Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Filme

Der Film- und Serienrückblick 04|2016

Schon wieder ist ein Monat rum und deswegen gibt es heute auch wieder meinen monatlichen Rückblick auf Filme und Serien, die ich gesehen habe. Meine Lust auf Filme ist zurückgekehrt (*juhu*), vor allem auch deshalb, weil ich mir mittels Listen und Tabellen einen Überblick geschaffen habe, welche Filme ich sehen will, welche ich habe oder welche zum Beispiel über Amazon Prime verfügbar sind. Ja, sowas hilft mir tatsächlich auch bei einem Hobby wie Filme entspannter zu sein und es wieder mit mehr Freude anzugehen.

DVDsAusleihe WinniePuuh

Gekauft habe ich im April keine Filme, aber ich habe mal wieder meinen Bruder und seine Freundin besucht und bin an ihrem Filmregal etwas eskaliert 😀 Ich freue mich schon drauf, die Filme anzusehen, vor allem die Disney-Filme. Manche kenne ich tatsächlich noch gar nicht (Mulan, Ein Königreich für ein Lama *shame on me*), andere habe ich schon wirklich lange nicht mehr gesehen. Ein weiteres Highlight im April war „Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh“, den wir tatsächlich auf VHS gesehen haben. Ich war ja sehr lange VHS-Kasetten-Anhängerin, aber auch bei mir ist es sicher schon zehn Jahre her, dass ich zuletzt einen Film auf Kasette gesehen habe. Das war schon irgendwie cool 🙂

Statistik für den April

Gesehene Filme im April: 16 (das sind 8 mehr als im März)
Kinobesuche: 1 (das sind 2 weniger als im März)

Neue Filme in der Sammlung: 0
Filme in der Filmsammlung: 195

Meine Filmlisten bei Letterboxd
Mein Filmregal Popular Movies AFI Top 100 Scorsese Film School 40 Top Directors Films by Women

110 / 195

(↑ 56%)

5 / 86

(↑ 6%)

24 / 100

(24%)

3 / 85

(4%)

9 / 200

(↑ 5%)

3 / 52

(↑ 6%)

Freeheld

Dieser Film ist ganz sicher nicht perfekt, das ist wahr, er hätte besser umgesetzt werden können. Zuerst stimmt die Chemie zwischen Moore und Page nicht, aber in der zweiten Hälfte weiß Freeheld auf emotionaler Ebene zu überzeugen. Für mich funktionierte der Film letztlich sehr gut, weil ich mir bewusst gemacht habe, auf welcher Geschichte er beruht und was er dem Zuschauer vermitteln will. Der Kampf um Gerechtigkeit ist immer ein schwieriges, emotionales Thema, das mich persönlich schnell erreicht. Ich bin jedenfalls aus dem Kino gegangen und war bewegt von der Geschichte, die dort erzählt wurde und kann über die Schwachstellen hinwegsehen. Alleine um die Botschaft des Films wahrzunehmen, kann und sollte man sich ihn ansehen. 7/10 Punkte.
>> Meine ausführliche Kritik


The Cutting Edge: The Magic of Movie Editing

Eine sehr sehenswerte Dokumentation über die Geschichte des Film Editing. Sowohl Editor kommen zu Wort, als auch Regisseure. Außerdem gibt es einen Überblick über die historische Entwicklung des Filme schneidens und einen Blick auf die Meilensteine dieses Berufs. Jeder, der sich für die Handwerk und die Entstehung eines Films interessiert, sollte hier mal reinschauen. 7.5/10 Punkte

Es war einmal in Amerika

Ein gut gemachter, fantastisch gefilmter Gangsterfilm, der über drei Jahrzehnte erzählt wird und über drei Stunden läuft – aber der für mich in keiner Minute langatmig wurde. Robert DeNiro trägt den Film und zeigt einmal mehr, warum er einer der besten Charakterdarsteller seiner Generation ist. Das Setting und die Atmosphäre des Films sind perfekt – New York im Wandel der Zeit, die Gesellschaft und die Figuren, die sich verändern. Und als Konstante des Films immer wieder die Bande um Max und Noodles, immer wiede die Fragen nach Freundschaft, Zusammenhalt und den Grenzen, die all das hat. Christopher Frayling sagte mal: „Leone has put everything into that film. His whole life was in there.“ – und das merkt man auch. 8.0/10 Punkte

Traumfrauen

„Traumfrauen“ ist wohl eine der besseren deutschen RomComs. Ich mochte Karoline Herfurths Charakter (zumindest ab einem bestimmten Punkt) und auch Palina Rojinskis Rolle. Nichtsdestotrotz bedienen sich die Macher des Films hier dem ein oder anderen Klischee, insbesondere am Ende.
**SPOILER** Ich finde es nicht schlimm, wenn am Ende einer RomCom die glückliche Beziehung steht. Ich finde es auch gut, dass Hannah keinen Mann braucht, um glücklich zu werden und somit nicht für jede Frau ein Mann der Schlüssel zum Glück ist. Die Beziehung von Leni und Josef ist v.a. am Ende sehr kitschig und mir zu märchenhaft (er als Retter und Held?) Die Beziehung zwischen Vivi und Peter hat mir ganz gut gefallen, wenn auch nicht jedes Detail. Schade fand ich, dass Filmmutti Iris Berben eben noch betonte, man solle sein Glück nicht von einem Mann abhängig machen, um sich eine Sekunde später in einen wildfremden Mann zu verlieben.
**SPOILER ENDE** Traumfrauen versucht wohl moderne, emanzipierte, sexuelle selbstbewusste Frauen zu porträtieren, aber das gelingt nur zum Teil. Es gelingt aber tatsächlich – für meinen Geschmack – besser als in anderen deutschen Komödien und der Film hatte ein paar gute Momente und nette Dialoge. Ein ganz guter Film, mehr aber auch nicht. 6.0/10 Punkte.

Fargo

Ein skurriler, aber gleichzeitig fesselnder Thriller im eisigen Minnesota. Ich liebe die Dialoge und die Figuren, die von den Coens geschaffen wurden & auch in Fargo passt das beides wunderbar. Insbesondere Steve Buscemi konnte mich (mal wieder) begeistern. Die Story ist solide und gut entwickelt, hatte hier und dort aber ein paar Längen bzw. Szenen, auf die ich hätte verzichten können. Der positive Eindruck überwiegt aber ganz klar. 7.5/10 Punkte.

Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh

Ein liebenswerter, klassischer Disneyfilm, der sich an den Kinderbüchern zu Winnie the Pooh orientiert und aus dessen verschiedenen Kapiteln zusammen gesetzt ist. Als Kind der 90er bin ich mit der Zeichentrickserie zu Winnie the Pooh groß geworden, und auch in diesem Film treffen wir alle die liebgewonnenen Charaktere: Tigger, Eule, Rabbit, I-Ah, Christopher Robin und einige mehr. Die verschiedenen Episoden des Films hängen kaum zusammen, einen roten Faden gibt es eigentlich nicht. Spaß macht der Film aber trotzdem, denn Winnie und seine Freunde sind einfach liebenswert. Die Musik im Film ist (anders als bei anderen Disneyfilmen) nicht unbedingt mein Fall und wirkt älter, als der Film eigentlich ist. Es passt aber alles zusammen und deswegen sollte man sich diesen Disneyklassiker nicht entgehen lassen 🙂 7.0/10 Punkte.

Arielle, die Meerjungfrau

Diesen Disneyklassiker habe ich in diesem Monat mal wieder gesehen. Mit ‚Unter dem Meer‘ (Under the Sea) und ‚Arielles Traum‘ (Part of your World) bietet dieser Film wahrscheinlich zwei der schönsten Disneysongs aller Zeiten. Und auch ansonsten kann sich wohl kaum jemand unserer Generation dem Charme der kleinen Meerjungfrau entziehen. Hier haben wir es mit der abenteuerlustigen Arielle zu tun, die davon träumt, ein Mensch zu sein. Außerdem ihre liebenswerten Begleiter Fabius, Sebastian und Scuttle. Auf der anderen Seite ist Ursula vermutlich eine der fiesesten Bösewichtern der Disneywelt. Insgesamt ist Arielle einfach eine tolle Kindheitserinnerung, die auch heute noch Spaß macht. 7.5/10 Punkte.

Es geschah in einer Nacht

„It happened one night“ würde man heutzutage wohl als „Roadmovie“ bezeichnen, denn die Protagonisten Ellen und Peter lernen sich auf einer Busreise nach New York kennen. Gemeinsam verbringen sie die Nächte im Bus, in Hotels, zu Fuß unter freiem Himmel oder in geklauten Autos.
„Es geschah in einer Nacht“, so der deutsche Titel des Films, war der erste Film, der die 5 Oscars in den Hauptkategorien gewinnen konnte.
Laut der Wikipedia war dieser Film von Frank Capra aus 3 Gründen wichtig für die Entwicklung von Screwball-Komödien:
1.) Das Tempo: Definitiv. Der Film legt ein hohes Tempo vor, jede Szene ist wichtig für den Film und bringt die Handlung voran. Unter diesem Aspekt erkennt man immer wieder die Größe alter Filme, die sich nicht hinter Effekten verstecken können, sondern den Zuschauer durch ihre Geschichte und die Erzählweise bei der Stange halten müssen.
2.) Witzige und geistreiche Dialoge: Durchaus – Ellie und Peter liefern sich den ein oder anderen gelungenen, verbalen Schlagabtausch und gerade die skurrilen Dialoge (der „Huckepack“- oder der „Anhalter“-Dialog) waren großartig und haben mir Spaß gemacht.
3.) Mann und Frau begegnen sich auf Augenhöhe: Jein. Hier muss man den Film als Kind seiner Zeit betrachten. Für das Jahr 1934 war Claudette Colberts Rolle der Ellen Andrews wohl fortschrittlich und auch heute noch lassen sich die positiven Züge ihres Charakters erkennen: sie will den Repressionen ihres Vaters entfliehen und für ihre eigenen Wünsche kämpfen. Auch, dass sie zunächst die verwöhnte Tochter ist, finde ich nicht störend, da sie im Laufe des Films eine bemerkenswerte Entwicklung durchläuft. Dennoch würde ich nicht sagen, dass Mann und Frau sich auf Augenhöhe begegnen, denn obwohl Clark Gable als Peter Warne seine charmanten Momente hat, so entscheidet er doch häufig über Ellens Kopf hinweg und wird ihr gegenüber beleidigend.
Aber, wie geschrieben, man muss „It happened one night“ als Kind seiner Zeit betrachten und da lässt sich doch eine positive Bilanz ziehen; Ellens Charakter wird viel Raum zur Entwicklung gegeben.
Insgesamt hat mir der Film Spaß gemacht und mal wieder vor Augen geführt, dass ich viel häufiger Klassiker schauen sollte 🙂 6.5/10 Punkte.


Moonrise Kingdom

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr einen Film guckt und euer Herz für eine kleine Sekunde stolpert und ihr merkt: „Das ist mein Film“? Nun, so ging es mir, als ich „Moonrise Kingdom“ geschaut habe.
Dieser Film ist für mich einfach perfekt. Ich habe mich nach 5 Minuten in ihn verliebt und jetzt, da ich diese Rezension schreibe, drei Wochen später, denke ich immer noch darüber nach. Und ich kann es nicht mal richtig in Worte fassen.
Es ist mir egal, was andere Leute über diesen Film denken (obwohl ich weiß, dass viele ihn mögen) und es ist mir egal, was er anderen bedeutet. Denn ich habe diesen Film schon in mein Herz geschlossen – nennt mich kitschig!
Die Charaktere sind so skurril, aber sie sind so einzigartig und vor allem so liebenswert. Und dann ist da natürlich die herausragende Regie und der Schnitt von Wes Anderson und Andrew Weisblum, das perfekte Drehbuch mit diesem wundervollen Humor von Anderson und Coppola… und ich kann einfach nicht aufhören, das Wort „perfekt“ zu benutzen.
Ich werde mir diesen Film bald noch mal ansehen. Vielleicht an jedem einzelnen Tag meines Lebens. Lieblingsfilm auf den ersten Blick. 10/10 Punkte.

