Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Filme

[Kino] Die Monster-Uni

Vor 12 Jahren kam der 1.Teil dieses Animationsvergnügens in die Kinos: „Die Monster AG“. Doch der
große, flauschige Sully oder der kleine, grüne Mike Glotzkowski waren nicht immer beste Freunde. Auch die beiden waren mal jung und mussten sich mit Unistress und spätpubertären Auseinandersetzungen unter Halbstarken rumschlagen. Und um diese Zeit an der Uni geht es in „Die Monster-Uni“. Wie haben Sully und Mike sich kennen gelernt, wie sind sie zu den Monstern geworden, die wir kennen?

Meine Meinung
Zugegeben: Als mein Freund und ich den Kinosaal betraten, hoben wir den Altersschnitt deutlich an. Trotzdem hab ich das Gefühl, dass sich keins der Kinder so herrlich amüsiert hat wie wir. Ich finde, dieser Film ist ein würdiger Nachfolger bzw. ein tolles Prequel zur Monster AG – es macht einfach Spaß beim Zuschauen!

Wir treffen neben Mike und Sully noch ein paar andere bekannte Gesichter, allen voran Randall, der Fiesling der „Monster AG“, und außerdem ein paar Nebencharaktere. Jedoch lernen wir vor allem neue Monster kennen, und die sind unglaublich liebenswert. Mein Favorit ist der kleine Squishy, aber an Kreativität mangelt es diesem Disney-Werk mal wieder nicht. Mike und Sully treffen an der Uni zum ersten Mal aufeinander – und entwickeln sich zu denjenigen, die wir in Monster AG kennen gelernt haben.

Die Animationen sind natürlich perfekt. Egal ob die Fellstrukturen, in die man sich reinkuscheln will, oder Häuser, die wie echt wirken – Animation lässt heutzutage keine Wünsche mehr offen. Die Story, zugegeben, ist nicht die originellste, aber gerade weil sie in der Monsterwelt spielt, ist sie so lustig. Denn im Prinzip werden hier viele Klischees aufgegriffen, die man aus den typischen Teenie-College-Filmen kennt, nur eben angepasst auf die Monster. Verschiedene Cliquen und Verbindungen (typisch amerikanisch), Wettbewerbe, Leistungsdruck, die Erwartungen der Eltern, verrückte Gestalten – all das wird in „Die Monster Uni“ aufgegriffen, und die Monster somit vermenschlicht. Und das ist auch der Grund, warum mein Freund und ich vermutlich mehr Spaß hatten als manche Kinder. Denn die haben diverse Anspielungen einfach nicht verstanden bzw. nicht so ironisch aufgefasst, wie wir.

Insgesamt hatte ich mit „Die Monster Uni“ einen sehr gelungenen Kinoabend, der auch etwas mehr geboten hat, als ich erwartet hatte. Der Film war lustig, ironisch, an typische College-Filme angelehnt und hatte dennoch, durch die Monster-Thematik, seinen ganz eigenen Charme. Die Monster sind nicht nur super animiert, sondern auch richtig liebenswert (natürlich, nicht alle, es gibt auch die fiesen). Für einen leichten Kinospaß, für alle Fans der Monster AG und für diejenigen, die ein bisschen Kind geblieben sind, empfehle ich diesen Film auf jeden Fall weiter.

5 Kommentare

  1. Oh, den muss ich mir unbedingt noch anschauen! Als ich gehört habe, dass der rauskommt, hab ich mich schon total gefreut. Und deiner Beschreibung nach hört er sich wirklich lustig an 🙂 Vor allem, mit diesen ganzen Anspielungen auf diese typischen Teenie-College-Filme 😀 Das wird bestimmt geil!
    Haha, wir waren letzten Freitag in „Ich, einfach unverbesserlich 2“, allerdings waren da alle ungefähr in unserem Alter. Ich hab nur ein Kind gesehen 😀 Ich finde, die ganzen Animationsfilme von Disney oder Pixar sind inzwischen auch so auf Erwachsene ausgerichtet (gerade wie du es auch geschrieben hast, dass die Kinder manches eben noch gar nicht verstehen), dass es wirklich schon normal ist, dass auch die Großen daran Spaß haben und gern in diese Filme gehen 🙂 Ich schaue mir auf jeden Fall tausend Mal lieber einen süßen Animationsfilm als einen Horrorfilm an. Ich werd wohl ewig Kind bleiben (Und Männer sowieso. Du weißt ja: Männer werden sieben – danach wachsen sie nur noch^^)

  2. Mein Freund & ich wollten auch in den Film, aber es schreckt uns ab, dass es eben so ein Kinderfilm ist^^ Vielleicht holen wir ihn uns als DVD 😛

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