Durchgeklickt: April

Home OfficeWow, jetzt ist der April schon wieder vorbei. Wenn man solche Rückblicks- und Sammelbeiträge schreibt, merkt man erst, wie schnell die Zeit vergeht. Der April war für mich ein schöner Monat. Erstens war das Wetter größenteils ziemlich gut, und zweitens startete ein neues Semester an der Uni und obwohl ich recht viel zu tun habe, habe ich mir doch ziemlich tolle Kurse rausgesucht und bin sehr zufrieden mit meinen Seminaren und Vorlesungen. Und ich durfte natürlich wieder einige tolle Artikel aus der Feder anderer Blogger lesen und die will ich euch hier und heute vorstellen.

Filme, Serien, Nerdkram
  • Zeitzeugin Guddy stellte uns den liebenswerten Kurzfilm Artoo in Love vor. Die Crew um Computeringenieur Evan Atherton hat da einen wirklich tollen Film geschaffen – die Requisiten stammten zu großen Teilen aus dem 3D-Drucker! Ein echter Hingucker für Star Wars Fans 🙂
  • Die Chaosmacherin stellt uns ihre liebste Filmplattform vor: Letterboxd. Zwar ist die Seite auf englisch, sie kommt aber mit einem sehr schönen Design und vielen interessanten Funktionen daher. Was mich noch zögern lässt: Scheinbar kann man keine Serien bewerten oder zum Tagebuch hinzufügen, außerdem nutze ich bereits eine andere Filmplattform und müsste dann meine ganzen Daten übertragen. Aber vielleicht ist Letterboxd ja was für euch?
  • Einen wirklich tollen Bericht über Titanic konntest ihr diesen Monat auf der CineCouch lesen. Es ist ein Plädoyer für diesen Film, der viel mehr ist als nur ein Liebesfilm. Oder anders gesagt: Nicht nur der kitschige Liebesfilm, den man bei erster und/oder oberflächlicher Betrachtung vermuten mag.

Die Romantik in TITANIC liegt nicht in der Aufopferung Jacks für Rose. In diesem Moment rettet er seine Geliebte nicht mehr, weil sie das schon längst für sich selbst getan hat.

Quelle: CineCouch

Persönliches
  • Sonne hat sich über das Verarmen der Sprache geärgert und auch sie erhält hier meine Zustimmung. Obwohl ich natürlich nicht abstreiten möchte, dass ich auch öfters Fehler mache – aber da bin ich ja nicht die einzigste, oder? 😉
  • Kato schrieb einen sehr tollen Beitrag über Digital Natives & die Mär von der defizitären Kommunikation. Ich gehöre ebenfalls zur Generation der Digital Natives und ich schätze, der Großteil von euch ebenfalls. Wir sind den Umgang mit Technologie, mit Computer und Smartphone gewohnt, sind damit aufgewachsen. Dieser Umgang prägt unsere Kommunikation – ist das nun gut oder schlecht?
  • Anne schreibt auf ihrem Blog Ach komm, geh wech! einen Beitrag Wider dem Minimalisms – und spricht mir damit aus dem Herzen. Minimalismus ist derzeit voll im Trend: So wenig wie möglich besitzen, bloß kein Schnickschnack rumstehen haben, kistenweise aussortieren. Nein Danke – ich hänge an meinen Sachen!
Aktuelles, Politik & Gesellschaft
  • In ihrem Artikel Furunkel schreibt Frau Haessy über den Karfreitag. Wenn ich mir die Kommentare zu dem Beitrag so ansehe, haben sich da wohl einige auf den Schlips getreten gefühlt. Ich fand den Beitrag einfach nur amüsant, unterhaltsam und natürlich ein stückweit wahr.
  • „Wie „wir“ über „die“ sprechen“ – das betrachtet Ariane von Heldenwetter in ihrem Beitrag und setzt sich damit für eine antirassistische Sprache ein. Bei ihr könnt ihr lesen, was jeder einzelne tun kann, um Diskriminierung durch Sprache zu vermeiden und selbst zu reflektieren, wie man sich ausdrückt.
  • Bei Andrea Harmonika ging es in diesem Monat um einen Mann, über den ich sowieso schon den Kopf geschüttelt habe: Andreas Gabalier. In Dirndl in Distress kritisiert sie Gabaliers Meinung über sein Bild von Frau und Familie – und Andrea Harmonika hat dafür meine absolute Zustimmung!
  • Einen sehr guten und sehr ernsten Beitrag gab es zuletzt bei Sarah Maria. Ihr Beitrag YOLO handelt von unserer eigenen Schuld an den Flüchtlingskatastrophen, deren Nachrichten uns wöchentlich oder gar täglich erreichen.

