Frau Margarete

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[Gelesen] George R.R. Martin – Das Lied von Eis und Feuer 03 – Der Thron der sieben Königreiche

lied von eis u feuer 3„Nach dem Tod seines Vaters ist es an dem erst fünfzehnjährigen Robb Stark, die Herrschaft über Winterfell und damit über den ganzen Norden von Westeros anzutreten. Robb kämpft noch um die Anerkennung und den Respekt seiner Untertanen, da bricht im Reich ein Bürgerkrieg aus. Für Robb stellt sich allerdings kaum die Frage, auf welcher Seite er kämpfen wird, denn der junge König Joffrey Baratheon hält seine Schwestern als Geisel. Und während das Reich zerbricht, wächst im eisigen Norden eine viel größere Gefahr heran…“ (Quelle: randomhouse)


Titel: Das Lied von Eis und Feuer 03 – Der Thron der sieben Königreiche
Autor: George R.R. Martin
Übersetzung: Andreas Helweg
Seiten: 576 (Paperback)
ISBN: 978-3-442-26822-1
Verlag: blanvalet

Der Thron der sieben Königreiche ist der 3.Teil der Eis-und-Feuer-Saga.

Meine Rezensionen zu den vorherigen Bänden:
Band 1 >>
Band 2 >>


 

Obwohl ich die erzählte Geschichte aus der Serie „Game of Thrones“ im Großen und Ganzen schon kenne, macht das Lesen dieses Buches großen Spaß. George R.R. Martin hat einen tollen Schreibstil, der sich je nach Figur verändert und den Leser somit immer wieder in die richtige Stimmung und die passende Situation versetzen kann. Die Handlungsstränge können zuweilen verwirrend und anstregend sein, es lohnt sich aber, kleine Stolpersteine zu überwinden, weil die Saga, die hier erzählt wird, spannend und wunderbar detailreich durchdacht ist. 7.5/10 Punkte.


Diese Besprechung kann Spoiler zu den vorhergehenden Bänden erhalten!

Ja, ich gestehe, ich habe sehr lange gebraucht, um den dritten Teil der Eis-und-Feuer-Saga endlich zu beenden. Um genau zu sein, fast fünf Monate. Aber das lag nicht am Inhalt des Buches, sondern einfach an meinem eigenen Zeitmanagement. Und jetzt ärgere ich mich über mich selbst, denn vor allem zum Ende hin wurde der Roman richtig spannend und als ich mich einmal richtig aufgerappelt hatte, konnte ich mich kaum noch losreißen.

Wir befinden uns natürlich noch immer in Westeros und begleiten verschiedenste Charaktere auf ihren Wegen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Sansa zum Beispiel noch immer in Königsmund festsitzt, gelingt Arya die Flucht aus der Stadt. Robb zieht in den Krieg, um den Tod seines Vaters zu rächen und Catelyn ist eigentlich nur in Sorge um all ihre Kinder. Bran hadert mit seiner Lähmung, Jon muss an der Mauer klarkommen und Tyrion macht wie immer das beste aus seiner Situation als schwarzes Schaf der Lennisters.

Ich finde es bewundernswert, wie George R.R. Martin für jeden Charakter einen eigenen Stil findet, sodass keine der Figuren gleich klingt und man sich immer gut in die jeweilige Lage hinein versetzen kann. Das ist bei dieser Fülle an Figuren natürlich sehr wichtig. Trotzdem bin ich noch immer froh, dass ich die Serie (Game of Thrones) bereits kenne, denn sonst wäre ich vermutlich von den schier unzähligen Charakteren überfordert. So kann ich mit den Namen in der Regel schon ein Gesicht verbinden.

Dementsprechend kenne ich die Geschichte natürlich auch schon, aber zum einen erinnere ich mich nicht immer an alle Details, zum anderen wurden ja auch Handlungsstränge für die Serie verändert. Außerdem hat Martin einen tollen Schreibstil (vor allem bei Charakteren wie Arya und Tyrion), sodass es einfach Spaß macht, die Geschichte (noch mal) zu durchleben.

Ich bewerte diesen Band der Reihe mit 7.5 / 10 Punkten und bin nun schon gespannt auf den 4.Band, für den ich nicht wieder 5 Monate benötigen werde 😉

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar kostenlos vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen. Trotzdem entspricht diese Rezension meiner eigenen Meinung. Ich wurde nicht für diesen Beitrag bezahlt.

1 Kommentar

  1. Ja, bei Arya und Tyrion gefällt es mir auch am besten! Aber ich hab auch das Gefühl, dass sich Martin wirklich beim Schreiben immer in seine Charaktere hinein „lebt“ – also, wenn ich ein Jon-Kapitel lese, stell ich mir auch vor, wie ernst der da steht 😀

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