Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Filme

Sehr lustig und sehr traurig: Filme im Juni

Heute gibt es wieder eine kleine Übersicht über die Filme, die ich in diesem Monat privat (das heißt nicht im Kino) gesehen habe. Vielleicht fragt ihr euch, wo die Serien-Übersicht bleibt!? Die gibt es für den Monat Juni leider nicht, weil ich einfach keine Zeit hat, Serien zu schauen. Ich hab ehrlich keine einzige Folge irgendeiner Serie gesehen (außer Wiederholungen). Dafür sind aber doch ein paar Filme zusammen gekommen. Da waren zwar keine Kracher dabei, insgesamt waren sie aber alle ganz in Ordnung. Viel Spaß 🙂

21 Jump Street

Die Actionkomödie mit Jonah Hill und Channing Tatum kam 2012 in unsere Kinos und begeisterte mich schon damals. ’21 Jump Street‘ war meine Kinoüberraschung des Jahres, und letztens entdeckte ich den Streifen im DVD-Regal meines Bruders. Für einen entspannten Fernsehabend genau das Richtige!
Die beiden sympathischen, und etwas trotteligen, Hauptdarsteller machen so viel Spaß – auch wenn die Story nicht höchst originell ist. Auch die Nebencharaktere sind interessant besetzt, unter anderem mit Dave Franco.
Weil 21 Jump Street zu den lustigsten Kinofilmen des vergangen Jahres gehörte, weil ich vor allem Jonah Hill total mag und weil ich mir diesen Streifen immer wieder angucken kann, vergebe ich wie im letzten Jahr auch schon 8 Oscars.

Beim ersten Mal

Diese Komödie aus dem Jahr 2007 lief in diesem Monat im TV. Hauptdarsteller sind Katherine Heigl und Seth Rogen – also zwei, die ich echt gerne mag. Außerdem spielte Jay Baruchel eine kleine Nebenrolle und aufmerksame Leser wissen, dass ich auf irgendeine kranke Art und Weise ein bisschen auf Jay Baruchel stehe. Außerdem zu sehen sind Jason Segel und Jonah Hill.
Die Story ist relativ simpel: Sie, Karrierefrau, wird schwanger von Ihm, Versager. Sollen Sie zusammen probieren, sollen sie nicht? Kein wirklicher Mehrwert, aber für meinen Geschmack echt süß anzusehen. Angenehme Sonntagabendunterhaltung eben. Mit Jay Baruchel. Und so. Nette7 Oscars für diesen Film.

Der letzte schöne Tag

Ich gestehe, der deutsche Fernsehfilm genießt bei mir keinen guten Ruf. Es ist eben Fernsehfilm. Und deutsch. Da ist alles irgendwie immer so lahm und leise und.. deutsch. Ich bin ja nichtmal großer Fan von deutschen Kinofilmen, daher schaue ich mir erst recht selten deutsche Fernsehfilme an.
Aber den Wotan Wilke Möhring, den find ich cool. Aber ich kannte ihn nur vom Morgenmagazin und Wetten Dass..? und so. Und weil Sommerloch ist, hab ich mir dann mal den deutschen Fernsehfilm „Der letzte schöne Tag“ mit diesem Wotan angesehen.
Und der war gar nicht mal schlecht. Ok, ziemlich deutsch und ziemlich leise, aber emotional. Es geht um eine Frau und Mutter, die Selbstmord begeht und damit ihre Familie nicht nur fassungs- sondern auch hilflos zurücklässt. Der Film zeigte nicht nur die Emotionen, sondern auch den harten Weg zurück in den Alltag. Kurz gesagt: Ich hab nur geflennt, und dafür gibt es 7 Oscars.

Takers – The Final Job 

Der Film lief letzten Freitag auf ProSieben, hat den noch jemand gesehen? Es gab drei Gründe, warum ich diesen Film geguckt habe:
1.) Ich musste die Zeit bis 23 Uhr irgendwie rumkriegen (da war ich noch wo eingeladen.)
2.) Paul Walker.
3.) Hayden Christensen.
Und alle so: Hä? Hayden Christensen? Der war doch voll doof und so in Star Wars. Ja, Kinder, ich weiß, aber guckt euch mal diesen Film an, da ist Hayden tättowiert (got me!) und trägt Anzug (got me twice!). Und Paul Walker. Sagte ich schon, oder?
Im Grunde handelt es sich hier aber dann doch nur um einen 08/15-Actionstreifen, der ganz gut besetzt ist, aber nicht wirklich viel Pfeffer bieten kann. Matt Dillon spielt auch mit und gefiel mir ganz gut. Ich schwanke zwischen 5 und 6 Oscars, weil man den Film aber nun wirklich nicht unbedingt gesehen haben muss, vergebe ich 5 Punkte.

8 Mile

Ohoho… wenn man sonntagsabends nicht schlafen kann, weil man vom Wochenende noch ganz gejetlagged ist, zappt man sich durch eher mittelprächtiges Fernsehprogramm. Da war ich doch recht erfreut, als gestern Abend ‚8 Mile‘ lief. Ich bin ja schon Eminem-Fan seit – ja, seit wann eigentlich? Ich schätze mal seit zehn oder dreizehn Jahren, also die meiste Zeit meines Lebens. Dementsprechend häufig habe ich diesen Film auch schon gesehen. Ich find ihn aber nicht mal besonders gut, er bleibt leider ziemlich oberflächlich ohne größere Aussage, aber es ist eben Eminem. Dahingegen nervt Brittany Murphy ein wenig (Gott hab sie selig), passt aber gut in die Kulisse. Und die Battles am Ende haben schon was cooles.
Wegen Eminem und wegen diesem Würd-ich-immer-wieder-gucken-weil-ich-ein-Fangirl-bin-Status kriegt der Film 6 Oscars von mir.

Welche dieser Filme kennt und/oder mögt ihr?
Welche Filme habt ihr in diesem Monat gesehen?

3 Kommentare

  1. 8 Mile habe ich auch schon gesehen und fand den Film wirklich klasse, hätte ich vorher gar nicht gedacht. Beim ersten Mal hatte ich mehr Nebenbei laufen und nicht wirklich verfolgt. War halt eine dieser wirklich typischen Komödien.

    21 Jump Street möchte ich auch unbedingt mal sehen, bin ein großer Channing Tatum Fan.

  2. 21 jump Street ist ja fast schon ein Klassiker^^ Könnte ich auch mal wieder gucken. Diesen Monat habe ich zweimal „the Illusionist“ geschaut und die Sherlock Filme.
    Der letzte schöne Tag hört sich auch ganz gut an wobei ich mir keinen Film über Selbstmord anschauen würde bzw könnte.

  3. Ich habe „Beim ersten Mal“ habe ich gesehen und der Film war ganz unterhaltsam. „8 Mile“ konnte mich aber viel mehr begeistern. Ich war positiv überrascht.

    LG Favola

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: