Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Filme

Der Filmrückblick im März – im Zeichen der Symmetrie!

Heute mach ich es offiziell: Ich bin bekloppt. Echt jetzt. Und zwar deswegen: Ich sah in meinem Kalender, dass mal wieder der obligatorische, monatliche Filmrückblick anstand. Ich scrollte mich also durch meine Liste und sah, dass ich bisher vier Filme außerhalb des Kinos gesehen hatte. Nun mag der gemeine Filmschauer und -blogger daran nichts ungewöhnliches oder störendes erkennen. Ich aber schon. Und zwar: Am besten sieht mein Filmrückblick aus, wenn ich drei Filme in einer Tabelle nebeneinander anordnen kann. Da waren jetzt aber vier. Ergo würde der Rückblick ganz schön scheiße aussehen, weil nur zwei Filme in einer Reihe wären, oder er würde ganz schön scheiße aussehen, weil total unsymmetrisch mit 3 und 1 in einer Reihe. Tja, was tut man als pflichtbewusster Blogger in diesem Falle? Klar, man zieht sich noch schnell zwei weitere Filme rein um auf die wundervolle, symmetrische Zahl 6 zu kommen.

(Das führte mich zu dem „Problem“, dass ich nun bei moviepilot genau 298 Filme bewertet habe und mit so einer knappen Zahl vor der 300 kann ich eigentlich nicht in die neue Woche starten, aber das soll jetzt nicht euer Problem sein…)

Jetzt erzähle ich euch erstmal was ich diesen Monat so alles geguckt hab.

Im Kino

Tatsächlich war ich diesen Monat nur ein Mal im Kino. Ok, heute Abend gehe ich auch nochmal, aber da kann ich ja jetzt noch nix zu sagen. Aber das werdet ihr dann nächsten Monat lesen.

American Sniper

Meine Bewertung: 5/10

>> Hier lang geht’s zur meiner ausführlichen Rezension

American Sniper war okay, aber schwierig. Vermutlich hielt sich Regisseur Clint Eastwood sehr nah an der autobiographischen Vorlage von Chris Kyle. Ein bisschen mehr Kritik hätte dem Film aber durchaus gut getan. Ansonsten war er okay, Bradley Cooper gefiel mir natürlich gut.

Im TV / Auf DVD / Streaming

Wenn ich hier von Streaming schreibe, dann meine ich natürlich legales Streaming. Ist ja klar, ne? Von meinem Amazon-Netflix-Dilemma habe ich ja schon berichtet und, ganz im Ernst, ihr mit euren ganzen Lobeshymnen auf Netflix habt die Sache nicht besser gemacht. Leider kommt gerade ein finanzieller Engpass auf mich zu und, naja, da überlege ich schon ob die 8 Euro extra im Monat für Netflix sein müssen. (Jaja, letztens noch so „Ach, was sind schon 8 Euro!“ – so schnell kanns gehen mit dem Existenzminimum!)

Vielleicht um mich ein wenig über mein Dilemma hinweg zu trösten, habe ich diesen Monat mein Amazon-Instant-Video-Konto ein bisschen glühen lassen. Übrigens wollte ich gerne „The Beach“ mit Leo DiCaprio schauen. Den gibts da aber nicht umsonst und dann hab ich ihn mehr oder weniger aus Versehen kostenpflichtig ausgeliehen (fragt nicht…). Dann besaß ich die Frechheit, ihn nicht innerhalb von 48 Stunden zuende zu gucken, wie Amazon das von mir verlangte (obwohl ich für 30 Tage zahle!?), hatte etwas Stress, hin und her, jedenfalls bekam ich am Ende 3 Euro von Amazon erstatt. So. Ich kann nämlich auch anders. „The Beach“ hab ich trotzdem nicht zuende gucken können. Dafür diese 6 Filme (und ich würde mich freuen, wenn ihr meine Symmetrie-Bemühungen zu schätzen wisst):

The Broken Circle

Meine Bewertung: 8/10

Wundervolle Liebesgeschichte, die den Zuschauer in eine wahre Gefühlsachterbahn schickt. (Und diese Musik! -> Dazu erzähle ich euch bald noch mehr.)

Das Meer in mir

Meine Bewertung: 6.5/10

Ein großartiger Javier Bardem in einem Sterbehilfe-Drama, das an manchen Stellen für mich zu lang war.

The Italian Job

Meine Bewertung: 7.5/10

Solider Actionspaß mit Jason Statham (mag ich), Mark Wahlberg (mag ich mehr) und Edward Norton (mag ich am meisten, aber was sollte denn der Pornobalken?)

Into the Wild

Meine Bewertung: 4/10

Sorry, fand ich schrecklich langweilig und der Hauptcharakter war mal mega unsympathisch.

Labor Day

Meine Bewertung: 7.5/10

Liebesdrama mit Thrilleranleihen. Gefiel mir, war schön anzusehen. Achso, und neu auf der To-Do-Liste: Josh Brolin heiraten. (Oder Kate Winslet)

Wie ein einziger Tag

Meine Bewertung: 5.5/10

Wenn ich mir aus Symmetrie-Gründen noch was reinziehe, dann doch bitte mit Ryan Gosling. Ganz okayer Liebesfilm, aber doch arg viel Kitsch und Klischee.

 

Schönen Sonntag wünsche ich Euch! Was lief bei euch im vergangenen Monat so in der Flimmerkiste?

16 Kommentare

  1. Haha. Wenn du bekloppt bist, dann bin ich es auch. Ich kann das mit der Symmetrie und den Zahlen voll gut verstehen. 😉

    … übrigens ist das auf dem „Notebook“ Foto Kevin Connolly und nicht Ben McKenzie. 😀

    1. Danke 😀
      Wow, 18 Filme, das ist ne ganze Menge! Dafür fehlte mir die Zeit bzw. war ich dann nach Arbeit und Uni oft so erledigt, dass ich nur noch schlafen wollte…!

  2. Das Symmetrie Problem kann ich voll nachvollziehen : )
    Oh, Mann. Ich schaffe gar nicht so viele Filme im Monat, als dass ich da eine Liste draus machen könnte. Ich bin ein Serien-Junkie. Ich mag auch Filme sehr gerne, habe auch viele auf DVDs und jetzt streame ich halt.
    Mein letzter Film war: Moonrise Kingdom – ich war total begeistert.
    Serien-Neuentdeckung: Pretty Little Liars – ich weiß, eine ältere Serie, aber ich habe jetzt mal angefangen.
    Einen schönen Sonntag

    1. Bei Serien fehlt mir im Moment so ein bisschen das Durchhaltevermögen, aber prinzipiell bin ich auch voll der Serienjunkie 🙂 Pretty Little Liars habe ich übrigens auch noch hier (schon seit Ewigkeiten die ersten 3 Staffeln ausgeliehen, ups!) – da müsste ich auch mal reinschauen!

  3. Ahhh, endlich auch mal jemand, der „Into the Wild“ nicht unglaublich toll fand! Ich dachte echt, ich wäre die Einzige 😀
    „The Italien Job“ mag ich übrigens auch sehr gerne, Edward Norton ist einfach spitze! 🙂

    1. Gut, dass du das bei „Into the Wild“ auch so siehst. Der wird ja echt überall total gelobt und ich dachte schon, ich wäre nicht normal oder so 😀

  4. Manche der Film wollte ich mir davon auf Prime ja gar nicht anschauen, aber deine Kritiken haben mich jetzt doch neugierig gemacht, vorallem auf „The Broken Circle“ und „Labor Day“. Wobei mein nächster Film auf Prime nun erstmal Zero Dark Thirty wird. Wollten den schon länger sehen und bevor den nun ausläuft, möchte ich mir den am Karfreitag noch anschauen. War ja sehr überrascht, dass da auch Taylor Kinney mitspielt, wusste ich zuvor gar nicht. Bin da aber schon sehr, sehr gespannt drauf.

    Ansonsten habe ich auch wieder einiges auf Prime gesehen oder auf Dvd, ins Kino habe ich es zeitlich in diesem Monat echt gar nicht geschafft. Das mit der Symmetrie kenne ich nur zu gut, nervt mich auch, wenn das alles nicht so ganz passt.

    Wie ein einziger Tag ist zwar mega kitschig und eigentlich mag ich das auch so gar nicht, aber irgendwie hatte mir der Film damals doch gefallen. Für Nicolas Sparks hab ich einfach ne Schwäche. Haha ich dachte auch erst der nette Herr sei Ben McKenzie, die sehen sich ja echt zum verwechseln ähnlich.

    1. Von Zero Dark Thirty hab ich auch schon viel positives gehört, den könnte ich mir dann in den nächsten Tagen vielleicht auch noch ansehen, danke für den Tip.

  5. Wie schon die anderen schreiben, ich kann dein Problem mit dem ästhetischen und symmetrischen Problem auch sehr gut nachvollziehen – hach, dieser Perfektionismus 😀 Wobei ich aus lauter Faulheit wahrscheinlich eher einen Film weggelassen hätte…

    Von deinen ganzen Filmen habe ich ja tatsächlich nur einen einzigen gesehen, „Wie ein einziger Tag“ nämlich, und den fand ich ähnlich schwach die du. Alle meinen ja immer, das sei die beste Sparks-Verfilmung, aber dann will ich mir gar nicht vorstellen, wie langweilig die anderen sein müssen O.o Dass das da übrigens nicht Ben McKenzie ist, habe ich aber auch erkannt, die beiden haben ja nun wirklich gar keine Ähnlichkeit. Finde ich 😀
    „Into the Wild“ wollte ich wegen Hedlund immer mal sehen, aber vielleicht lasse ich es dann jetzt auch mal besser…Auf deine ausführlichere Kritik zu „The Broken Circle“ freue ich mich dafür schon sehr!

    Was hast du dir übrigens gestern für einen Kinofilm angesehen? Das würde mich ja interessieren 😉

    1. Es war kein „richtiger Film“, sondern „nur“ der Konzertfilm von der Band Scorpions. „Forever and a day“ heißt der. Ich weiß noch nicht ob ich dazu eine eigene Kritik schreiben soll!?

      „Wie ein einziger Tag“ war jetzt (glaube ich) meine erste Sparks-Verfilmung, aber ich brauche nicht unbedingt mehr. Hab natürlich schon was recht kitschiges erwartet, deswegen war’s okay, aber so richtig umhauen kann es mich dann halt nicht.

      Also, „in echt“ sehen sich der Conolly-Typ und McKenzie tatsächlich nicht ähnlich, aber in dieser Szene fand ich total. Auch immer noch auf dem Bild. Aber man sieht ja immer das, was man sehen will ne 😀

  6. Ben McKenzie? Ich war auch gerade etwas verwirrt 😀 Ben McKenzie sieht doch wesentlich besser aus haha 🙂

    Bis auf „Wie ein einziger Tag“ und „Into the Wild“ habe ich von deinen aktuell gesehenen Filmen noch nichts gesehen. „Into the Wild“ habe ich allerdings auch nicht durchgehalten, weil es mir wie dir erging: Der war so dermaßen langweilig, dass ich ihn bereits nach einer halben Stunde wieder abgestellt habe.

    Bei „The Italian Job“ habe ich das Ende mal gesehen, demnach die Wendung am Schluss mitbekommen und seither habe ich keine Lust ihn mir ganz anzusehen. Ich hasse es, wenn ich das Ende kenne 🙁

    Gestern ist auf meiner Amazon Watchlist einiges ausgelaufen, was ich gerne noch gesehen hätte. Ansonsten muss ich aber sagen, dass ich wirklich begeistert von dem Amazon-Filmpaket bin! 🙂 Bisher halte ich mich bei Netflix auch noch zurück. Ganz ehrlich: Man braucht immerhin auch all die Zeit, um sich das alles dann auch anzuschauen, was man dann auf einmal zur Verfügung hat. Und wie gesagt: Ich habe mich ja schon mit meiner Watchlist die letzten Tage etwas schwer getan. Von daher warte ich erst mal weiter ab und wenn mir die Serien ausgehen oder ich eine entdecke, die ich unbedingt sehen will und die da läuft, greife ich vielleicht zu. 🙂

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