Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Filme

Der Film- und Serienrückblick 02|2016

Wieder haben wir einen Monat geschafft. Und wie sich da so gehört auf meinem kleinen, feinen Blog, präsentiere ich Euch die Filme, die ich im letzten Monat gesehen habe und gebe Euch ein kurzes Feedback darüber, ob sich die Filme meiner Meinung nach lohnen oder nicht. Außerdem möchte ich eine kleine „Statistik-Abteilung“ einführen, um zu beobachten, wie sich mein Sehverhalten, meine Filmsammlung und mein Stapel ungesehener Filme im Laufe der Zeit verhält 😉

Statistik für den Februar

FilmeNewInFebruarGesehene Filme im Februar: 16 – das sind 6 weniger als im Januar.
Kinobesuche: 4 – das sind 3 mehr als im Januar.

Neue Filme in der Sammlung: 7 -> Zodiac, 12 Years a Slave, Dallas Buyers Club, Fargo, Walhalla Rising, Man of Steel und Wall-E (nicht auf dem Foto)
Filme in der Filmsammlung: 195
Stapel ungesehener/unbewerteter Filme: 102

Verfolgte Serien: 6
Angefangene Serien insgesamt: 25

Deadpool

Deadpool ist anders als die Superheldenfilme, die man sonst aus dem Hause Marvel kennt. Seine FSK-Wertung legt schon nahe, dass wir es hier mit einem brutalen, blutigen Film zu tun haben, der darüber hinaus auch noch mit derben Witzen daher kommt. Leider krankt Deadpool etwas an seiner flachen Storyline und den schwachen Nebencharakteren, allen voran einem absolut austauschbaren Antagonisten. Nichts desto trotz ist Deadpool aber frischer Wind in der Landschaft der Comicverfilmungen und macht auch mit den Schwächen ziemlich viel Spaß. Ich gebe 7.5/10 Punkten.

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The Hateful Eight

Der neueste Film von Regisseur Quentin Tarantino ist, wie auch zuvor schon Django Unchained, ein Western. Die Besetzung liest sich alles andere als schlecht: Neben Samuel L. Jackson sehen wir auch Kurt Russell, Walton Goggins, Jennifer Jason Leigh, Michael Madsen und andere in diesem Film. Leider konnte mich „The Hateful Eight“ nicht so ganz von sich überzeugen. Die erste Hälfte des Films zieht sich sehr und es passiert im Grunde nichts. In der zweiten Hälfte wird der Film, üblich für Tarantino, blutig, aber auch hier vermisste ich die gewohnte Coolness, den Schneid, einfach das, was einen Tarantino ausmacht. Insgesamt kroch der Film also so vor sich hin und hat mir leider nur wenig Spaß gemacht. Ich sah nicht viel von dem, was ich an Tarantino so mag und auch schauspielerisch konnte mich das Ganze nicht wirklich von sich überzeugen. Letzten Endes gebe ich 5.5/10 Punkten.

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Hail, Caesar!

Hail, Caesar! ist wohl vor allem eines: skurril. Der Film ist auch irgendwie lustig, irgendwie komisch, aber es ist keine Komödie, bei der man lauthals auflachen muss. Vielmehr ist es ein Film, der einen zum Schmunzeln bringt. Aber so richtig ausgereift wirkte das ganze nicht. Ich habe ein wenig das Gefühl, das große Staraufgebot soll über einen doch eher mittelmäßigen Film hinweg täuschen. Bei der Fülle an Figuren passiert es leider, dass viele nur relativ wenig Screentime haben und nicht nur ihre Charaktere, sondern auch ihre Storyline im Prinzip vollkommen belanglos sind. Insgesamt ist Hail, Caesar! also von allem ein bisschen, aber nichts so richtig. Der Film war nicht schlecht, er war okay, aber er war vor allen Dingen wohl etwas fürs Auge. Über Mittelmaß kommt er dennoch nicht hinaus. 6.0/10 Punkte.

