Frau Margarete

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Blogparade: Buch vs. Film – Wer hat die Nase vorn?

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Bei Miss Booleana läuft (nur noch bis zum 09.09.!) eine Blogparade zum Thema Buch vs. Film. Buchverfilmungen gibt es nicht erst seit gestern, aber irgendwie scheinen sie sich in letzter Zeit extrem zu häufen, vor allem im Jugendbuchbereich, oder kommt mir das nur so vor? Leider komme ich ja mittlerweile immer weniger zum Lesen, aber früher, da hab ich ja noch sehr viel gelesen und deswegen kann ich doch ein paar ältere und neuere Bücher und ihre Verfilmungen vorweisen, die ich heute mal vergleichen möchte. Laut den Regeln von Miss Booleana soll dann am besten ein Gewinner oder eben ein Unentschieden ausgerufen werden, sodass am Ende der Blogparade festgestellt werden kann, ob denn nun Filme oder Bücher die bessere Alternative sind. Also, los gehts…

The Green Mile

Bei The Green Mile war es zum ersten Mal so, dass ich zuerst den Film gesehen und danach das Buch gelesen habe. Ich glaube, The Green Mile war dann auch mein erstes Buch von Stephen King. Egal ob im Film oder im Buch, die Geschichte erzählt von John Coffey und Paul Edgecomb, die sich in den 1930er Jahren im Todestrakt begegnen. John Coffey wurde für den Mord an zwei kleinen Mädchen zum Tode verurteilt, Paul Edgecomb ist der Wärter im Gefängnis. Der Weg zum elektrischen Stuhl im Could Mountain Gefängnis ist mit grünem Linoleum ausgelegt – deswegen nennt man ihn The Green Mile… Der Film ist sehr emotional und zeigte mir früh auf, warum ich die Todesstrafe für falsch halte. Gleichzeitig hält sich der Film wirklich sehr gut an seine literarische Vorlage. Deswegen gibts von mir ein Unentschieden.


Sherlock: Ein Fall von Pink vs Eine Studie in Scharlachrot

Ich mag die Figur des Sherlock Holmes und das nicht erst seit der BBC-Serie 😉 Mittlerweile habe ich auch einige der original Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle gelesen, darunter auch Eine Studie in Scharlachrot, der Vorlage zu Ein Fall von Pink, dem ersten Sherlock-Fall der Serie. Hier muss ich sagen, dass die Umsetzung der Geschichte in unsere heutige Zeit einfach großartig gelungen ist. Zentrale Elemente des Kriminalfalls wurden übernommen und durch moderne Technik und Kommunikation ergänzt. Und weil die ganze Sache in modern, flott und mit Benedict Cumberbatch einfach nochmal doppelt so viel Spaß macht, geht mein Punkt an den Film bzw. an die Serie.


Harry Potter

Hier werde ich gar nicht lange um den heißen Brei drumherum reden. Ich sage es ganz offen: Menschen, die die Filme besser finden als die Bücher, sind mir suspekt 😉 Es hat auch sehr lange gedauert, bis ich mich mit den Filmen überhaupt anfreunden konnte. Als der erste Film in die Kinos kam und ich ihn sah, war ich regelrecht enttäuscht. Ich hatte mir so vieles in und um Hogwarts einfach ganz anders vorgestellt und das hat sich bis zum 7.Teil nicht geändert. Natürlich weiß ich mittlerweile, dass man nicht alles aus den Büchern hundertprozentig detailgetreu umsetzen konnte, aber ein großer Fan der Filme bin ich bis heute nicht. Der Punkt geht ganz klar an das Buch bzw. die Bücher.

HarryPotterBuchFilm


Verblendung (2011)

Stieg Larsson verstarb, bevor er seine geplante Millenium-Reihe zuende bringen konnte (ein Schicksal, das auch George R.R. Martin ereilen wird? O_o) Von den geplanten zehn Bänden konnte der Autor nur drei vollenden, die ich auch gelesen habe. Die Wälzer haben es in sich, sind sehr detailreich geschrieben und zum Teil schon sehr ausufernd. Aber: Sie sind auch spannend und voll mit interessanten, authentischen Charakteren. Ich habe sowohl die schwedische Verfilmung von Verblendung gesehen als auch die Version von David Fincher, die ich hier zum Vergleich stellen will. Und ich muss sagen, dass zwar auch der Film mit einer schweren Atmosphäre daher kommt, aber natürlich deutlich mehr Tempo aufweist als das Buch. Außerdem finde ich Daniel Craig optimal besetzt. Nur leider wurde das Ende im Film aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen verhunzt, aber darüber sehe ich hinweg. Mein Punkt geht hier an den Film.


Die Frau des Zeitreisenden

Zeitreisegeschichten haben immer mit Paradoxa zu kämpfen, mit Logiklöchern und oft auch mit vielen Fragezeichen. Aber im besten Fall macht das gar nichts aus, weil die Geschichte trotzdem spannend oder – wie hier – gefühlvoll ist. Für mich hat Die Frau des Zeitreisenden als Film deutlich besser funktioniert, das Buch konnte mich überhaupt nicht fesseln. Die Literaturvorlage hatte zu viele Längen, zu viele ausschweifende Beschreibungen und ließ nur wenig Gefühl aufkommen. Tja, beim Film, was soll ich sagen, heulte ich Rotz und Wasser und war total gefesselt. Deswegen ist die Entscheidung klar: Ein Punkt für den Film.


Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Das erste E-Book, das ich gelesen habe, war Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Ich habe es an einem Tag verschlungen und dann direkt am darauf folgenden Tag von meiner Freundin die DVD ausgeliehen, um auch den Film zu sehen. Ich finde die Geschichte um Hazel und Gus einfach süß, romantisch und emotional, egal ob als Film oder als Buch. Die Schauspieler fand ich super gecastet und auch hier hielt sich der Film nah an seine Vorlage, was mir persönlich sehr wichtig ist, um eine Verfilmung zu mögen. Deswegen geht das Battle hier unentschieden aus.


Trainspotting

Das größte Problem des Trainspotting-Films war ja, dass Ewan McGregor die Hauptrolle spielte. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Ewan McGregor. Eigentlich. Aber es ist halt so eine Sache – ich werde irgendwie nicht warm mit ihm, und ich weiß nicht mal warum. Aber, nein, das war natürlich nicht wirklich das größte Problem des Films. Das größte Problem des Films war, dass es eben nicht das Buch war. Die Tragikomik, die das Buch verbreitete, die skurrilen Charaktere, die kamen im Buch einfach viel besser rüber, und auch der Fokus der Geschichte war ein anderer. Deswegen geht mein Punkt hier an das Buch.


Fifty Shades of Grey

Ohohoho, jetzt wird es hier aber skandalös, was? Tja, wie soll man etwas vergleichen, wo sowohl Buch als auch Film ziemlich durchwachsen, um nicht zu sagen „schlecht“ waren? Ich gestehe, ich habe das Buch nicht mal vollständig gelesen – ich habe immer wieder ein paar Seiten übersprungen, weil ja sowieso nichts passiert ist. Und der Film? Nun, als ich ihn im Kino sah (was hab ich mir da eigentlich gedacht?) fand ich ihn eigentlich gar nicht sooo schlecht, aber einige Diskussionen später und nun, nachdem das ganze etwas sacken konnte, muss ich sagen: Ja, doch, der war eigentlich ziemlich doof, der Film. Weil aber das Buch genauso doof war, gibt es hier ein unentschieden.


Vielleicht lieber morgen (The Perks of being a Wallflower)

Ich weiß noch genau, wie ich mir den Film ansah und einen seichten, belanglosen Teeniefilm erwartete. Und wie ich dann umgehauen wurde, von der Wucht dieses Films. Von seiner Emotionalität und seiner Ehrlichkeit. Und dann las ich das Buch und fand es ebenso gut, der Fokus lag hier noch mehr auf Charlies Innenleben, wohingegen der Film ein wenig mehr die Dynamik zwischen den Freunden betont. Beides hat seine Berechtigung und beides ist toll umgesetzt, deswegen gibt es hier ein unentschieden auf hohem Niveau.


Mondscheintarif

Mit deutschen Filmen ist da ja eh immer so eine Sache. Denen stehe ich ja generell recht skeptisch gegenüber und dann gibt es leider immer wieder die Fälle, wo das auch berechtigt scheint. Wie Mondscheintarif. Dieses Buch war der erste Roman von Ildiko von Kürthy, das Taschenbuch hat gerade einmal 144 Seiten. Und doch habe ich dieses Buch geliebt und liebe ich es bis heute. Ich habe es mehrmals gelesen und auch alle anderen Werke von Ildiko von Kürthy. Ohne groß nachzudenken kann ich sagen, dass sie – schriftstellerisch gesehen – mein großes Vorbild ist. Und was die Filmemacher dann aus Mondscheintarif gemacht haben, wie billig und bescheuert das alles wirkte, das hat mich beinahe fassungslos zurückgelassen. Deswegen ein ganz klarer Punkt für das Buch.


Am Ende sieht der Punktestand nun tatsächlich so aus:

  • Buch: 3 Punkte
  • Film: 3 Punkte
  • Unentschieden: 4 Punkte

Mein Vergleich geht also in jeder Hinsicht unentschieden aus.

Was meint ihr? Bei welchen Büchern und Filmen seid ihr vielleicht anderer Meinung als ich? Welche Buchverfilmung hat euch besonders gut oder so gar nicht gefallen? Sagts mir in den Kommentaren oder macht noch schnell mit bei der Blogparade 🙂

13 Kommentare

    1. Oh das ist interessant 🙂 Ich habe die Bücher ja nicht gelesen (ich glaube, ich fange jetzt auch nicht mehr an), aber sonst höre ich immer nur positives über die Bücher.

  1. Mondscheintarif … Wir mussten das in der Schule lesen. Thema waren Tagebuch/Briefromane. Zum Vergleich gab’s Goethes Werther. Das Buch fand ich grausam (mag ein Zielgruppenproblem sein, die Mädels fanden es fast alle gut), als wir den Film schauten, war ich krank. Habe ihn mir dann aber ausgeliehen und nach 15 min abgebrochen. Aber generell Zustimmung: Der Film ist schlimm.

    Mir gefallen besonders Verfilmungen, die unkonventionell vorgehen. Die 9 Pforten etwa, die einen Aspekt des Romans aufgreifen und ihn – für tarotfremde Personen wenig offensichtlich – komplett bearbeiten. Oder wenn einfach eine Stimmung reproduziert wurde, ohne die Handlung 1 zu 1 umzusetzen.

    1. Das kann ich mir gut vorstellen, dass es da bei Mondscheintarif einen Zielgruppenkonflikt gab 😉 Ist halt wirklich typisch „Frauenlektüre“. Und eventuell ist man in der Schule (je nachdem welcher Jahrgang) auch noch ein wenig zu jung, da dort auch eher „Erwachsenenprobleme“ angesprochen werden 😉

        1. Mit „Erwachsenenproblemen“ meinte ich solche Dinge wie Cellulite und Steuererklärung, ich glaub da hat man als Teenie nicht so Bock drauf 😀 😀 😀

  2. Also bei Die Frau des Zeitreisenden kann ich dir nur zustimmen: das Buch hatte zu viele Längen. Für mich sogar so viele, das ich es sogar etwas über der Hälfte dann abgebrochen habe. Den Film fand ich dann aber sehr gelungen, was glaube ich für mich auch an Rachel McAdams liegt. Diese Frau ist einfach nur eine tolle Schauspielerin. Dazu konnte man wirklich richtig schön ein paar Tränchen lassen.

    Bei Harry Potter mag ich zwar die Bücher auch mehr, vor allem beim 6.Teil, da sie einfach grandios geschrieben sind und etwas mehr ins Detail gehen, finde aber man hat mit den Filmen auch keinen schlechten Job gemacht. Die Filmreihe zählt hier ebenfalls mit zu meinen Lieblingsfilmen und ich habe sie schon unzählige Male gesehen. Die Filme punkten für mich einfach bei der Besetzung weil man Harry, Ron, Hermine, Draco, Bellatrix, Voldemord, Sirious & Co. einfach so gut getroffen hat. Sie haben einfach sehr gut zu den Beschreibungen im Buch gepasst.