Winter’s Bone

Interessantes Setting und gute Story, doch leider konnte mich die Atmosphäre des Films nicht einfangen. Die Charaktere kamen mir nicht nahe und auch Jennifer Lawrence konnte mich nicht übermäßig begeistern. Der Film ist nicht schlecht und hat so seine Momente, insgesamt fand ich ihn aber doch eher langatmig und belanglos. 5.0/10 Punkte

Marie Antoinette

Marie Antoinette ist bis heute eine umstrittene historische Persönlichkeit. Sie gilt oft als verschwenderisch und naiv, als unreif und verwöhnt. Viel zu spät erst erkannte sie die Folgen ihres Handelns in Versailles. Sofia Coppola interpretierte Marie Antoinettes Geschichte modern mit deutlichen Parallelen zur Upper Class der Gegenwart. In der Tat ähnelt Kirsten Dunst in ihrer Rolle als Marie Antoinette gerade zu Beginn des Films den Mädchen aus Coppolas „The Bling Ring“. Ich mochte das Bunte, das Moderne, das Poppige dieses Films (weil ich darauf gefasst war). Der Film versucht nicht, Marie Antoinettes Geschichte akkurat zu dokumentieren, sondern einen Bogen zur heutigen Zeit zu schlagen. Doch das schöne Szenenbild und die gute Regie- und Kameraarbeit kann mich nicht über die offensichtlichen Mängel des Films hinwegtäuschen: Drehbuch und Tempo des Films stimmen nicht, wirken langweilig und bringen dem Zuschauer die Charaktere nicht näher. Wir sehen nur zu, können uns aber nicht einfühlen. Deswegen bleibt der Film trotz seiner tollen Optik am Ende doch nur mittelmäßig und vielleicht umstritten – so wie Marie Antoinette selbst. 5.5/10 Punkte.

Adams Äpfel

Eine skurrile, schwarzhumorige Komödie aus Dänemark. Nicht nur eine Komödie, sondern auch ein Leben, seine Schönheit, seine Absurdität und eine Ode an all die liebenswert-sonderbaren Persönlichkeiten auf dieser Welt. Mads Mikkelsen ist herausragend, aber der übrige Cast steht ihm kaum nach. Der Film besticht nicht nur durch seinen fiesen, pointierten Humor, sondern durch das gesamte Drehbuch mit all seinen überraschenden Momenten. Kamera, Schnitt, Regie, Musik – hier stimmt sehr vieles sehr gut. Eine kleine, liebenswerte Perle 🙂 8.0/10 Punkte

In the Mood for Love

Leider kann mich Wong Kar Wais Stil nicht überzeugen (konnte er auch bei ‚Blueberry Nights‘ nicht und vielleicht sollte ich es aufgeben). Ich sehe den künstlerischen Aspekt des Films, ja, aber leider konnten mich die Figuren, die Handlung, die Dialoge nicht überzeugen. Ich bin wohl ein Kunstbanause. 3.0/10 Punkte.

The Bling Ring

„The Bling Ring“ leidet für mich unter den gleichen Symptomen wie schon Sofia Coppolas „Marie Antoinette“: Er sieht gut aus, er hört sich gut an, die Geschichte hat Potential. Aber die Figuren bleiben blass, die Dialoge kratzen nur an der Oberfläche und lassen mich als Zuschauer nicht richtig ins Geschehen eintauchen.
Wir sehen gelangweilten, verwöhnten Upper Class Kids dabei zu, wie sie in die Villen von Stars einsteigen und sich das ein oder andere Teil mitnehmen. Und zunächst funktioniert diese kurzlebige Adrenalinkick auch für den Zuschauer: Regie- und Kameraarbeit sind gut, die Musik passt, die jungen Schauspieler machen ihre Sache ordentlich. Aber irgendwann fehlt etwas. Irgendwann reicht es nicht mehr, den Kids dabei zuzusehen, wie sie in die x-te Villa einsteigen. Aber in dem Moment, in dem Zweifel aufkommen könnten oder in dem man näher auf das Innenleben der Protagonisten hätte eingehen können, kommt… nichts. Nur ein erneuter Raubzug bei Paris Hilton. Und dann ist alles auch ganz schnell vorbei. Das fand ich sogar tatsächlich ein bisschen schade, weil ich glaube, das da noch mehr drin gewesen wäre, v.a. in der Entwicklung oder Beleuchtung der Charaktere. 6.0/10 Punkte.

Punch-Drunk Love

Es fällt mir schwer, diesen Film zu beurteilen oder meine Gedanken und Gefühle darüber in Worte zu fassen. Schlecht war Punch-Drunk Love keineswegs, eher im Gegenteil. Ich fand ihn sehr gelungen – und doch ist da etwas, das mich stört, das mein Filmvergnügen schmälert. Insbesondere die erste Hälfte des Films war für mich schwer zu ertragen, in dem Sinne, dass ich mich so sehr in Barry eingefühlt habe und mit ihm unter den Schikanen seiner Schwestern und von Georgia gelitten habe. Und dann, in der zweiten Hälfte, wurde mir sein plötzliches Glück zu unkommentiert gelassen. Ich konnte mich nicht richtig für ihn freuen, weil klar war, dass nicht einfach alles gut werden würde. Ich hätte mir ein bisschen mehr Tiefe und ein bisschen weniger Hawaii gewünscht. 6.0/10 Punkte.

Midnight in Paris

Nachdem ich Owen Wilson vor allem aus albernen Filmen kannte, war ich positiv überrascht von seinem Auftritt in diesem seichten Film von Woody Allen. An seiner Seite sehen wir unter anderem Rachel McAdams, Tom Hiddleston und Marion Cotillard. Wilson spielt den Autoren Gil Pender, der mit seiner Verlobten und deren Eltern Urlaub in Paris macht. Er liebt die Stadt und ist besonders von den 20er Jahren fasziniert. Eines Abends spaziert Gil alleine durch Paris. Da fährt ein alter Wagen vor und die Menschen darin laden ihn ein, einzusteigen. Und in diesem Wagen reist Gil durch die Zeit – von da an Nacht für Nacht. Er trifft F. Scott Fitzgerald und seine Frau Zelda, Ernest Hemingway, Getrude Stein, Pablo Picasso – und die schöne und interessante Adriana.
Für mich war „Midnight in Paris“ eine positive Überraschung – ich mochte das Szenenbild, ich fand die Charaktere authentisch (auch die unsympathischen), die Dialoge haben Spaß gemacht und insgesamt hatte ich bei diesem Film ein ganz angenehmes Wohlfühl-Gefühl.
„Midnight in Paris“ spielt mit Klischees, spielt mit den Vorstellungen, die wir vielleicht von unserem eigenen Leben haben und den Träumen, die uns alle verbinden. Dabei ist der Film leicht und liebenswert und durchaus amüsant 🙂 8.5/10 Punkte.


Gesehene Serien: 8

Episoden gesamt: 29

Mozart in the Jungle – 2×05 – 2×10 [beendet]

Wir haben die 2.Staffel von Mozart in the Jungle beendet. Insgesamt fand ich diese Staffel in Ordnung, war ganz amüsant, hat mir aber nicht so viel Spaß gemacht wie die erste Staffel. Ich habe das Gefühl, die Figuren haben sich nicht wirklich weiterentwickelt und manchmal kam mir die Handlung auch etwas wirr vor. Schade, aber wie gesagt: nicht schlecht. Ich würde mir auch eine dritte Staffel ansehen. Staffel 2 bewerte ich mit 6.5/10 Punkten.

Code Black – 1×01 – 1×06

Ich habe mir die neue Arztserie angesehen und muss sagen, bisher gefällt sie mir ganz gut. Ein ausführlicher Beitrag folgt noch, also geduldet euch noch ein kleines bisschen 🙂

Flash – 2×01 – 2×03

Die zweite Staffel von Flash ist auf ProSieben gestartet und ich wollte wieder dabei sein, weil mir die erste Staffel ganz gut gefallen hat. Auch mag ich einfach Grant Gustin als Barry Allen. Trotzdem fiel mir der Einstieg in Staffel 2 bisher schwer. Die Story ist mir momentan ein bisschen zu seicht und gleichzeitig zu abgedreht. Ich kann es nicht wirklich in Worte fassen. Es gefällt mir einfach nicht so richtig, aber ich bleib mal dran.

Suits – 3×09 – 3×11

In meinem letzten Monatsrückblick habe ich mich noch gefreut, dass Avas Fall endlich abgeschlossen ist, aber NEIN da habe ich mich geirrt. Leider finde ich die 3.Staffel Suits daher bislang durchwachsen und kann mich nicht wirklich dazu aufraffen, weiterzuschauen. Kann mir jemand sagen, ob das wieder besser wird? Ich hoffe es, schließlich mag ich Harvey, Mike, Jessica und Donna ja sehr. Aber wenn sie sich nur mit so blöden Fällen beschäftigen, machts halt auch keinen Spaß.

Außerdem habe ich je eine Folge von The Big Bang Theory (Sommerpause) gesehen, sowie von Dr House (Staffel 5) und Castle (Staffel 7) um da die jeweiligen Staffeln zu beenden. Die komplette erste Staffel habe ich von The Night Manager geschaut, da habe ich bereits >> eine ausführliche Kritik zu geschrieben.


Highlights im April: Moonrise Kingdom, Adams Äpfel, Midnight in Paris
Flops im April: In the mood for love, Winter’s Bone
Durchschnittliche Bewertung: 6,8 [+1,4 im Vergleich zum Vormonat]

Stimmt doch in der Sidebar für euren liebsten Film im April ab ->

Welche Filme und Serien habt ihr im April gesehen? Welche meiner Highlights und Flops kennt ihr?

9 Kommentare

  1. Argh, so langsam glaube ich echt, ich sollte mir „Moonrise Kingdom“ doch noch einmal anschauen. Ich hätte davor auch erwartet, dass ich den Film lieben werde, doch letztendlich fand ich ihn forciert und anstrengend. Dafür liebe ich Wong Kar-Wai, habe aber auch „In the Mood for Love“ noch nicht gesehen, sondern eher seine klassischen Werke („Chungking Express“, „Fallen Angels“ usw.). du hast auf jeden Fall ordentlich was „geschafft“ 🙂

    1. So ging es mir bei Wong Kar-Wai, dass es auf mich forciert und anstrengend wirkte.
      Ich kann es aber verstehen, wenn man diesen Eindruck bei Moonrise Kingdom hat. Für mich hat es allerdings perfekt funktioniert 🙂

  2. Sehr fein, da hast du ja einiges gesehen 🙂 Ich mag diese Übersicht wirklich sehr gerne und nehme mir immer gerne Anregungen mit.
    Moonrise Kingdom habe ich mir auch gleich auf die Watchlist gepackt und auf die Rezension von Code Black bin ich auf jeden Fall gespannt.

    Arielle ist und bleibt wohl ein Klassiker. Vor einiger Zeit habe ich den mal gemeinsam mit meiner Nichte angeschaut und fand das Ende mit der riesigen Ursula fast schon ein wenig unheimlich, während meine Nichte mit riesigen Augen und ganz gebannt das geschehen verfolgt hat. 🙂

    Liebe Grüße <3

  3. Bei Suits kann ich dich beruhigen … Die 12. Folge der dritten Staffel empfand ich schon als ziemlichen Knaller und das Ende … Uiuiui … Ich rate dir, guck weiter.
    Die vierte Staffel wird dann auch besser, denke ich. Die Figuren bekommen noch mehr Tiefe und werden komplexer. Und: Mike hat im Unterschied zur dritten Staffel endlich wieder eine anständige Frisur (und trägt plötzlich die schickeren Anzüge als Harvey 😉 )

  4. Also, bei deiner DVD-Ausleihe wäre ich definitiv dabei! Und du musst dann wohl Mulan als erstes gucken, wenn du den noch gar nicht gesehen hast 😉