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Erschütternde Wahrheit

Dieser Film mit Will Smith beruht auf einer wahren Geschichte. Im Jahr 2005 veröffentlichte der Neuropathologe Bennet Omalu den ersten wissenschaftlichen Bericht über Chronisch-traumatische Enzephalopathie bei einem ehemaligen Footballspieler. Der Film thematisiert seinen darauf folgenden Kampf mit der NFL. Ich fand den Film sehr spannend und gleichzeitig erschreckend. Und ganz sicher ist der Film nicht nur für Fans von American Football sehenswert, sondern für alle, die einen interessanten Thriller sehen wollen, der veranschaulicht, welche Macht eine Institution wie die NFL ausüben kann. Aber gerade für Football-Fans ist dieser Film besonders empfehlenswert. 7.0/10 Punkte.

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Match Point

Nachdem mir „Annie Hall“ ja so gar nicht gefallen hatte, wollte ich eigentlich erstmal keinen Film mehr von Woody Allen sehen. Match Point ist aber ein Film von Woody Allen, den ich aber sozusagen aus Versehen gesehen habe. Der Grund, warum ich ihn gesehen habe, war Matthew Goode. Jetzt, da ich den Film gesehen habe, sage ich Euch, der Grund, warum ihr ihn sehen solltet ist Scarlett Johansson. Der Film beginnt recht ruhig und man stellt sich auf ein Drama und eine typische Dreiecksbeziehung ein. Die erste Hälfte des Films ist recht schleppend und fast ein wenig langweilig, aber dranbleiben lohnt sich, denn in der zweiten Hälfte zieht der Film das Tempo ordentlich an und wird zum Thriller. Das Ende des Films hat mich wirklich gefesselt und umgehauen – sehr sehenswert! 7.5/10 Punkte.


A Million Ways to die in the West

Ich habe selten so einen unlustigen Film gesehen. Seth MacFarlane packt seinen besten Pipi-Kacka-Humor aus und Charlize Theron gibt sich wirklich dafür her. Warum?

Eigentlich will ich gar nichts weiter zu diesem Film sagen. Ich habe an keiner einzigen Stelle gelacht, alles war vorhersehbar und die Figuren so plump wie sie nur sein können. Es gab einen Cameo, der ganz lustig war – Aber wenn der einzige Witz, über den man in einem Film lachen kann, nicht mal aus dem eigenen Film stammt, was sagt das dann über die Qualität aus?
Die zweite Hälfte des Films war besser. Noch immer belanglos, aber nicht mehr so gezwungen. Trotzdem sage ich: Nein, danke. 3.0/10 Punkte.


O Brother, where art thou?

Ein lustiger und liebenswerter Film um drei Männer, die aus dem Gefängnis ausbrechen, um einen Schatz zu finden, bevor dieser unter einem neu geschaffenen Stausee verschwindet.
Everett ‚Ulysseus‘ McGill, Pete und Delmer sind dabei nicht nur selbst skurrile Gestalten, nein, sie treffen auch auf ihrer Flucht auf seltsame Mitmenschen, wodurch sie immer wieder in aberwitzige Situationen geraten. Und ganz nebenbei werden sie auch noch zu Berümtheiten und beeinflussen einen Wahlkampf, ohne dass sie etwas davon mitbekommen.
Ein toller Film unter der Regie der Coen-Brüder, der außerdem mit einem tollen Soundtrack daher kommt und einfach nur Spaß macht. 8.0/10 Punkte.


Million Dollar Baby

In der ersten Hälfte des Films haben wir es mit einem relativ klassischen Sportlerdrama zu tun. Der alternde Trainer Frankie Dunn nimmt, nach anfänglicher Weigerung, zum ersten Mal eine Frau unter seine Fittiche: Maggie Fitzgerald, die eigentlich schon zu alt ist für eine Boxerkarriere, die aber sonst nichts hat und deswegen einen eisernen Willen mitbringt.
In dieser ersten Hälfte hat mit „Million Dollar Baby“ sehr gut gefallen, die Figuren kommen einem näher und die Geschichte entwickelt sich ständig weiter, sodass man als Zuschauer wissen will, wie es weitergeht.
Leider geht dies in der zweiten Hälfte bzw. nach dem Wendepunkt des Films verloren. Dies war für meinen Geschmack viel zu langgezogen und unnötig auf die Tränendrüse gedrückt. Es hätte diesen endlos langen Part nicht gebraucht, um die Beziehung zwischen Frankie und Maggie zu verdeutlichen, das ist jedem aufmerksamen Zuschauer bereits vorher klar.
Deswegen finde ich „Million Dollar Baby“ ganz gut, mehr aber auch nicht. 6.5/10 Punkte.


Boyhood

Wie ich diesen Film fand? Wenn ich nur ein Wort hätte, dann wäre dieses Wort „schön“.
Ich habe jede Minute genossen, in der wir Mason dabei beobachten, wie er älter wird und wie er die normalen und weniger normalen Sorgen eines Kindes bzw eines Teenagers bewältigt. Seine zerrüttete Familie, die Probleme der Mutter, der bemühte Vater – all das war oft so wunderschön normal, beinahe banal, dass ich es einfach nur angenehm fand.
Sicher macht die Produktionszeit von 12 Jahren diesen Film aus. Wir sehen nicht nur die Filmfiguren altern, sondern eben damit auch die realen Schauspieler. Ja, das ist das Kernelement dieses Films und ohne dieses Mittel hätte er nicht so funktioniert, wie er funktioniert.
Aber ich würde ihn nicht darauf beschränken wollen. Linklater hat diesen Weg gewählt, um uns als Zuschauer einen besonderen Weg zu zeigen: den Weg des Erwachsenwerdens.
Vielleicht gefällt mir der Film so gut, weil ich mich gut in Mason wiederfinde oder weil ich ihn einfach nur sympathisch finde. Vielleicht gefällt er mir auch so gut, weil ich einfach Filme liebe, in denen die Entwicklung der Menschen im Vordergrund steht anstatt heftige Schießereien oder Schatzsuchen 😉 Ich weiß es nicht. Was ich weiß, ist, dass mir der Film ein außerordentlich gutes Gefühl gegeben hat und ich mir durchaus vorstellen kann, ihn noch mal anzusehen. 9.5/10 Punkte.


 

Watchmen

Warum ist diese Perle der Comicverfilmung so lange an mir vorbeigegangen? Ich weiß es nicht. Heutzutage ist man in Sachen Superheldenfilme vor allem die bunten und lauten Blockbuster von Marvel gewohnt. Doch bereits 2009 schickte DC die Watchmen auf die Leinwand, die deutlich düsterer daher kommen. Man merkt dem Film unter der Regie von Zack Snyder die Anlehnung an die Comics deutlich an – jede Szene sieht aus wie ein Comicstrip, etwas überzeichnet, aber immer stilvoll. Der Film ist brutal und düster, in seiner Erzählweise aber auch nachdenklich und ehrlich. Das verdanken wir vor allem Rorschach, vielleicht einem der coolsten Filmcharaktere aller Zeiten.
Im Vergleich zu den Marvelfilmen finde ich Watchmen nicht nur optisch und stilistisch deutlich besser, nein, auch die Geschichte wirkt auf mich besser ausgearbeitet. Der Film verbirgt seinen Ursprung in Comicbüchern nicht, sondern nutzt diesen Aspekt für sich. Er bedient sich einer besonderen Sprache in Bild, Ton und Erzählweise, was ihn wirklich außergewöhnlich gut macht. Und darüber hinaus sehen wir Matthew Goode mit blonden Haaren. Das ist ja auch was. 9.0/10 Punkte.


Der Mandant

In diesem Monat habe ich tatsächlich mal wieder eine TV-Zeitschrift gekauft und nach guten Filmen Ausschau gehalten. Fündig wurde ich unter anderem auf VOX, wo dieser Film mit Matthew McConaughey lief. Der Film basiert auf einem Buch von John Grisham und war einer der ersten Filme, mit dem sich McConaughey von seinem RomCom-Image löste. Zu Recht, denn der Film ist durchaus sehenswert. Wir sehen Ryan Philippe als zwielichtigen Neureichen, der des Mordes beschuldigt wird. McConaughey vertritt ihn, aber natürlich verhält es sich mit diesem Fall nicht so einfach, wie es am Anfang scheint.
Sicher erfindet der Film das Rad nicht neu, aber er ist spannend gemacht, hat gute Darsteller und kann mit ein paar Plottwists überraschen. 7.0/10 Punkte.


Blood Diamond

Dieser Film zeigt uns auf eindringliche Weise, wie Krieg, Armut und Gewalt in afrikanischen Staaten (auch) von uns Menschen in Europa oder den USA verursacht wird. Gerade in der heutigen Zeit gewinnt der Film eine neue Aktualität, wenn es um das Thema Flüchtlinge geht.
Wir begleiten Leonardo DiCaprio, der den abgebrühten Schmuggler Danny Archer spielt, durch den Bürgerkrieg in Sierro Leone. An seiner Seite Solomon Vandy (Djimon Hounsou), der durch diesen Krieg seine Familie, seinen gesamten Besitz und seine Freiheit verloren hat.
„Blood Diamond“ ist an einigen Stellen brutal und schonungslos, bleibt aber insgesamt doch zu sehr Hollywood-Blockbuster, um wirklich authentisch zu wirken. Der Film presst seine Figuren zu stark in die gut/böse-Schablonen und erzählt anhand der Figur von Danny Archer doch nur wieder eine klassische Entwicklung. Das ist ein bisschen schade, aber dennoch sehenswert. 7.0/10 Punkte.


Drachenzähmen leicht gemacht

Süßer Animationsfilm, der auf altbewährte Muster und Erzählstrukturen setzt und deswegen eigentlich nicht viel falsch machen kann 🙂
Hicks ist ein sympathischer Protagonist, mit dem man gut mitfühlen kann. Auch die Nebencharaktere, allen voran die toughe Astrid, sind schön entwickelt und holen den Zuschauer ab.
Die Drachen, insbesondere Ohnezahn, sind süß gestaltet und erinnern einen mitunter an das eigene Haustier.
Wie gesagt, die Erzählstruktur ist klassisch, deswegen gibt es keine großen Überraschungen, aber eben auch keine Enttäuschung. Kann man sich durchaus mal ansehen 🙂 6.5/10 Punkte.


Drachenzähmen leicht gemacht 2

Auch die Fortsetzung des Animationsfilms macht Spaß. Wir treffen alte Bekannte wieder und lernen neue Charaktere und Drachen kennen. Unsere Protagonisten entwickeln sich weiter, bleiben aber sympathisch. Schade, dass Astrid (oder andere Frauen) ein wenig von ihrer Tapferkeit verlieren, insgesamt macht aber auch dieser Teil des Abenteuers Spaß und ich werde mir auch den dritten Teil ansehen, wenn es ihn dann gibt 😉

6.5/10 Punkte.


Snowpiercer

‚Snowpiercer‘ – eine Comicverfilmung – wurde von vielen Seiten hoch gelobt, weswegen ich mich sehr auf den Film freute.
Ich mache es kurz: Mich hat dieser Streifen enttäuscht und im Prinzip von Anfang bis Ende genervt. Für mich ergaben sich zu viele Logiklücken, die nicht geschlossen wurden, zu viele Fragezeichen, die unbeantwortet blieben.
Ich sehe die Analogie zur Gesellschaft, natürlich, ich verstehe auch, was Snowpiercer eventuell sagen möchte. Aber gut gemacht fand ich das deswegen trotzdem nicht. 3.5/10 Punkte.


