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Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
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Der Film- und Serienrückblick im Juni

Wow, mit was für einer Hitze hat sich der Juni denn da verabschiedet? Eigentlich wollte ich euch den Filmrückblick schon eher präsentieren, aber bei diesen Temperaturen den Laptop anzuwerfen fiel mir doch ziemlich schwer. In unserer Wohnung im Dachgeschoss waren es heute tatsächlich 32°C, da möchte ich ungern einen heißen Akku auf den Beinen haben. Zwar ist es auch jetzt, kurz vor Mitternacht, noch nicht nennenswert abgekühlt, aber ganz ausfallen soll das Bloggen natürlich auch nicht. Und immerhin kann man jetzt mal die Fenster aufreißen – und es kommt wirklich eine kleine Brise rein.

Wie jeden Monat möchte ich auch für den Juni zeigen, welche Filme und Serien ich gesehen habe. Die Ausbeute ist eher mau und ich kann gar nicht genau sagen, warum. Aber der Juni ging auch ziemlich schnell rum, deswegen denke ich, dass ich einfach ziemlich viel zu tun hatte. In der Uni zieht der Stress jetzt auch wieder an und bei Sonnenschein schau ich doch weniger Filme und gehe lieber raus. Obwohl – heute,  bei 37°C draußen, war es im Kinosaal echt angenehm. Aber das ist ein anderes Thema 😉

Jurassic World

Im Juni war ich nur einmal im Kino, die Rezension dazu schulde ich euch noch. An dieser Stelle also mein kurzes Fazit zum sehnsüchtig erwarteten Jurassic World: Das war leider nix. Die Story von Jurassic Park wurde im Großen und Ganzen aufgewärmt, die Charaktere hat man so und so ähnlich schon dutzendfach gesehen und die Story bringt nichts innovatives mit sich. Ich habe mich wirklich schon während des Films geärgert, was aus diesem Remake bzw dieser Fortsetzung geworden ist. Insbesondere die absolut stumpfe Charakterzeichnung. Dem Original von 1993 kann ich das noch verzeihen, da hatte das alles noch mehr Charme, in Jurassic World wirkte das alles viel zu hölzern, zu aufgesetzt, zu nichtssagend. Von mir gibt es dafür nur 4.0/10 Punkten, eine ausführliche Kritik wird noch folgen.


Elysium

Ich hatte mir von Anfang an nicht viel versprochen von Elysium, da ich auch nicht der größte Science Fiction Fan bin. Dennoch habe ich mir den Film Anfang Juni angesehen, denn Matt Damon mag ich doch recht gerne und eine Chance wollte ich dem Film geben. Der Film bietet eine interessante Idee und einige gute Ansätze, verliert sich dann aber doch zu häufig in Belanglosigkeiten, Klischees und sinnloser Action. Über Mittelmaß kam Elysium daher bei mir nicht hinaus. 5.5/10 Punkten.


Ginger & Rosa

Schade, dass dieses Drama eher durchwachsene Kritiken erfährt. Mich hat der Film sehr berührt, gefesselt und nachdenklich gemacht. Das lag vor allem an Elle Fanning, die als Hauptfigur Ginger überragend war und dieses verwirrte Teenagermädchen so herzzereißend gut gespielt hat. Für mich ein großartiger Film über das Erwachsenwerden, über Liebe, Familie, Freundschaft und Anerkennung, aber auch über Wege in den Feminismus und Aktivismus (bis hin zum Radikalismus) und die Wege, die davon wegführen. Die Frage nach Richtig und Falsch, und der Erkenntnis, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt, sondern so viel dazwischen. >> Ausführliche Kritik zum Film auf Moviepilot.de | 9.5/10 Punkten.