    Bei Fifty Shades of Grey habe ich nur den Film gesehen, da ich schon vorher wusste, dass das in Buchform nichts für mich ist. Hatte über das Buch auch schon viel schlechtes gehört. Der Film war okay, aber halt durchschnittlich. Er war kein Knaller, aber auch nicht grottenschlecht. Hätte schlimmer kommen können.

    Verblendung habe ich mir nun in Amazon Prime auf meine Watchliste, den konnte ich damals im Tv leider nicht schauen, weil er ja extrem lange geht und ich zu der Zeit aufgrund der Bos jeden Morgen richtig früh raus musste.

    Was Buchverfilmungen angeht kenne ich persönlich beides. Die guten und die schlechten. Ps ich liebe dich fand ich richtig schlecht verfilmt, dafür gefällt mir aber vor allem die Serienversion von Vampire Diaries (da hatte ich die Bücher auch abgebrochen ,weil sie echt nicht der Knaller waren). Mal schauen, ob ich mich nicht heute auch noch an einen Beitrag für die Blogparade setze. Der würde zwar dann wirklich exakt am 9.9 online kommen, aber Lust hätte ich schon, vor allem weil ich die Auswertung sehr interessant finde.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Ich hatte deine Kritik zu Ricki auch gelesen und dann wirklich überlegt, ob ich den Film noch drinnen lassen soll. Ich selbst würde ihn nicht schauen, wollte ihn hier dann aber beibehalten ,da es ja viele gibt, die dieses Genre ja doch sehr mögen :). Aber deine Kritik hat mich definitiv abgeschreckt und ich weiß das ich deinem Filmgeschmack vertrauen kann ;).
    Du hast ja immer noch das Ticket oder? Somit kannst du ja echt noch mal einige Filme anschauen. Also den 1.Teil kann ich dir auch empfehlen. Wenn du Fantasy magst, wirst du den Film wirklich mögen ;). Ich hatte mir nach dem Kinobesuch sogar gleich die Dvd bestellt, als sie rauskam, weil man so einen Film echt mehr als einmal anschauen kann und ich ja Dylan als Schauspieler sehr mag.

    1. Du hast recht, PS: Ich liebe dich war auch richtig schlecht verfilmt. Würde mich freuen, wenn du auch einen Beitrag schreibst, ist immer interessant zu sehen, was andere so lesen, gucken und denken 😉 Manchmal weiß man ja auch gar nicht, dass ein Film von einem Buch stammt oder dass ein bestimmtes Buch verfilmt wurde 🙂

      Ja mit dem Ticket kann ich noch einige Filme gucken, das ist so super im Moment 🙂

  3. ich vergleiche ja eigentlich nicht so gerne Filme mit Büchern, weil es durch das unterschiedlich Vermittlungsmedium einfach so viele zwingende Unterschiede gibt. Allerdings hast du mit „Harry Potter“ und „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ meine beiden wunden Punkte getroffen, denn bei diesen beiden Exemplaren fehlt mir die emotionale distanz, um nicht die Filme komplett mit den Büchern zu vergleichen 😀

    Zum letzteren bin ich absolut deiner Meinung – der Film hat die Stimmung des Buches toll aufgegriffen und umgesetzt und beides ist grandios geworden.