True Grit

Mit dem Western-Genre tue ich mich ja immer ein bisschen schwer, aber da „True Grit“ schon fast ein moderner Klassiker zu sein scheint und noch im Regal unter „Ungesehene Filme“ verstaubte, war er nun mal fällig.
Und er hat mir ziemlich gut gefallen. Wir bekommen es mit einer Rachegeschichte zu tun, in deren Mittelpunkt die junge Mattie Ross steht. Diese will sich für den Tod ihres Vaters rächen und sucht dafür einen Marshal und Fährtenleser mit „echtem Schneid“ – true grit. Sie trifft sowohl auf Rooster Cogburn als auch auf den Texas Ranger LaBoeuf, die sie auf ihrer Suche begleiten.
Der Film wird getragen von eine tollen Cast, dem nicht nur Jeff Bridges, Matt Damon und Josh Brolin angehören, sondern eben auch die bemerkenswerte Hailee Steinfeld, deren Charakter mir wirklich gut gefallen hat. Die Geschichte bewegt sich in einem angenehmen Tempo und hat neben der spannenden Geschichte auch tolle Kulissen und Kostüme zu bieten.
True Grit hat mir echt gut gefallen. Ich sollte mich vielleicht nicht immer so lange vor Western drücken. 8.0/10 Punkte.


 

The Big Bang Theory – Staffel 8 & 9

Ich habe dank Amazon Prime endlich die 8.Staffel von TBBT aufgeholt, während ich parallel im Fernsehen die 9.Staffel geschaut habe, und bin nun wieder auf dem aktuellen Stand. Ich habe es ja schon häufiger erwähnt, aber ich sage es nochmal: ich finde es momentan richtig toll, Serien wieder im Fernsehen zu sehen und mich ne Woche lang auf neue Episoden zu freuen. Okay, manchmal nervt es mich auch, aber im Großen und Ganzen macht es Spaß. Was leider nicht mehr so viel Spaß macht ist halt The Big Bang Theory. Die 8.Staffel fand ich wirklich nicht so gut, in der 9. waren nun ein paar bessere Folgen dabei, aber das Niveau der ersten 4 Staffeln hat die Serie leider nicht mehr. Mich nerven die ständigen Beziehungsdramen. Dafür habe ich einen nicht enden wollenden Ohrwurm von „Thor & Dr Jones“ von Raj und Howard 😀


Castle – Staffel 7

Eigentlich habe ich Castle gar nicht weitergeschaut, nur eine einzige Folge. Staffel 7 hat mich enttäuscht, weswegen ich mich nicht aufraffen kann, die letzten Folgen der Staffel zu sehen, die noch aufgenommen sind. Im Fernsehen läuft derweil schon die 8.Staffel, also der Berg an Folgen, die es für mich nachzuholen gilt, wächst. Mein Freund ist mit dem Auftakt der 8.Staffel durchaus zufrieden, deswegen sollte ich wohl mal weiterschauen. Aber die Erklärung über Castles Verschwinden und seine seltsamen Erinnerungslücken haben mich enttäuscht. Auch finde ich das Verhältnis zwischen ihm und Beckett nicht mehr so entspannt und lustig wie zu Anfang, aber das war ja zu befürchten. Ich würde es nicht schlimm finden, wenn die 8.Staffel dann auch die letzte wäre.


Suits – Staffel 2

Suits verfolge ich weiterhin mit Begeisterung im Fernsehen. Hier denke ich mir zwar manchmal, dass es schön wäre, mehrere Folgen hintereinander zu schauen oder mehrmals in der Woche einschalten zu können, aber so wie es ist, ist es auch gut.

Ich liebe die Chemie, die zwischen Harvey und Mike hängt, aber noch mehr liebe ich die Serie für ihre tollen weiblichen Charaktere: Donna und Jessica können problemlos jedem Mann die Show stehlen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und habe absolut nichts zu meckern 🙂