[Menschen, die] inmitten von Hunger, Krieg, Tod und entmenschlichter Zerstörung leben. Die die Rohstoffe unserer Smartphones unter der Herrschaft irgendwelcher Warlords abbauen. Elendig dabei verrecken. Sich maximal kaum davon ernähren können; die eigenen Kinder in das gleiche Leben schicken. MÜSSEN. […]

Das sind die Menschen, denen wir kein Recht auf Flucht, eigentlich nichteinmal den Wunsch nach mehr Leben zugestehen. Die wir abschätzig Wirtschaftsflüchtlinge nennen. Ein Begriff, der materielle bequemliche Gier suggeriert. Nahezu Faulheit. Der impliziert, dass es dabei um Luxusprobleme geht.

Quelle: Sarah Maria

Und was gab es in diesem Monat bei Frau Margarete?

Highlights aus meinem Blog im Monat April – natürlich vollkommen subjektiv von mir selbst zusammengestellt:

  • Meine Serienparade ist gestartet und ich habe gefragt: Wie, wann und wo schaust du Serien am liebsten? Einsteigen ist immer noch möglich, ich freue mich natürlich sehr über weitere Teilnehmer. Das nächste Thema kommt übrigens an diesem Samstag, dem 2.Mai!
  • Nerds in freier Wildbahn: Wir haben die Zeche Zollverein besucht, dabei zwar weder Sonnenuntergang noch Currywurst gefunden, dafür aber eine Schaukel.
  • Der 18.Picture my Day fand statt und ich habe auch teilgenommen. An dieser Stelle vielen Dank für eure vielen Genesungswünsche in den Kommentaren – die Erkältung ist hartnäckig, aber mir geht es schon viel besser 😉
  • Nicht nur erschien ein neuer Teaser-Trailer zu Star Wars – The Force Awakens (Episode VII), nein, drumherum fand außerdem die Star Wars Celebration statt. Was es da so zu sehen und entdecken gab, hab ich für euch zusammengefasst.
  • Eine Premiere! Auf meinem Blog startete die Reihe „Vom Mars“, in der mein Gastautor Mars demnächst ab und an seinen Senf zu Film und Football dazu geben wird. Schaut doch mal in seinen Artikel rein und lasst ihm Feedback da: Ein Rätsel, ein Geburtstag und ein unrasierter Antiheld.
Welche Beiträge konnten euch im April besonders begeistern?

Das könnte auch interessant sein...

4 Antworten

  1. Lexa sagt:

    Wieder viele tolle Artikel zusammen gekommen. Und einige davon kenne ich noch gar nicht. Ich klicke mich mal durch. Danke.

  2. Sarah Maria sagt:

    Danke dir für die Weiterempfehlung. <3

    Und ich klicke mich gleich mal durch deine Links. Danke für die schöne Sammlung.

    Mit lieben Grüßen zu dir,
    Sarah Maria

  3. Interessante Links dabei! 🙂 Einige kenne ich sogar schon 🙂

    Grüsse ♥

  4. RoM sagt:

    Ahoi, Katie.
    Für mich ist ‚Titanic‘ auch ein Film voller Figuren & Schicksale neben Rose & Jack. Bei den siebzehn Vorstellungen im Kino konnte ich mich auf kleine Story-Splitter konzentrieren, die diese Menschen – ob tatsächlich oder repräsentativ – in den Mittelpunkt rücken.
    In der Betrachtung zu ‚Titanic‘ habe ich mich damals intensiv mit vielen dieser Aspekte einer Tragödie beschäftigt.
    Seither James Camerons letzte ernsthafte Regiearbeit…

    bonté

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: