Frau Margarete

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[Gelesen] K. Bromberg – Driven 3: Geliebt

Driven Geliebt von K Bromberg

Was wärst du bereit für jemanden zu geben, ohne den du nicht leben kannst?

Du lebst für den einen Moment, der dein Leben bestimmt. Wenn er gekommen ist, musst du all deine Ängste überwinden, gegen deine inneren Dämonen ankämpfen, das Gift aus deiner Seele verbannen – oder du verlierst alles, was dir lieb ist.

Quelle: randomhouse


Driven Geliebt von K BrombergTitel: Driven: Geliebt

Originaltitel: Crashed

Autor: K. Bromberg

Übersetzung: Kerstin Winter

Seiten: 608

ISBN: 978-3-453-43808-8

Verlag: Heyne | Verlagsgruppe Random House

Driven: Geliebt ist der dritte Band einer dreiteiligen Reihe. Zu dieser Reihe gehören außerdem Driven: Verführt (OT: Driven) und Driven: Begehrt (OT: Fueled), ebenfalls erhältlich im Heyne-Verlag.

Hier geht es zu meiner Rezension von Teil 1 – Driven: Verführt und Teil 2 – Driven: Begehrt.


 

Driven Geliebt von K BrombergMein Fazit zu Teil 3 und insgesamt zu der Driven-Reihe fällt also eher durchwachsen aus. Zu Beginn schafft Autorin K Bromberg es noch, den Leser mit einer Liebesgeschichte bei der Stange zu halten, die in sich zwar sehr austauschbar ist, aber dennoch interessante Elemente bietet und mit lesenswerten Erotikszenen aufwarten kann. Je weiter die Reihe fortschreitet, desto mehr wiederholen sich die Elemente der Geschichte aber und man hat das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Die Figuren entwickeln sich nur schleppend weiter, bis sie schließlich am vorhersehbaren Ziel stehen. Wäre die Driven-Trilogie also keine Trilogie, sondern ein guter Einzelband, würde ich es weiterempfehlen. So aber ist es wahrscheinlich nur für eingefleischte Fans des Genres etwas – zu denen ich mich nicht zähle.


Heute möchte ich euch noch den dritten und letzten Teil der Driven-Trilogie von K. Bromberg vorstellen. Die Links zu meinen Rezensionen der ersten beiden Teile findet ihr im Infokasten.

Auch wenn es euch vielleicht enttäuschen wird, aber ich kann zum dritten Band eigentlich nicht viel Neues berichten. Es erging mir mit diesem Buch wie mit den ersten beiden Teilen. Und das fängt ja schon beim Cover an, wobei das hier noch durchaus positiv gemeint ist. Selbstverständlich sind alle drei Bände einheitlich gestaltet. Wir sehen ein Paar auf dem Cover sowie den altbekannten pinken Sticker mit dem Titel des Buches und dem Namen der Autorin. Wie auch seine Vorgänger, liegt das Buch gut in der Hand.

Inhaltlich hat dieses Buch aber eben nicht mehr zu bieten als Teil 1 und 2. Die Geschichte ist redundant und langsam aber sicher hat mich das genervt. Unsere Protagonisten Rylee und Colton lieben sich, streiten sich, versöhnen sich, haben Sex und streiten sich dann wieder. Das schlimme dabei ist, dass es immer nur um die beiden selbst geht und um die Bewältigung ihrer Vergangenheit. Drei Bücher lang. 1500 Seiten. Und nach wie vor kam es mir so vor, als hätte die Autorin beim Schreiben keinen wirklichen Plan gehabt. Eine kleine Krise dort, eine nette Versöhnung hier – wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, wir haben es hier mit einer guten Fanfiction zu tun.

Immerhin entwickelt sich der männliche Protagonist Colton in diesem Band ein gutes Stück weiter. Es gab nicht mehr so viele Situationen, in denen ich ihn gruselig fand wie zuvor. Trotzdem finde ich nicht, dass Colton und Rylee eine erstrebenswerte Beziehung führen. Gut, okay, wir haben es hier mit einem Liebes-/Erotikroman zu tun, natürlich gibt es da viel Sex. Aber oft erschien es mir, als wäre das die einzige Verbindung zwischen den beiden. Wenn geschildert wurde, warum der eine den anderen vermisst, ging es stets um die starken Arme und die „Vodoo-Muschi“ (!? dafuq?) Mir ging es da einfach zu wenig in die Tiefe – ich habe nicht so ganz verstanden, warum sich die beiden lieben, mal abgesehen vom Sex halt.

Teil 1 und 2 waren immerhin noch einigermaßen interessant geschrieben, sodass ich stets weiterlesen wollte. Für Band 3 habe ich aber wirklich ewig gebraucht, weil es mich schlichtweg genervt hat.

Mein Fazit zu Teil 3 und insgesamt zu der Driven-Reihe fällt also eher durchwachsen aus. Zu Beginn schafft Autorin K Bromberg es noch, den Leser mit einer Liebesgeschichte bei der Stange zu halten, die in sich zwar sehr austauschbar ist, aber dennoch interessante Elemente bietet und mit lesenswerten Erotikszenen aufwarten kann. Je weiter die Reihe fortschreitet, desto mehr wiederholen sich die Elemente der Geschichte aber und man hat das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Die Figuren entwickeln sich nur schleppend weiter, bis sie schließlich am vorhersehbaren Ziel stehen. Wäre die Driven-Trilogie also keine Trilogie, sondern ein guter Einzelband, würde ich es weiterempfehlen. So aber ist es wahrscheinlich nur für eingefleischte Fans des Genres etwas – zu denen ich mich nicht zähle.

3 Kommentare

  1. Voodoo-Muschi, ahahaha 😀 Ich glaube, das lasse ich dann mal weg. Ich bin zwar eh kein Fan solcher Bücher, manchmal überlegt man ja aber doch…Aber nein, lieber nicht, ich vermute, ich würde alles an diesen Romanen hassen, auch wenn du sie insgesamt nicht so schlecht fandst 😉

    1. Doch, ich fand sie schlecht. Aber ich kam immer wieder an einen Punkt, wo ich dann doch wissen wollte, wie es weitergeht und irgendwann war ich dann soweit, dass ich auch nicht mehr abbrechen wollte. Aber dir würden sie sicher nicht gefallen und wie ich auch schrieb: ich empfehle diese Reihe nicht wirklich weiter. Schau dir lieber mal die Edinburgh Love Stories an, aber ich weiß nicht, ob das was für dich ist 😉

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