Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Filme

Mitten ins Herz

Das Thema der Blogger Forum Filmparade lautet dieses Mal „Mitten ins Herz“, ganz passend zum bevorstehenden Valentinstag. Witzigerweise war 14.Februar für mich noch nie der Valentinstag, sondern einfach nur der Geburtstag meiner Mutter 😉

Und nun das Thema Liebesfilme. Es ist nicht so, dass ich keine Liebesfilme gucken würde, aber ich betrachte sie normalerweise nicht als die hochwertigsten Filme, weil sie doch meistens nach dem gleichen Schema ablaufen. Da steckt also nicht besonders viel Mehrwert drin, aber das muss ja auch gar nicht immer sein. Wenn mir dann hin und wieder mal danach ist, dann schau ich auch „Mädchenfilme“. Und meine fünf Liebsten möchte ich Euch heute vorstellen.

„Drive“ – Die etwas andere Liebesgeschichte
Drive ist ganz sicher kein typischer Liebesfilm. Er ist eher düster und brutal, warum also fällt er für mich unter das Motto „Mitten ins Herz“? Naja, Ryan Gosling spielt die Hauptrolle und das trifft den Großteil der weiblichen Bevölkerung ja schon mal mitten ins Herz. Hinzu kommt, dass die Liebe ein sehr starkes Motiv in diesem Film ist. Und die „Elevator Scene“ ist eine der besten die ich je im Film gesehen habe: Der Wechsel von romantisch zu brutal geht so schnell und so unvorbereitet, dass es weh tut. Klickt hier um euch die Szene anzusehen.

„Titanic“ – Der Klassiker
Muss man dazu eigentlich noch was sagen? Der Leo und die Kate, beide am Anfang ihrer Karriere, erzählen wohl eine der klassischsten Liebesgeschichten aller Zeiten. Zwei Menschen, aus unterschiedlichen Klassen, verlieben sich ineinander, aber ihre Liebe soll nicht lange dauern, denn die Titanic wird untergehen. (Tut mir leid, wenn ich jetzt jemanden gespoilert habe.) Ja, ich mag den Film, und kann ihn mir immer wieder ansehen.

„So spielt das Leben“ – Mit Niedlichkeitsfaktor

Holly und Messer können sich überhaupt nicht leiden und begegnen sich auch eigentlich nur wegen ihrer gemeinsamen Freunde. Außerdem sind sie die Paten des Kindes dieser Freunde. Und als die Freunde tödlich verunglücken, müssen Holly und Messer sich um die kleine Sophie kümmern. Klar, dass das nicht gut gehen kann…! „So spielt das Leben“ ist eigentlich eine typische RomCom, man weiß natürlich von Anfang an wie es ausgeht, aber mir macht der Film Spaß und die kleine Baby-Sophie bringt einen unschlagbaren Niedlichkeitsfaktor ins Spiel. Ein rundum süßer Film.

„Freunde mit gewissen Vorzügen“ – Gut verpackte Klischees
Mila Kunis und Justin Timberlake sind ja schon mal richtig schön anzusehen. In diesem Film spielen sie zwei Freunde, die sich vornehmen nur „Freunde mit gewissen Vorzügen“ zu sein: keine Liebe, keine Beziehung. Sie nehmen die typischen Liebesfilmklischees auf die Schippe – und enden natürlich genau dort. Aber wie sie dort hingelangen ist schön anzusehen, macht Spaß und ist in einem erträglichen Maße kitschig.

„Love and other drugs“ – Ehrlich und tragisch
Anne Hathaway ist meine Lieblingsschauspielerin und für mich kann sie fast nichts falsch machen. So auch in diesem Film, in dem sie eine Parkinsonkranke spielt. Sie sucht nur das schnelle Abenteuer mit einem Pharmavertreter, der von Jake Gyllenhaal gespielt wird, denn sie möchte ihre Krankheit keinem anderen Menschen zumuten. Auch hier weiß man sehr bald wie der Film enden wird, aber Anne Hathaway und Jake Gyllenhaal bringen die Geschichte sehr gefühlvoll rüber und das hat mir gut gefallen.

Welche sind eure liebsten Liebesfilme?

8 Kommentare

  1. Bis auf den ersten habe ich auch alle gesehen. Bei Titanic muss ich gestehen, dass ich ihn schon zu oft gesehen habe und ihn somit echt nicht mehr anschauen kann. So spielt das Leben fand ich wirklich ein toller Film und war etwas überrascht, von den ganzen negativen Meinungen dazu. Freunde mit Gewissen Vorzügen, fand ich auch recht unterhaltsam und Love and other Drugs hat mich sogar leicht zu Tränen gerührt ;).

    Zu meinen liebsten Liebesfilmen zählen sehr bekannte wie The Notebook, A Walk To Remember oder Dear John ;). Aber generell haben es solche Filme auch bei mir schwer. Romantische Komödien gehen immer, aber wenn es dann ein reiner Liebesfilm ist, dann ist es mir manchmal zu kitschig. Die einzige Ausnahme bilden da wirklich Filme von Nicolas Sparks, die finde ich nämlich wirklich wunderschön.

  2. „Love and other drugs“ mag ich auch total, weil ich auch Anne Hathaway und Jake Gyllenhaal seehr mag und sie schon in „Brokeback Mountain“ toll fand. 🙂 Und irgendwie .. hab ich damit auch schon die Frage beantwortet: „Brokeback Mountain“ ist definitiv mein liebster (Liebes)Film, auch wenn er ziemlich traurig ist..

    lg Caro

  3. Ich fand den Kuss von Ron und Hermine ja vor allem deshalb so toll, weil wir ja als Fans echt lange warten mussten. Aber dadurch hat sich erst diese tolle Freundschaft gebildet, dann gab es immer wieder diese Momente, wo man wusste es ist was und die ganze Zeit hat man da echt gehofft, das was passiert. Es sind aber genau die Küsse, die dann irgendwie ganz besonders sind.

  4. Eigentlich war Titanic ja echt nen toller Film. Naja er ist immer noch toll – aber ich hab mich dran satt gesehen! Muss den wirklich nicht mehr gucken. Und ich finde Leo hat sich in Romeo & Julia viel besser gemacht. Da ist er wenigstens nicht ertrunken 🙂
    Drive hab ich auch noch irgendwo hier rum liegen, weiß aber gar nicht ob ich den schon gesehen hab. Verlier langsam aber sicher den Überblickt xD
    lg, Yvi

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