Playmakers – Staffel 1

Auf der Suche nach guten Serien über American Football stolperte ich über „Playmakers“. Das besondere an dieser Serie ist, dass die von EPSN produzierte Show bereits nach 11 Folgen auf Druck von der NFL eingestellt wurde. Playmakers lässt die National Football League nämlich nicht gerade in einem positiven Licht erscheinen, was sie umso interessanter macht. Leider ist es aus diesem Grund auch ziemlich schwer, an die Serie ranzukommen. Ich könnte sie über Amazon importieren, aber 56 Euro sind mir die 11 Folgen dann doch nicht wert. Die ersten Folgen kann man in absolut schrecklicher Qualität auf YouTube sehen, was ich getan habe. Die Serie ist wirklich gut und ich würde gerne wissen, wie es weitergeht, aber leider habe ich da noch keine Möglichkeit gefunden… =/


Mozart in the Jungle – Staffel 2

Meine Review zur 1.Staffel von Mozart in the Jungle gehörte in den letzten Wochen zu den meistgeklickten Beiträgen auf diesem Blog 😀 Das liegt wohl daran, dass im Februar die zweite Staffel der Amazon Serie gestartet ist. Ich habe die 2.Staffel noch nicht komplett gesehen, erst ein paar Folgen, aber was ich bisher gesehen habe, gefällt mir wieder sehr gut.

Die Serie ist kurzweilig und unterhaltsam, hat einen guten Mix aus Drama und Humor und bietet mit Hailey und Rodrigo zwei absolut sympathische Hauptcharaktere. Ich bin gespannt, was die zweite Staffel noch bereithält 🙂


The Man in the high Castle – Staffel 1

Wie würde die Welt aussehen, wenn Deutschland und seine Verbündeten den 2.Weltkrieg gewonnen hätten? Dieser Frage geht diese Amazon Originals Serie nach. The Man in the high Castle spielt in den USA der 60er Jahre, die zwischen Deutschland und Japan aufgeteilt sind, in der Region um die Rocky Mountains gibt es eine neutrale Zone. Wir treffen direkt zu Beginn der Handlung sowohl Menschen, die sich für den Widerstand einsetzen, als auch Menschen, die für das System arbeiten. Was ziemlich spannend, interessant, lehrreich und beängstigend sein könnte, hat mich ehrlich gesagt in den ersten Folgen vor allem gelangweilt. Für mich wurde der Lebensalltag der Menschen im besetzten Amerika nicht deutlich genug, um mit ihnen mitzufiebern. Keiner der Charaktere wurde mir sympathisch. Ich werde sicher noch ein wenig weiter schauen und dann entscheiden, wie mir die Serie letztlich gefallen hat.


Highlights im Februar: Boyhood, Watchmen, O Brother, where art thou?, True Grit

Flops im Februar: Snowpiercer, A Million Ways to die in the West, The Hateful Eight

Durchschnittliche Bewertung: 6,8 [+0,5 im Vergleich zum Vormonat]


Welche Filme und Serien habt ihr im Februar geschaut? Welche von den hier vorgestellten kennt ihr, welche wollt ihr unbedingt ansehen? Und was sollte ich, eurer Meinung nach, im FebruarMärz unbedingt schauen? 🙂

5 Kommentare

  1. Sali, Katie.
    Bei der „Bang Theory“ kommt wohl der „Automatismus“ von Endlos-Serien ins Spiel, daß sich die Figuren irgendwann aufgebraucht, oder zumindest abgenutzt haben. Speziel bei reinen Comedies, weil hier Charakterentwicklungen eher das Tabu sind, als daß sie angestrebt werden. So wird aus einer Serie eben auch schnell reine Gewohnheit (bei Machern wie Publikum).
    Mit ein Grund, warum ich manche Shows zwar goutiere, sie aber nicht sammle. Im Zweifel aller Fälle lege ich mir lediglich eine ausgesuchte Season zu.
    Die Episode „Bang Theory“, in der es mit um die Kinopremiere von ‚The Force Awakens‘ geht (14. März), werde ich definitiv nicht verpassen. 🙂

    Bei „The Man In The High Castle“ könnte ich Dir dann eher die Romanvorlage von Philip K. Dick anempfehlen. Es wäre nicht die erste Adaption seiner Stoffe, die ordentlich in den Sand gesetzt wurde.

