Frau Margarete

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[Gelesen] K. Bromberg – Driven 2: Begehrt

Driven Begehrt von K Bromberg„Stell dir vor, plötzlich musst du mit aller Kraft um jemanden kämpfen …

Colton stiehlt Rylees Herz, erweckt in ihr längst abgestorbene Gefühle wieder zum Leben und entfacht eine Leidenschaft, von der sie nicht einmal zu träumen gewagt hätte.

In nur einer unerwarteten, schicksalhaften Nacht ändert sich alles: Keiner von beiden hat es gewollt, doch jetzt kämpfen sie mit aller Kraft darum, dass es für immer ist.“

Quelle: randomhouse


Driven Begehrt von K BrombergTitel: Driven: Begehrt

Originaltitel: Fueled

Autor: K. Bromberg

Übersetzung: Kerstin Winter

Seiten: 592

ISBN: 978-3-453-43807-1

Verlag: Heyne | Verlagsgruppe Random House

Driven: Verführt ist der zweite Band einer dreiteiligen Reihe. Zu dieser Reihe gehören außerdem Driven: Verführt (OT: Driven) und Driven: Geliebt (OT: Crashed), ebenfalls erhältlich im Heyne-Verlag.

Hier geht es zu meiner Rezension von Teil 1 – Driven: Verführt.


Driven Begehrt von K Bromberg„Driven: Begehrt“ ist für mich ein durchschnittlicher Erotikroman, dem es zwar an außergewöhnlichen Ideen im Plot mangelt, der aber dennoch einigermaßen zu fesseln vermag. Die Beziehung der beiden Hauptprotagonisten beschränkt sich zu oft auf körperliches Begehren, was eine klare Weiterentwicklung schwierig macht. Dennoch ist eine kleine Entwicklung sichtbar. Mit einem Cliffhanger am Ende des zweiten Bandes schafft es die Autorin außerdem erfolgreich, neugierig auf Teil 3 zu machen.


Nachdem ich letztens bereits Teil 1 dieser Reihe rezensiert hatte, folgt heute die Besprechung zum 2.Teil der Trilogie. Das Cover ist dabei ganz ähnlich gestaltet wie zum vorherigen Teil, was natürlich den Wiedererkennungswert steigert und später im Regal schön aussieht. Auch hier sehen wir auf dem Cover ein Pärchen aus Mann und Frau, darauf auf einer Art pinken Sticker der Titel des Buches. Nach wie vor finde ich die Cover ganz gut, in jedem Fall passend zum Genre. Die Taschenbücher liegen gut in der Hand und sehen ganz nett aus.

Wir haben im ersten Band bereits Rylee und Colton als Hauptfiguren kennengelernt. Auch in diesem Band begleiten wir die beiden wieder dabei, wie sie sich lieben, begehren und streiten. Ich muss sagen, die Story bietet hier im Prinzip keine großen Überraschungen. Positiv fällt jedoch auf, dass sich die Hauptfiguren tatsächlich etwas weiterentwickeln. Zu große Sprünge sollte man nicht erwarten, aber dennoch kann man sagen, dass Rylee etwas stärker wird und Colton etwas weicher. Sie nähern sich also an, was sich auch in der Entwicklung ihrer Beziehung bestätigt.

Allerdings bleiben die Kritikpunkte aus dem vorherigen Band bestehen. Colton wird in manchen Passagen als sehr dominant beschrieben und mir persönlich sind die Schilderungen manchmal zu heftig. Wie er manchmal mit Rylee umspringt, grenzt für mich schon fast an Gewalt, sowohl physisch als auch psychisch. Da habe ich ja bereits im ersten Teil gesagt, dass ich dies nicht sexy, sondern beängstigend finde.

Was mich außerdem stört ist die fortlaufende Reduzierung der beiden auf Sex bzw. körperliches Begehren. Das ist natürlich dem Genre geschuldet, denn die „Driven“-Reihe lässt sich problemlos der Erotik zuordnen. Dennoch finde ich, dass auch zwischen den Sexszenen hin und wieder etwas deutlicher der Charakter der einzelnen Figuren hervorgehoben werden könnte. Stattdessen genügt immer ein Augenaufschlag, ein zuckender Muskel im Kiefer und ein schiefes Grinsen, um dem anderen alles zu verzeihen und direkt mal wieder in die Kiste zu hüpfen.

Auch scheint mir der Fortgang der Geschichte an sich nicht immer durchdacht zu sein. Es wirkt stellenweise etwas lieblos runtergeschrieben, womit ich sagen will, dass es eigentlich kein großes Problem gibt, keinen Konflikt, der gelöst werden muss. Die Geschichte bewegt sich von einem Problem zum nächsten und bekommt so ein wenig den Charakter einer Fanfiction oder eines Discovery-Writing-Projekts. Mir fehlt da ein wenig der übergeordnete Handlungsbogen, ein zentraler Konflikt. Stattdessen bewegen sich Rylee und Colton immer nur hin und her zwischen Liebe und Streit. Immer und immer wieder.

Nun gut. Dennoch schafft es K. Bromberg auch in diesem Teil wieder, die Geschichte einigermaßen spannend zu halten, sodass ich trotz der offensichtlichen Mängel weiterlesen möchte. Ihr werdet also auch von einer Rezension zum dritten Teil nicht verschont bleiben 😉 Ich möchte das Buch auch gar nicht schlechter machen als es ist. Es ist für mich ein durchschnittlicher Erotikroman, dem es zwar an außergewöhnlichen Ideen im Plot mangelt, der aber dennoch einigermaßen zu fesseln vermag. Die Beziehung der beiden Hauptprotagonisten beschränkt sich zu oft auf körperliches Begehren, was eine klare Weiterentwicklung schwierig macht. Dennoch ist eine kleine Entwicklung sichtbar. Mit einem Cliffhanger am Ende des zweiten Bandes schafft es die Autorin außerdem erfolgreich, neugierig auf Teil 3 zu machen.

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