Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
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Film und Fernsehen | Blogparade | Woche 9

In dieser Woche der Film- und TV-Blogparade von Rike geht es um das Thema
Literaturverfilmungen.

Es ist bereits die 9.Woche, aber ihr könnt immer noch einsteigen, schaut doch auf ihrem Blog vorbei!

Ich finde Literaturverfilmungen eigentlich recht interessant, nicht nur wenn ich das Buch bereits gelesen habe. Ich habe dann meist höhere Erwartungen an den Film, da ich mir mehr erhoffe, wenn ein komplettes Buch als Grundlage diente.

Wenn ich sowohl Buch und Film kenne, vergleiche ich dies natürlich.
Naja, was soll man sagen, meistens sind die Bücher natürlich besser. Ein Freund von mir sagte mal: „Warum soll ich das Buch lesen, wenn es einen Film dazu gibt?“ – das liegt für mich auf der Hand. Mal abgesehen davon, dass sich Buchfiguren in meinem Kopf entwickeln, alle Schauplätze und Situationen sich in meiner Phantasie ausgestalten; meist enthalten Bücher ja auch viel mehr Details, schöne Nebengeschichte, viele liebenswerte Nebencharaktere, die im Film ausgelassen werden.

Mir ist natürlich bewusst, dass in einem Film nicht jedes Detail eines Buchs eingebracht werden kann, allerdings ist es für mich ein NO-GO entscheidende Details des Buches zu ändern, sodass sich die Handlung des Films wirklich krass vom Buch unterscheidet. Sehr enttäuscht von den relativ freien Umsetzungen der Bücher war ich bei PS: Ich liebe Dich und Mondscheintarif. Die Bücher habe ich geliebt, aber von den Verfilmungen war ich doch sehr enttäuscht. Ebenso enttäuscht hat mich das Ende der amerikanischen Verfilmung von Verblendung.

Von den Harry Potter-Filmen bin ich auch irgendwie enttäuscht, aber das ist so ein zwiegespaltenes Verhältnis. Harry Potter muss man einfach lesen. In den Filmen wird sooo viel ausgelassen und überhaupt – diese Magie muss man sich doch im Kopf selbst ausmalen, die ganzen phantastischen Wesen entwickeln sich doch erst richtig wenn man nur die vage Beschreibung des Buches hat. Nee, bei solchen Fantasy-Romanen finde ich eine Verfilmung einfach schade in der Hinsicht, dass manche Menschen einfach gar nicht mehr „gezwungen“ sind ihre Phantasie anzustrengen.

Doch es gibt natürlich auch sehr, sehr gute Buchverfilmungen. Hier fallen mir witzigerweise zwei Bücher bzw Filme ein, bei denen ich jeweils den Film zuerst gesehen habe. Doch bei beiden Fällen war ich (positiv) überrascht, wie gut der Film sich an die Vorlage hält. Dies sind Zwei an einem Tag und The Green Mile.

Also, Fazit: Wenn ein Buch verfilmt wird, das ich gelesen habe, dann bin ich meist sehr neugierig auf die Verfilmung. Leider wird man nicht selten enttäuscht. Andrerseits schaue ich ab und zu aber auch erst den Film und wenn dieser richtig gut ist, dann macht er mich auch neugierig auf das Buch.
Die beste Literaturverfilmung findet aber in unseren Köpfen statt – während wir lesen!

Sponsor dieser Woche ist übrigens Kino.de

2 Kommentare

  1. Oh ja, mein Freund ist auch der Meinung, dass es unnötig ist Bücher zu lesen, wenn man sie auch als Filme gucken kann. -.-

    Lieben Gruß,
    Rike

    P.S.: Ich hab' deinen MuMi nicht vergessen, bin einfach nur äußerst ideenlos im Moment. Hab aber alle bisherigen Themen im Kopf und sobald mir was einfällt bin ich endlich auch wie versprochen dabei. 😉

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