Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Bücher

[Gelesen] Stephen Chbosky – Das also ist mein Leben

Wir wissen nicht, an wen Charlie seine Briefe schreibt. Aber wir wissen, warum er sie schreibt. Denn in seinem ersten Jahr an der Highschool wird er von einer geballten Ladung Leben erwischt: neue
Freunde, die erste große Liebe, Partys und Drogen, Bücher und Rocksongs. So viele Gefühle, die er vorher nicht kannte… In diesen Briefen an einen „Freund“, die so berührend wie erhellend, so komisch wie traurig sind, erzählt Charlie von einem Jahr, dass sein Leben für immer prägen wird. Und von einem Geheimnis, das ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er ist.

Meine Meinung
Ausnahmsweise habe ich in diesem Fall zuerst den Film gesehen und danach das Buch gelesen. Und zum Glück wurde ich in keiner Weise enttäuscht: Sowohl Film als auch Buch sind ganz wunderbar und zauberhaft.

Das Buch ist in Briefform geschrieben, doch wir wissen nicht an wen Charlie seine Briefe schreibt. (Ich habe versucht, es rauszubekommen, aber ich weiß es nicht!?) Der Briefverkehr ist außerdem einseitig, also wir bekommen nur Charlies Sicht der Dinge zu lesen. Doch das ist vollkommen ausreichend. Der Schreibstil ist jugendlich, locker und einfach zu lesen.

Charlie ist ein kluger, junger Mann, dessen Ängste, Sorgen und Gefühle sehr eindringlich beschrieben wurden. Außerdem wird seine Entwicklung schön verdeutlicht. Durch seine Freundschaft zu Patrick, Sam und den anderen, sowie seinem Lehrer Bill, wird Charlie im Laufe des Jahres deutlich erwachsener. Auch die Beziehungen innerhalb seiner Familie entwickeln sich.

Die Nebenfiguren finde ich ebenfalls schön dargestellt. Während Charaktere wie Charlies Geschwister und Mary Elizabeth meist eher unterhaltsam sind, geht es bei Patrick und Sam um tiefere Gefühle der Freundschaft. Während der Fokus im Film eher auf Sam lag, fand ich im Buch die Figur des Patrick deutlich interessanter.

Ein bisschen fehlt es dem Buch an Tempo, aber es ist auch nun mal kein Krimi oder dergleichen. Es ist ein schönes, berührendes Jugendbuch über einen Jungen und seine Sorgen. Das hat Stephen Chbosky gut umgesetzt und auch der Film hält sich sehr gut an die Romanvorlage. Ich vergebe 5 von 7 Buchpunkten.

3 Kommentare

  1. Perks ist eines meiner Lieblingsbücher!! 🙂 Und der Film ist natürlich auch super!
    Naja, man soll auch garnicht erfahren, wer der Empfänger der Briefe ist 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: