Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Allgemein Filme

25 Tage Kino – Woche 2 – mit Southpaw, Mission: Impossible und anderen!

CinemaxxLetzte Woche habe ich euch ja bereits erzählt, dass ich momentan das Jubiläumsticket von CinemaxX nutze und somit beinahe unbegrenzt ins Kino gehen kann. In der ersten Woche habe ich somit sogar 7 Filme gesehen. Diese Woche waren es nicht ganz so viele, weil ich privat ein wenig Stress hatte und weil mein Freund krank war und ich natürlich nicht immer alleine ins Kino gehen wollte. Erst recht nicht, wenn es sich um Filme handelte, die auch er gerne sehen wollte. So haben wir dann einen Gang zurück geschaltet, aber wir haben trotzdem 4 Filme geschafft und das ist ja eigentlich auch schon ziemlich viel für eine Woche, oder? 😉

Wir haben das Ticket seit 15 Tagen. Gesehene Filme diese Woche: 4. Gesehene Filme insgesamt: 11. Somit Preis pro Film: 2,27 Euro. Durschnittliche Bewertung der gesehenen Filme: 6.4 Punkte.

Bereits als ich den Trailer zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich Southpaw sehen will und ich wusste, dass er mir gefallen würde. Das hatte ich im Gefühl und ich hatte das richtige Gefühl.

Okay, die Geschichte ist im Prinzip nicht ausgefallen, vor allem im Bereich der Sportfilme funktioniert Southpaw nach dem üblichen „hinfallen und wieder aufstehen“-Klischee. Aber ich mag solche Geschichten und ich mag solche Figuren wie Billy Hope, hier natürlich überragend gespielt von Jake Gyllenhaal. Tragisch, gebrochen, irgendwie überfordert. Nach außen der starke Kerl und innen der weiche Kern – ja, ich bin leicht zu beeindrucken 😉

Wie dem auch sei – ich ziehe ernsthaft in Erwägung, im Rahmen der Jubiläumsaktion Southpaw noch mal anzuschauen, so gut hat er mir gefallen. Und wenn ich ihn dann noch mal sehe und er mir noch immer so gut gefällt, würde er sicher zum Lieblingsfilm befördert. Bisher gebe ich ihm 8.0 Punkte.


Okay, jetzt kommt meine Beichte: Ich habe noch keinen einzigen Mission: Impossible Film gesehen. Ja, Schande auf mein Haupt. Aber ich rolle das Feld jetzt halt von hinten auf und starte mit Teil 5. Denn nach diesem Actionfilm steht fest: Teil 1 bis 4 werde ich mir auch noch schnellstmöglich ansehen.

So, meine lieben Freunde, funktioniert gute Action. Für mich zumindest. Mission: Impossible bietet eine einigermaßen durchdachte, nicht zu flache Story und interessante, sympathische Charakte. Natürlich hat auch MI: Rogue Nation seine logischen Lücken und Schwächen, aber für einen Actionfilm fand ich die Story sehr gut. Es blieb spannend, ich konnte als Zuschauerin mitfiebern und miträtseln.

Was aber im Vordergrund steht: Die Action. Man mag von Tom Cruise halten was man will, aber für seine Stunts legt er sich wirklich ins Zeug und an M:I hat er Spaß. Das merkt man, auch im restlichen Cast. Der Film wartet mit tollen Actionszenen auf, egal ob Flugzeuge, Autos oder Motorräder involviert sind. Wir sehen Verfolgungsjagden, Kämpfe, Schießereien, brenzlige Situationen. Neben Tom Cruise mochte ich natürlich Simon Pegg und Jeremy Renner besonders gerne. Und alles ist gewürzt mit einer tollen Prise Humor – kurzum: Mission Impossible 5 hat unglaublich Spaß gemacht. Ich vergebe 8.0 Punkte.


Und hier haben wir nun, nach Mission Impossible, ein gutes Beispiel dafür, wie Action eben nicht funktioniert. Tut mir leid, aber Hitman war einfach nur verschwendete Lebenszeit. Es gab keinen einzigen Charakter, der mir sympathisch war oder mit dem ich mich hätte identifizieren können. Die Figuren durchlaufen Entwicklungen, die weder logisch noch authentisch sind. Die Story macht Hüpfer, wie es ihr passt, vollkommen egal, ob noch jemand durchblickt. Bei nem Actionfilm fragt ja eh keiner nach, oder? -_-

Was man dem Film zugute halten könnte, wären die absolut perfekt choreographierten Actionszenen. Aber sie sind eben genau das: perfekt choreographiert. Und das sieht man viel zu sehr. Hier soll alles stylisch, hip, elegant wirken – und wirkt am Ende nur noch lächerlich. Noch schlimmer waren da nur die Versuche, die Story auf episch oder tragisch zu trimmen, oder (am allerschlimmsten!) die kläglichen Versuche, lustig zu wirken.

Trostpunkte gibt es für den Soundtrack. Der war wirklich gut. 4.0 Punkte.


Zu guter letzt noch einen Sci-Fi-Actionfilm. Sci-Fi deswegen, weil es in diesem Film um Damian geht, der nur noch wenig Zeit zu leben hat. Er wendet sich an eine Forschungseinrichtung, die seinen Geist bewahren soll. Dieser Geist soll in einen Körper übertragen werden, der im Labor hergestellt wurde. Man kann sich denken, dass nicht alles problemlos abläuft und das nicht alles so ist, wie es scheint…

Mit Ryan Reynolds, dem Hauptdarsteller in Self/less, ist es ja so eine Sache. Er ist mir recht sympathisch, konnte mich bisher aber schauspielerisch aber noch nicht richtig überzeugen. Das ist nun vorbei. In Self/less sieht man, was er drauf hat – er trägt den Film problemlos und gibt einen großartigen Hauptdarsteller. Zugute kommt ihm die spannende Story, die zwar ihre Schwächen hat, insgesamt aber doch sehr fesselt und Spaß macht. Sehr positiv fand ich an dieser Stelle, dass sich der Film auf seine spannenden und dramatischen Elemente konzentriert und nicht auf ausufernde Action setzt. Lediglich am Ende hätte ich mir eine etwas dezentere Lösung gewünscht. Insgesamt hat der Film aber großen Spaß gemacht. 7.5 Punkte.  


Für die kommende Woche bzw. die letzten 10 Tage stehen noch folgende Filme auf meiner bzw. unserer Liste: Margos Spuren, Pixels, Fantastic Four, Codename Uncle, The Transporter Refueled, Fack ju Göhte 2, Kill the Messenger, Everest, Königin der Wüste, French Women

Mal gucken was aus diesen Plänen wird – 10 Filme in 10 Tagen, das wäre sportlich. Und eigentlich hab ich noch weniger Tage zur Verfügung, da ich am Wochenende bei meinen Eltern bin und da die Karte natürlich nicht nutzen kann. Aber Filme wie Pixels und Fantastic Four stehen aufgrund der Bewertungen jetzt auch nicht ganz oben auf unserer Prioritätenliste 😉

Was habt ihr zuletzt so im Kino gesehen? Interessen euch die Filme, die ich diese Woche gesehen habe?

9 Kommentare

  1. Bei Hitman habe ich mit dem Hauptdarsteller meine Probleme. Er kommt im Trailer absolut unsympathisch rüber und außerdem sehe ich ihn immer an Carries Seite in Homeland, mit Haaren 😉 Die anderen Filme werden auf jeden Fall auf DVD geguckt.

    LG

    1. Da gebe ich dir Recht. Der Hauptdarsteller war mir auch im Trailer bereits unsympathisch und während des Films hat sich das leider nicht geändert. Aus anderen Formaten kannte ich Rupert Friend aber noch nicht.

  2. Mir ging es ähnlich mit MISSION: IMPOSSIBLE. Glücklicherweise haben die Fernsehsender kurz vor dem Kinostart von Teil 5 nochmal die meisten Filme wiederholt.

    / Links entfernt von Frau Margarete.

  3. Die ersten 3 Filme wären leider so gar nicht meines. Southpaw ist einfach nicht mein Genre, Mission Impossible konnte mich noch nie von sich überzeugen und bei Hitman bin ich nach deiner Kritik auch froh, dass der mich so gar nicht reizt. Bei Self/less fand ich ja die Storyline richtig interessant, war aber dann etwas verunsichert weil die Kritiken ja alle recht mies waren. Aber scheint ja doch besser zu sein, als alle sagen. Würde mich wie gesagt aufgrund der Geschichte aufjedenfall mal reizen, aber dann werde ich ihn wohl eher mal über Amazon leihen oder die Dvd anschauen.

    Margos Spuren würde ich ja auch gerne noch sehen, aber jetzt im September will ich ja unbedingt in The Maze Runner und ob ich mehr als einmal ins Kino komme weis ich nicht. Meine Freunde und ich haben ja leider immer eine etwas längere Anfahrt zum Kino und die führt dazu, dass wir dann doch meistens wenn dann nur einmal pro Monat ins Kino gehen. Würde mir echt wünschen ebenfalls eines im Ort zu haben, aber das ist eben der Nachteil am Landleben. Somit schaue ich halt viel auf Dvd, über Prime oder leihe sie mir dort im Shop.

    Ich bin aber auch sehr gespannt was du zu Codename Uncle sagst und Transporter Refueled. Bei Ersterem fand ich den Trailer schon sehr unterhaltsam und bei Letzterem bin ich mal gespannt ob der neue Hauptdarsteller den Job genauso gut macht.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Dankeschön :). Als ich das Buch gelesen hatte war ich gerade total der Fan von Liebesromanen. Heute wäre er mir wahrscheinlich auch zu kitschig, aber damals genau das was ich lesen wollte xD. Auf den Film hatte ich mich dann auch wirklich gefreut, aber wie du schon sagtest, war dann leider nix.

    Die ersten beiden Filme sind auch wirklich komplett an den Büchern orientiert, da gibt es nicht wirklich viel was man rausgelassen hat. Das waren dann echt Stellen, die für den Film zu langweilig gewesen wären, in halt unnötig in die Länge gezogen hätten.

    Also ich bin ja auch nicht von beidem der größte Fan, aber bei den Filmen war ich zumindest nicht ganz so genervt wie bei den Büchern, deshalb waren die dann vom Gefühl her die Gewinner. Bei Fifty Shades of Grey weis ich schon warum ich die Bücher nicht lese xD.

  4. Hallo 🙂
    So gliedern wir meine Kommentare mal nach Themenbereichen…
    1) Ich bin unheimlich neidisch auf dein Ticket. Ich hab zwar auch die meisten Filme gesehen, aber abgesehen von Sneak Vergünstigungen immer zum vollen Preis 🙁
    2) Southpaw mochte ich auch, auch wenn er für mich ein paar Längen hatte.
    3) Bei MI brauchst du 1-3 eigentlich nicht zu sehen, da sie sehr schwach sind (meiner Meinung nach), aber auch jeden Fall ist Teil 4 zu empfehlen. Der 5. Teil hat mich auch sehr begeistert.
    4) Hitman hat mich nicht interessiert, daher steht er nicht auf meiner Liste (außer mein Freund möchte ich noch sehen)
    5) Selfless mochte ich auch sehr. Ryan Reynolds hat mich spätestens seit The Voices als Schauspieler überzeugt.
    6) Von deinen kommenden Filmen hab ich die meisten gesehen und kann daher sagen, dass einiges gutes auf dich zukommt. Manche hatten ein paar Schwächen, aber ich denke das dir doch vieles gefallen dürfte (Für vorab Anregungen steht dir mein Blog gerne zur Verfügung *heimlich Werbung hinschmier und pfeifend weglauf*)
    7) Ich bin immer noch neidisch auf dein Ticket….
    liebe Grüße Shalima

  5. Grüß Dich, Katie.
    Ein neuer Film pro Tag der Woche übersteigt meine Kinobesuche von vor Jahren um einiges. Am nahesten kämen wohl meine ‚Lord Of The Rings“-Sessions im jeweiligen Winterurlaub; allerdings war es dann jeweils der gleiche Film. 🙂

    Das mit dem Aufrappeln von Sportlern nach einer Krise ist wohl ein sehr amerikanisches Genre. Ähnlich wie Filme über (eigene) Sportlegenden generel. Kann amüsant inszeniert sein (die Underdogs, die es den Etablierten zeigen) oder aber pathetisch, wenn auf alle Drüsen gleichzeitig gedrückt wird.

    Die Filmreihe ‚Mission Impossible‘ erinnert mich mich häufig an einen unausgeglichenen Mix aus dem Over-the-top-Gestus der alten Bonds & dem knallharten Ernst der ‚Bourne‘-Trilogie. Persönlich bleibe ich in beiden Fällen viel lieber beim jeweiligen Original.

    ‚Hitman‘ basiert auch auf dem gleichnamigen Spiel, weswegen einen nichts wundern kann. Mit dem „Genre“ hat es das Business nicht so wirklich. 🙂

    ‚Selfless‘ hört sich dann in klassische SF-Weise wiederum sehr interessant an. Vielleicht kann mich Regisseur Tarsem Singh endlich überzeugen.

    Was die angehenden Besuche angeht, so sollte Werner Herzogs Film über die forschende Reisende Gertrude Bell interessierender Stoff sein; zumal Herzog hier nicht dem Kunst-Filmer in sich den Vortritt gelassen haben soll.

    Hoffe, da´es Deinem Freund inzwischen wieder gut geht!

    bonté

  6. Southpaw hätte ich echt gerne gesehen, leider wohne ich in einer kleineren Stadt und das Kino hier hat ihn nicht gezeigt. Sehr schade, die Trailer hätten mir echt gefallen und seit „Nightcrawler“ finde ich Jake Gylenhall als Schauspieler auch sehr beeindruckend. Ich werde mir den dann auf jeden Fall auf DVD anschauen und hoffe, dass die Woche jetzt wenigstens „Everest“ hier anläuft.

  7. Deine Sehnsucht nach einem gemütlichen Abend daheim kann ich als Überlebende der Berlinale voll nachvollziehen (10 Tage, 40 Filme) 😉
    Genieß den Feierabend.

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