    Und krass, wie viel du diesen Monat gesehen hast! Ich glaube, ich komme bisher auf zwei Filme… 😀

  5. „Schande über dich! Schande über deine Kuh!“
    Jaha… jetzt wüsstest du wohl gerne wovon ich rede, was?
    Also wirklich, wie kannst du Mulan noch nie gesehen haben???!! O.O
    Und Königrich für ein Lama?!
    Die belegen in meiner persönlichen Disney-Top5 Platz 1 und 3 O.O
    Ich kann die beiden Filme praktisch auswendig. Tzz tzz *Kopfschüttel*

    😉

  6. Dran bleiben bei The Flash lohnt sich, die Staffel wird nämlich noch richtig gut. Derzeit ist die Serie persönlich mein absoluter Liebling, weil die Macher echt für tolle Wendungen sorgen, es viele schöne Crossover Folgen gibt und die Darsteller das ganze auch noch glaubhaft rüberbringen. Gerade Barry selbst bekommt um einiges mehr Tiefe ;).

    The Bling Ring und Marie Antoinette habe ich auch gesehen und kann mich deinen Worten nur anschließen. Beide Filme bleiben mir persönlich auch zu oberflächlich und mir fehlte einfach die Tiefe bei den Figuren. Da kam echt gar nichts, was wirklich sehr schade war. Gerade bei letzterem hätte ich gerne noch mehr über die Geschichte von Marie Antoinette erfahren, am Ende war es ja dann doch eher ein Kostümfilm mit tollen Kleidern, mehr leider nicht und auch bei Ersterem bekommen wir so gar keine Facetten geliefert, sodass die Figuren irgendwann einfach nur noch nervten. Schade, weil Emma Watson da zum Beispiel ihr Talent überhaupt nicht zeigen konnte. In Prime habe ich auch noch Midnight in Paris auf meiner Watchliste. Der Film hat einfach nen guten Cast, das hat mich dann auch neugierig gemacht. Mit The Night Manager bin ich nun auch durch und fand die Serie echt toll.

    Danke auch für deine lieben Kommentare.
    Bad Neighbors werde ich mir definitiv auf Prime anschauen, da ich vom ersten jetzt nicht soo begeistert war, aber Komödien sind ja auch ne Geschmackssache.

    Von Money Monster hatte ich auch den Trailer gesehen, finde es aber schade, dass der irgendwie schon die komplette Geschichte des Filmes wiedergibt. Finde gerade bei Trailer ist manchmal weniger mehr.

    Bei Komödien ist das immer so ne Sache, da gehen die Meinungen ja echt auseinander, aber mal schauen, ob er mir zusagt oder nicht. Ich werd aufjedenfall mal reinschauen.

    Aww Dankeschön, das freut mich zu hören <3.

  7. Wie toll, so viele schöne Animationsfilme! Die alten Disney-Klassiker müsste ich mir eigentlich auch ganz dringend mal wieder ansehen. „Arielle“ ist ja immer noch meine Lieblingsprinzessin (was glaube ich weniger an der Geschichte als an Fabius und dem Gedanken an so einen schönen Fischschwanz liegt…und Prince Eric, hehe :D), aber den Film hab ich leider nur auf VHS und im Gegensatz zu dir besitzen wir einen solchen Player tatsächlich nicht mehr 😀

    Schön ansonsten, dass dir „Moonrise Kingdom“ so gefallen hat! Ich liebe Andersons Stil und Farben, aber ich muss doch ganz ehrlich sagen, dass er mir zwischenzeitlich zu seltsam war 😉

    „Adams Äpfel“ werde ich ansonsten auch noch schauen, irgendwann – ich besitze ja die Box mit allen Filmen des Regisseurs mit Mads Mikkelsen und freue mich schon drauf. Aber irgendwie habe ich den Drang, die mit Freunden zu sehen und bisher hatte ich nicht die Gelegenheit…

    Ich würde sagen, das war mal wieder ein sehr produktiver Monat bei dir. Gib mir doch mal was ab von deinem Elan, damit ich auch mal mehr schaffe 😀

    Einen ebenso erfolgreichen Mai wünsche ich dir!

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