    Und auch bei Harry Potter stimme ich dir zur – ich mag die Bücher deutlich mehr. Aber nicht, weil ich die Filme nciht gut finde oder vieles nicht meiner Vorstellung entsprochen hat, sondern einfach, weil Bücher mich generell mehr begleiten als Filme. Aber weißt du, welche Menschen mir am allersuspektesten sind? Die, die nur die Filme kennen und die Bücher gar nicht gelesen haben, sich aber als die totalen Experten betrachten. Also bitte! 😀

    Liebe Grüße
    MelMel

    1. Ja, ich finde es auch immer schade wenn Menschen nicht (mehr) lesen mit der Begründung „Es gibt ja den Film dazu“, weil einem da sehr viel entgeht. Und einige Beispiele (nicht nur hier aus meiner Liste) zeigen ja, dass es ganz tolle Bücher gibt, die leider doof verfilmt wurden. Wenn sich ein Film aber nah an der Vorlage hält, finde ich einen Vergleih in Ordnung und eine Buchverfilmung sollte diesen Vergleich ja auch eigentlich nicht scheuen sondern damit rechnen 😉

  4. Yay, danke für die Teilnahme 😀

    Mir ist aufgefallen, dass ich „Die Frau des Zeitreisenden“ und „Fifty Shades“ auch hätte nennen können … ach schade 🙂 Bei „Die Frau …“ bin ich tatsächlich mehr ein Fan des Buches, weil ich finde, dass viele Aspekte des Buchs und der Charaktere im Film sehr glattgezogen wurden. Im Buch waren die Menschen etwas härter, hatten mehr Macken und Eigenheiten und kamen wir irgendwie menschlicher vor, während ich den Film etwas weichgespült finde.
    Bei Fifty Shades fand ich beides recht … dämlich. Und trotzdem ich das Buch schon blöd fand, habe ich aus Neugier auch noch den Film geschaut …. waaarum? Warum habe ich das nur getan? >.< Ich weiß es nicht …. . Jedenfalls fand ich den Film vielleicht sogar noch einen Tick besser als das Buch, obwohl der Film immer noch blöd ist. Ich fand das Buch einfach so unglaublich peinlich geschrieben… .

    Übrigens gehöre ich auch zu den seltsamen Leuten, die bei Harry Potter die Filme besser fanden 😉 also zumindest den 4. und die letzten Beiden. 😉

  5. Bei „Vielleicht lieber morgen“ fand ich es am Film schade, dass diese krasse Wendung nicht so richtig eingeschlagen hat. Aber vielleicht erging es mir auch nur so, weil ich schon wusste, was passiert.
    Es gibt ein paar Bücher/Filme, bei denen ich tatsächlich beide liebe, zum Beispiel „Stolz und Vorurteil“ oder auch „Alles ist erleuchtet“, letzteres vor allem, weil Liev Schreiber es meiner Meinung nach gut geschafft hat, aus diesem schwierigen Text nur das rauszunehmen, was für einen Film funktioniert.
    Dann gibt es die Kann-man-sich-mal-ansehen-muss-man-aber-nicht-Filme, wie zum Beispiel die Harry-Potter-Filme, finde ich, oder „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Der Film war okay, aber lange nicht so gut wie das Buch. Ähnlich ist es bei „Warm Bodies“ – da hat das kitschige Ende leider den Film verhunzt (aber es geht noch).
    Erstaunlich ist es, wenn der Autor selbst das Drehbuch schreibt und es schafft, das Tolle aus seinem Buch aus dem Film zu streichen. So hat Tore Renberg seinem „Der Mann, der Yngve liebte“ auch den Reiz genommen. Wieso bloß?
    Und dann gibt es ja auch tatsächlich Filme, die besser sind als die Bücher. „Populärmusik aus Vittula“ fand ich zum Beispiel den Film gut und das Buch doof.
    Und was unbedingt verfilmt werden sollte: „Ich und die anderen“ von Matt Ruff.

  6. Ach stimmt, „The Green Mile“ hätte ich auch nehmen können! Verdammt, da hätte ich wahrscheinlich (obwohl ich ein großer King-Fan bin) sogar den Film gewählt, weil der mich so wunderbar fesseln konnte ^^

    Jetzt bin ich mir immer weniger sicher, ob ich die Verfilmung zu „Die Frau des Zeitreisenden“ sehen soll. Mein absolutes Lieblingsbuch, das ich mir natürlich nicht kaputt machen möchte. Aber dich hat das Buch ja überhaupt nicht begeistert, vielleicht sollte ich den Film wirklich mal sehen 😉

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