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Die 10 besten Eltern-Kind-Beziehungen in Filmen und Serien [Blogparade]

Bei Amerdale gibt es aktuell, anlässlich des Bloggeburtstags (Herzlichen Glückwunsch) eine Blogparade. Und in dieser Blogparade steckt einiges drin. Erstens wurde diese nämlich von der Singenden Lehrerin alias Die Blogparadenkönigin inspiriert, zweitens ist ein cooles Thema raus gekommen und drittens (das habe ich gerade erst entdeckt) gibt es auch noch einen Netflix-Gutschein zu gewinnen. Ja, wenn ihr da nicht mitmacht, dann seid ihr aber echt doof.

Laut den Regeln müsst ihr auch nur 5 Eltern-Kind-Paare aussuchen und bis zum 26.Februar in eure Blogbeiträge oder in die Kommentare posten. Aber ich eskaliere ja in solchen Sachen immer gerne und musste mich jetzt ein bisschen zusammenreißen, mich auf eine Top 10 zu beschränken. Diese Top 10 sind alphabetisch sortiert nach dem Titel des Films oder der Serie.


Bates Motel: Norman und Norma Bates

Gut, hier haben wir es direkt mit einem etwas ungewöhnlichen Eltern-Kind-Paar zu tun. Die Beziehung ist ganz sicher nicht gesund oder normal und wer den Film „Psycho“ kennt, auf dem die Serie basiert, der weiß auch, dass diese Mutter-Sohn-Beziehung kein gutes Ende nehmen wird. Durch das tolle Zusammenspiel von Vera Farmiga und Freddie Highmore hat die Beziehung in der Serie aber etwas sehr besonderes, das immer wieder zwischen (zu) starker Zuneigung und gegenseitiger Zerstörung schwankt.


 

Castle: Richard und Alexis Castle

Richard und Alexis Castle führen wahrscheinlich eine Vater-Tochter-Beziehung, wie sie im Buche steht. Dadurch, dass Alexis bei ihrem Vater aufgewachsen ist und ihre Mutter die meiste Zeit abwesend und unzuverlässig war, haben sie ein sehr enges Verhältnis. Allerdings wird doch manchmal deutlich, dass die Rolle von Kind und Elternteil hier manchmal vertauscht wird: Während Rick der alberne, kindische Part der beiden ist, ist Alexis stets die kluge und vernünftige der beiden. Zusammen ergänzen sie sich aber wunderbar – obwohl auch die beiden schon ihre Konflikte hatten, was ihre Beziehung authentischer werden lässt.


Findet Nemo: Marlin und Nemo

In diesem Animationsfilm ist die Vater-Sohn-Beziehung so präsent, obwohl wir Marlin und Nemo über die meiste Zeit des Films gar nicht zusammen erleben. Am Anfang haben sie einen Streit, doch nachdem sie voneinander getrennt werden, haben beide nur einen einzigen Wunsch: Zum jeweils anderen zurückzufinden. Während der kleine Nemo sich dafür aus einem Aquarium befreien muss, durchquert Marlin den halben Ozean, um seinen Sohn wiederzufinden. Wenn das mal keine gute Eltern-Kind-Beziehung ist…!


Gilmore Girls: Lorelai und Rory Gilmore

Ein Eltern-Kind-BestOf, in dem Lorelai und Rory nicht vorkommen, kann ich nicht ernst nehmen 😉 Die beiden hatten wohl eine der besten, liebevollsten, beneidenswertesten und interessantesten Beziehungen in der Geschichte der TV-Familiengeschichten. Lorelai und Rory waren oft vielmehr Freundinnen als Mutter und Tochter, aber auch bei den beiden war nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen, insbesondere je älter Rory wurde.

Als dritte im Bunde könnte man hier auch noch Lorelais Mutter Emily erwähnen, die ebenfalls eine wichtige, wenn auch nicht immer positive Rolle, in dieser Familienbande spielte.


