucht, ehe ich durchgehalten habe. Bei mir ist es nun aber auch so, dass ich ziemlich dünn war und zunehmen wollte, also vor allem Muskelmasse. Blöd nur, dass ich Sport nicht mochte.
    Im Oktober 2014 habe ich angefangen, 5 x die Woche Sport zu machen. Anfangs habe ich nicht mal 2 Liegestütze geschafft. Ich stellte meine Ernährung um, habe jeden Tag ne Mischung aus Milch, Cornflakes (Natur, also nur Mais), Haferflocken und nem Löffel Honig gegessen (über den Tag), Abends dann z.B. Nudeln und Ei, Fleisch + Erbsen/Möhren, Käse + Thunfisch oder Bratkartoffeln mit Ei.
    Inzwischen mache ich 4 x pro Woche 25 Minuten Sport, habe die Ernährung beibehalten. Zusätzlich ziehe ich jeden Tag zwischen 60 und 120 Liegestütze durch und hebe meine Gewichte (alter Rucksack, gefüllt mit alten Lexika) – zum Aufwärmen.
    Mein Körper hat sich völlig verändert. Brust, Bauch (ich trainiere aber nicht auf Sixpack), Po und Arme sind deutlich gewachsen und definiert (von Kleidergröße XS auf S – aber nur durch Muskelmasse). Und das wichtigste: Körperlich ging es mir nie so gut wie jetzt.

    1. Danke für deinen Beitrag 🙂 Meinem Freund geht es da ganz ähnlich wie Dir damals. Er ist auch sehr schlank und würde gerne an Muskelmasse zunehmen, aber sich zum Training aufraffen ist halt immer die Sache. Vielleicht findet er ja irgendwann die Motivation, die du hattest. (Wenn nicht, nicht schlimm, ich mag ihn ja so wie er ist 🙂 ) – Aber toll, dass du durchgehalten hast und immer noch dabei bist, und natürlich, dass es dir damit so gut geht!

      PS: Liegestütze sind der Horror! >.<

  2. Ich wünsch dir Durchhaltevermögen, denn ich weiß genau dass das echt anstrengend ist.
    Ich habe ja vor meiner Hochzeit verzweifelt versucht abzunehmen. Drei mal die Woche 1,5 Stunden Fitnessstudio und Low Carb-Ernährung. Hat schon auch irgendwann ganz gut funktioniert, aber ich hatte das Gefühl für nichts mehr Zeit zuhaben, außer Sport und kochen…
    Nach der Hochzeit hab ich also wieder das Handtuch geschmissen und habe wieder zugelegt. Lustigerweise nehme ich momentan wieder ab – und zwar ganz von selbst! Ich tue rein gar nichts dazu… Aber ich will mich ja mal nicht beschweren 😉

  3. 2,9 kg ist ein guter Erfolg. Gut gemacht! Ich finde es gut, dass Du es nicht so strikt betreibst, weil eine Diät einfach ein Long-Run ist und die Lebensqualität durch Verzicht nicht derart leiden sollte. Es bringt ja auch nichts, wenn man innerhalb von 6 Wochen 12 kg verliert (hab ich mal geschafft) und danach wieder in die alten Gewohnheiten zurückfällt. Du machst das gut! Ich könnte diese Diät allerdings niemals machen, weil ich überhaupt kein Fleisch esse. 😉

    Ich habe jetzt einfach mal das Junk Food weggelassen und versucht meine Bequemlichkeiten zu killen, um meinen Energieverbrauch pro Tag wieder zu erhöhen. Ein Sportprogramm habe ich noch nicht angefangen, weil ich einfach ein Schönwettersportler bin und mich bei nasskaltem Wetter nicht vor die Tür bewegen will. Meine einzige andauernde, tägliche Bewegung ist der Spaziergang mit meinen Hunden. Seit dem 04.01. habe ich 1,1 kg verloren.

    1. Super, 1,1 kg ist doch auch ein toller Erfolg!
      Ich merke, wie mir das Programm hilft, wieder „normale“ bzw. meiner Meinung nach gesündere Essgewohnheiten zu entwickeln. Dabei meine ich nicht unbedingt, WAS ich esse, sondern WIE ich esse. Zuvor habe ich nämlich sehr viel zwischendurch gegessen – vermutlich ein Grund, warum ich irgendwann kein Sättigungsgefühl mehr hatte. Nun esse ich zwischen 2 und 4 Mahlzeiten am Tag, je nachdem wie mein Tagesablauf so aussieht, und lasse die Kleinigkeiten zwischendurch weg. Das tut mir sehr gut.
      Sport mache ich derzeit nur die Videos drinnen im Wohnzimmer, aber so langsam packt mich da auch so ein Drang, mehr zu machen – das würde ich dann auch gerne draußen machen. Letztens ging es zum Schlittschuhlaufen, mal gucken was demnächst kommt 🙂 Einen Hund, der mich nach draußen zwingt, habe ich nicht 😉

      1. Ich habe auch zwischendurch auch immer gegessen. Das ist echt nicht gut. Jetzt habe ich mir feste Zeitfenster gesetzt, in denen ich essen und merke auch bereits den Vorteil.

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