    Der Kosmos um die Drachenzähmer weiß auch mir sehr zu gefallen; dies zumal die TV-Serie fast noch ein wenig ungebundener, freier wirkt – um nicht das große Wort „anarchischer“ zu verwenden. So wird in der dritten Staffel die Entwicklung von Astrid (aus Film 2) weit näher ausgeleuchtet.
    „Drachenzähmen“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine freie Adaption des Stoffes dennoch den Geist der Vorlage (von Cressida Cowell) wiedergibt.

    ‚True Grit‘ fand ich im Vergleich zu seinem Vorgänger (‚Der Marshal‘, von 1969)eher farblos; auch, weil Hailee Steinfeld nirgends im Film an die Matty Ross von Kim Darby herankommt.

    Die eigenen (!) Filmproduktionen von Richard Linklater sind durch die Bank von der sehenswerten Art. Filmen mit Herzblut eben. 🙂

    bonté

  2. Der Mandant fand ich damals auch super. Habe den ja auch im Tv geschaut und mich sehr gefreut, das er lief, weil ich ihn schon länger sehen wollte. Ist wirklich ein spannder Film. Zwar war die Storyline nichts neues, aber sie wurde nun mal gut umgesetzt und die Darsteller fand ich super. Boyhood habe ich mir auch gleich mal auf meine Watchliste in Amazon Prime und bin gespannt, wie er mir gefällt. Finde es sehr spannend, dass man über einen so langen Zeitraum gedreht hat. A Million Ways to Die in the West habe ich ebenfalls auf der Watchliste, aber nach deiner Kritik weiß ich gar nicht, ob ich mir den überhaupt antun soll. Ich mag Komödien mit billigen Witzen überhaupt nicht und ärgere ich dann immer sie überhaupt angeschaut zu haben. Bei 12 Years a Slave bin ich ja schon gespannt darauf wie du den Film findest. Ich war dort damals im Kino und finde die Thematik sehr schockierend, aber trotzdem hatte mir der Film selbst zu viele Längen. Hab mich irgendwann gefragt, wann er endlich zu Ende ist und das ist ja kein Gutes Zeichen für ein Film. Die Schauspieler waren aber allesamt wirklich super.

    The Man in the High Castle habe ich auch schon geschaut und am Anfang fand ich die Serie auch etwas langweilig, die braucht wirklich bis sie sich warmläuft, aber das Ende fand ich dann doch sehr interessant. Gibt da einen kleinen Cliffhänger, der einen dann etwas rätseln lässt. Somit werde ich auch die zweite Staffel anschauen. Oftmals tastet man sich mit der ersten Staffel ja ganz vorsichtig an eine Thematik ran, kann mir schon vorstellen, dass sie in der zweiten Staffel dann etwas an Tempo anziehen.

    Deadpool hingegen ist ein Film der noch auf meiner Wunschliste steht. Habe ja meine Vorliebe für Comicverfilmungen entdeckt, weshalb ich mir auf Netflix jetzt auch bald Daredevil vornehme. Habe dort ja nun auch einen Account mit ein paar Kommilitonen und somit komme ich endlich auch in den Genuss der Eigenproduktionen und auf die freue ich mich ganz besonders.

  3. Ich mag diesen Monatsüberblick immer sehr gerne und hole mir da immer wieder mal gute Anregungen was man noch anschauen könnte. 🙂 Boyhood habe ich mir daher gleich auf meine Watchlist geschrieben.
    Im letzten Monat habe ich jetzt Serienmäßig Blacklist geschaut und mit der Serie Grimm begonnen. Ansonsten schaue ich so zwischendurch manchmal die „Kinder-Serie“ Gortimer Gibbon und finde sie kurzweilig und schön. Manchmal tut mir Abends etwas einfaches / unaufregendes sehr gut 🙂

    Freue mich auf viele weitere Monats-Rückblicke!

  4. A Millions Ways to Die fand ich auch ganz, ganz schlecht.

    Die zweite Staffel von Mozart in the Jungle fand ich leider ziemlich schlecht. Für mich lief sie erst zum Ende der Staffel zu alter Form auf.

    LG

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