Harry Potter: Die Weasley-Familie

Bereits bevor es die Filme gab und ich lediglich die Bücher kannte, habe ich mir immer gewünscht, im Fuchsbau zu wohnen. Das ganze, schiefe Haus voller Leben, voller Kinder und alle behütet von liebevollen Eltern. Molly und Arthur Weasley würden alles für ihre Kinder tun, daran gab es nie einen Zweifel. Sicher haben sie es mit ihren 7 Kindern nicht immer einfach. Ihre Zwillinge haben immer nur Blödsinn im Kopf, ein Sohn geht der gefährlichen Arbeit mit Drachen nach und ein anderer wendet sich zwischenzeitlich von der Familie ab. Sie müssen mit einem Werwolfangriff auf eines ihrer Kinder zurecht kommen und zuletzt leider auch mit dem Verlust eines Kindes… Aber sie sind und bleiben tolle Eltern mit einer starken Familie und innigen Beziehungen zu ihren Kindern.


Ich bin Sam: Sam und Lucy

Sam hat eine Behinderung und ist daher geistig auf dem Stand eines 7-jährigen. Die Beziehung zu seiner Tochter Lucy, um die er sich allein kümmert, wird schwierig, als Lucy in eben jenes Alter kommt und sowohl sie als auch ihre Freunde merken, dass mit ihrem Vater etwas nicht stimmt. Ein Sorgerechtsstreit entbrennt. Mich hat der Film (trotz all der Kritik, die er einstecken musste) sofort berührt und tut es auch immer wieder. Und letztendlich kommt es doch auch zwischen Eltern und Kindern auf genau das an, was Lucy uns im Film sagt: „All you need is love.“


Kick Ass: Hitgirl und Big Daddy

Eine wirklich normale Vater-Tochter-Beziehung haben Hitgirl und Big Daddy wohl nicht. In Kostümen und bis unter die Zähne bewaffnet ziehen sie des nachts gemeinsam durch die Straßen, um Verbrechern das Handwerk zu legen. In erster Linie sind sie auf der Suche nach dem Mann, der ihnen die Frau bzw. Mutter genommen hat. So absurd dieses Familiengespann auch sein mag, so sehr sieht man doch auch, wie sehr sich die beiden lieben und wie vertraut sie miteinander sind.


Little Miss Sunshine: Familie Hoover

Die kleine Olive Hoover ist nicht gerade das Mädchen, das man bei einem Schönheitswettbewerb erwarten würde. Sie ist ein wenig pummelig, trägt eine dicke Brille und hat einen etwas ausgefallenen Sinn für Mode. Und dennoch ist es ihr größter Traum, einmal bei einem solchen Wettbewerb mitzumachen und „Little Miss Sunshine“ zu werden. Und so machen sich nicht nur Olives Eltern mit ihr auf den Weg, um diesen Traum wahr zu machen, sondern auch ihr Bruder, ihr Onkel und ihr Großvater sind dabei. Der Trip wird für die ganze Familie zum Abenteuer und zeigt uns, dass man nicht unbedingt ein Verlierer ist, nur weil man scheitert. Und wie wichtig es ist, dass die Familie hinter einem stehen.


OC, California: Seth und Sandy Cohen

Eine meiner liebsten Familien in der Serienlandschaft sind definitiv die Cohens aus OC, California. Während sie alle gemeinsam ihren Ziehsohn Ryan liebevoll aufnehmen, sticht aber vor allem die Beziehung zwischen Seth und seinem Vater Sandy heraus. Sie haben ein entspanntes, vertrauensvolles Verhältnis zueinander, das allerdings auch nicht frei ist von Konflikten. (Jetzt habe ich direkt wieder Lust, The OC zu gucken…)


Southpaw: Billy und Leila Hope

Ein Filmhighlight von 2015 war für mich ‚Southpaw‘. Der Film hatte für ein Sportdrama sicher nicht die innovativste Story, aber die Charaktere waren unglaublich stark. Die 14-jährige Oona Laurence gab hier ihr Spielfilmdebüt und ist als Leila Hope zu sehen, die Filmtochter von Jake Gyllenhaals Charakter Billy Hope. Die beiden spielen ihre schwierige, von so vielen Gefühlen aufgeladene Beziehung sehr bewegend.


Hier noch einmal meine Liste im Schnelldurchlauf:

  • Bates Motel: Norman und Norma Bates
  • Castle: Richard und Alexis Castle
  • Findet Nemo: Marlin und Nemo
  • Gilmore Girls: Lorelai und Rory Gilmore
  • Harry Potter: Familie Weasley
  • Ich bin Sam: Sam und Lucy
  • Kick-Ass: Hitgirl und Big Daddy
  • Little Miss Sunshine: Familie Hoover
  • OC, California: Seth und Sandy Cohen
  • Southpaw: Billy und Leila Hope

Was sagt ihr zu meiner Liste? Und wie würde eure eigene Liste aussehen? Schreibts mir mal in die Kommentare!

9 Kommentare

  1. Da hast du aber schöne Paare ausgesucht (manchmal ist es da auch nicht schlimm, ein bisschen zu „eskalieren“) – und wie es der Zufall will, kenne ich sogar mal fast alle! Das ist ja sonst oft nicht so der Fall, weil ich nichts mitkriege oder mich nicht mehr erinnern kann 😀

    Bei Seth und Sandy Cohen kann ich dir natürlich nur zustimmen und wenn Seth keine Serienfigur wäre, ich würde ihn permanent um diesen gutherzigen, liebevollen Vater beneiden. (Wobei die Mutter ihm da auch kaum nachsteht.) Und Rory und Lorelai, dass du die beiden aufführst, war mir klar und du hast Recht, das muss auch so sein. Ich freue mich schon riesig auf die vier neuen Folgen, um dieses tolle Gespann wieder zu sehen! Natürlich bin ich ansonsten auch bei den Castles und bei der Familie aus „Little Miss Sunshine“ völlig einer Meinung mit dir. Gestern erst habe ich von ersterem mal wieder eine Folge gesehen und war sofort wieder ganz begeistert 😉

    Schöne Blogparade! Aber du weißt ja…sowas kann ich nicht so gut und daher lass ich das wohl mal sein. (Abgesehen davon hab ich eh kein Netflix, noch nicht jedenfalls, bis ich im August umziehe.)

  2. Aufgrund des Gutschein für Netflixs reizt es mich natürlich jetzt sehr einen Beitrag dazu zu tippen. Gibt ja echt viele tolle Eltern-Kind-Beziehungen in Serien. Ich liebe die aus The Fosters, wo zwei Mums den Job wirklich super hinbekommen.

    Von deinen bin ich auch einer großer Fan Der Weasleys, wie könnte man das nicht. Die Familie ist einfach toll und ich wäre gerne ein Teil von ihr gewesen, weil es wirklich viel zu lachen gibt. Und natürlich ist auch Seth und Sandy klasse. Bei Bates Motel ist mir allerdings die Beziehung zwischen Mutter und Kind schon zu gestört.

    1. Ich war mir auch nicht sicher, ob ich Bates Motel mit rein nehmen soll, aber ich habe das Thema mal etwas weiter gefasst als „interessante Beziehung“ und nicht nur als „gute“ Beziehung, wen du weißt was ich meine 🙂

  3. Coole Blogparade! 🙂 Vielleicht mache ich da auch noch mit.

    Bates Motel möchte ich unbedingt noch sehen. Es steht schon auf meiner Netflix-Liste 😉

    Dass du gern bei den Weasleys gewohnt hättest, kann ich sehr gut nachvollziehen. Die ganze Familie ist einfach so sympathisch und fürsorglich. Ich fand es auch immer klasse, wie sie Harry wie selbstverständlich aufgenommen haben <3

    Auf O.C. hätte ich auch mal wieder Lust 🙂 Beim Schreiben des Posts zur Blogparade der Singenden Lehrerin habe ich das gerade wieder gemerkt.

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