Super Size Me

Diesen Monat wollte ich auch mal das Potential von Amazon Prime nutzen, um ein paar Dokumentationen zu sehen. Von Super Size Me hatte ich schon häufiger gehört und da ich mich ja auch privat häufig mit den Themen Ernährung, Gesundheit und Abnehmen beschäftige, habe ich mir die Doku angesehen. Vielleicht lag es daran, dass der Film bereits 10 Jahre alt ist, oder daran, dass ich mich eben vorher schon gut mit dem Thema Ernährung auskannte, aber leider hat mich die Doku nicht vom Hocker gehauen. Sie brachte mir keine neuen Ergebnisse, hatte zwar ein paar „schockierende“ Momente, insgesamt wirkte vieles aber doch sehr gezwungen und gestellt, wodurch ich mich fragte, wie authentisch das Ding letzten Endes überhaupt ist. 5.0/10 Punkten.


Babys

Wo wir einmal bei den Dokumentationen sind, habe ich mir auch noch die Doku „Babys“ angesehen. Entwarnung, bei mir ist kein Nachwuchs unterwegs 😉 Aber mal im Ernst: Babys sind einfach niedlich und mir 60 Minuten lang süße kleine Erdenbürger ansehen? Hab ich nix gegen einzuwenden. Der Film begleitet vier Babys während ihres ersten Lebensjahres aus den USA, der Mongolei, Japan und Namibia. Es ist interessant zu sehen, wie die Babys trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft gleiche bzw ähnliche Entwicklungsschritte erleben und welche Erfahrungen sie in ihren ersten Lebensmonaten machen. Der Film setzt dabei nur auf musikalische Untermalung, eine Stimme aus dem Off oder Expertenmeinungen gibt es nicht, was ich schade finde, weil ich denke, dass manche Situationen doch etwas reflektiert hätten werden können. Insgesamt war die Doku so ganz nett, aber über süße Babys geht es dann doch nicht hinaus 6.0/10 Punkten.


Jurassic Park

Um uns auf den neuen Jurassic World einzustimmen, sahen wir noch einmal den Klassiker von 1993. Der weckt bis heute Kindheitserinnerungen und ist einfach Kult. Die Effekte bzw. die animierten Dinos sind auch nach über 20 Jahren noche erstaunlich gelungen. Gleichzeitig ist die Story denkbar flach, aber nichts destotrotz macht der Film Spaß, nicht nur weil nostalgische Gefühle mitschwingen, sondern weil man sich noch reinversetzen kann in den Jurassic Park und die Menschen, die dort in Gefahr geraten. Diesen Film sollte definitiv jeder Film-Fan kennen. 7.0/10 Punkten.


2 Broke Girls

Im Juni habe ich die 3.Staffel von 2 Broke Girls aus Amazon Prime zuende gesehen. Die Staffel hat mir ganz gut gefallen, es war nichts Neues dabei, aber ich mag Max‘ Humor einfach und finde es gut, dass die Geschichte von Max‘ und Caroline auch hin und wieder neue Wege einschlägt (nach dem Fensterladen nun die Konditorschule zum Beispiel). Ich gebe der 3.Staffel 6.0/10 Punkten.


Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.

Ebenfalls auf Amazon Prime beendet habe ich die erste Staffel der Agents of SHIELD. Die Serie hat mir ja von Anfang an ziemlich gut gefallen, flaute in der Mitte kurz ein wenig ab um dann am Ende noch mal so richtig anzuziehen spannungsmäßig. Aber wirklich so richtig, die Serie hat mir echt richtig gut gefallen. Neben den einzelnen Fällen, die das SHIELD-Team um Agent Coulson in den einzelnen Episoden lösen muss, ergibt sich im Laufe der Staffel auch eine übergeordnete Handlung, die zunehmend in den Fokus rückt – und die mit einigen Überraschungen aufwarten kann! 8.0/10 Punkte.


Outlander

Im Fernsehen habe ich weiterhin Outlander verfolgt und weiterhin gefällt mir die Serie recht gut. Ich mag die Liebesgeschichte zwischen Jamie und Claire, aber mir gefällt, dass auch politische Verstrickungen Thema der Serie sind. Die Handlung kommt recht flott voran und ohne Frage trumpft die Serie immer wieder mit grandiosen Bildern der schottischen Highlands auf. Und mit tollen Bildern von Sam Heughan 😉 Aber das ist ein anderes Thema. Bisher gebe ich der Serie 6.5/10 Punkten.


Firefly

Ein Klassiker der Nerdserien würde ich fast mal behaupten!? Dafür, dass die erste und einzige Staffel nur 14 Folgen hat, habe ich irgendwie recht lange gebraucht, um die Serie durchzusehen. Wir hatten sie auf DVD von einem Kumpel geliehen und ewig rumliegen gehabt, bevor wir endlich angefangen haben. Aber es hat sich total gelohnt und es ist wirklich schade, dass es von der Serie nur so wenige Episoden gibt. Immerhin gibt es noch einen dazugehörigen Film (den ich bereits vorher gesehen hatte), aber eigentlich tröstet das nur wenig. Von mir gibt es 7.0/10 Punkte.


Welche Filme und Serien habt ihr im Juni gesehen? Was könnt ihr mir für den Juli erfüllen? Irgendwelche Filme, mit denen man sich gut abkühlen kann? 😉

5 Kommentare

  1. Hallo Margarete,

    Serien gucke ich momentan nur eine und das ist breaking bad, bin gerade bei Staffel 4 angelangt, etwas anderes läuft momentan nicht im TV bei uns 😉
    Jurassic World habe ich mir auch letzte Woche angesehen und finde ihn jetzt nicht so schlecht, klar aufgewärmt, etwas schwach auf der Brust zwecks der Charakter aber besser als der Letzte und endlich einer wo nicht ständig gekreischt wird hysterisch (meist waren es ja die Frauen). Aber Geschmäcker sind ja verschieden. Ich bin schon auf Pixels gespannt!
    LG Tanja

  2. Ohh, Jurassic World fand ich auch eine Katastrophe. Keine einzige auch nur halbwegs sympathische Figur im ganzen Film.

    Firefly hab ich anfang des Jahres auch endlich geschaut, und was soll ich sagen? Es war Liebe auf den ersten Blick 😀

    1. Für ihn war Jurassic World wahrscheinlich so wie Jurassic Park für mich in dem Alter, einfach nur megacool 🙂

  3. Outlander verfolge ich ja auch weiterhin auf Vox. Mir gefällt die Serie auch sehr gut ,aber ab und an finde ich bremsen vorallem die vielen Sex Szenen das Geschehen dann doch etwas aus. Die hättes für mich vor allem in der Mitte der Staffel nicht gebraucht, im Moment nimmt das ganze aber ja sehr an Fahrt auf, da ja nun schon das Finale ansteht und auf das bin ich sehr gespannt. Sam ist natürlich nett anzuschauen, aber im Endeffekt hätte ich mir dann halt für den Mittelteil doch ab und an mehr Handlung gewünscht.
    Ansonsten habe ich Serientechnisch die 2.Staffle Ripper Street beendet, die ich auch richtig gut fand. Die Serie hat sich zur ersten Staffel sehr gesteigert und besitzt nun auch immer einen interessanten roten Faden ,der sich auf die Charaktere und ihre Probleme konzentriert. Ansonsten habe ich mit Empire begonnen, dass ich mir derzeit immer aufnehme, da es ja zeitgleich zu Outlander läuft und bin sehr begeistert davon. Tolle Musik, interessante Storyline und sehr gut gemacht.

    An Filmen stehen bei mir bei Prime Elysium und Ginger & Rosa auch noch auf der Watchliste. Bin auf letzteren auch sehr gespannt und lasse mich ja eh nicht von Kritiken beeinflussen. In Jurassic World hatte ich es jetzt aufgrund einer länger anhaltenden Bronchitis ja leider nicht ins Kino geschafft. Meine Freunde waren dann drinnen und waren genauso wie du nicht begeistert. Sie haben mir eigentlich genau das selbe vom Film erzählt. Ich werde ihn mir leihen, sobald er im Prime Instant Video Shop vorhanden ist, da gibt es die ja doch immer recht schnell nach Kinostart.

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