Frau Margarete

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Filme

Psychos, Partys und Paradoxa: Filme im Mai

 Juhu, eine neue Kategorie auf meinem Blog 😉
Nachdem ich euch ja jetzt seit ein paar Monaten darüber informiere, welche Serien ich sehe und wie ich diese finde, möchte ich das auch zum Thema Film so handhaben. Ihr wisst, die Kinofilme, die ich sehe, stelle ich immer vor. Doch ich schaue auch recht viele Filme auf DVD (-Abenden) oder im TV. Und die möchte ich Euch auch vorstellen. Weil es aber zu viel Zeit einnehmen würde, jeden einzelnen Film vorzustellen, mache ich am Ende jeden Monats so eine kleine Übersicht mit einem kurzen Fazit zu dem Film. Ich hoffe es gefällt Euch! 🙂

Looper

Dieser Zeitreisethriller mit Bruce Willis und Joseph Gordon-Levitt stammt aus dem Jahr 2012 und wanderte im letzten Monat in die Blue-Ray-Sammlung meines Freundes. Auf einem DVD-Abend wurde der Film dann nicht nur geschaut, sondern auch diskutiert.
Positiv an diesem Film ist sicherlich die Besetzung, denn ich mag sowohl Joseph als auch Bruce und auch Emily Blunt gab eine tolle weibliche Hauptdarstellerin ab. Die Story an sich ist nicht schlecht, für meinen Geschmack allerdings zu wenig ausgereift. Vielleicht sollte ich nicht so kleinkariert sein, aber an den typischen Zeitreise-Paradoxen stoße ich mich doch sehr, weil sich für mich hieraus einige ungelöste Logikprobleme ergeben haben.
Insgesamt hat mich der Film aber dennoch gut unterhalten. Ich würde ihm auf meiner Skala 6 von 10 Oscars verleihen.
 

Project X

Diese krasse Komödie stammt ebenfalls aus dem Jahre 2012 und wanderte ebenfalls in den Blue-Ray-Bestandes meines Freundes. Ich hab Project X in diesem Monat (glaube ich) zum vierten Mal gesehen und ich finde den Film jedes Mal wieder richtig witzig und so cool gemacht.
Der Film ist im Handkamera-Stil gedreht, die jungen Darsteller sind (mir) unbekannt und die Dialoge sind zum schießen komisch. Was den Film aber ausmacht ist vor allem die Situationskomik, die Geschichte um diese Party, die vollkommen eskaliert und der Gedankengang des Zuschauers von „Da wäre ich gern
e dabei!“ bis hin zu „Gut, dass ich sowas nicht erlebe!“

Ich vergebe für Project X ganze 7 Oscars. Die Story ist zwar nicht originell, aber ich finde sie super umgesetzt und kann mich immer wieder köstlich amüsieren.

7 Psychos

Welch eine Überraschung: Auch 7 Psychos ist ein Film aus dem Jahr 2012, und auch dieser wohnt ab jetzt als Blue-Ray im Regal meines Freundes. Auch diesen Film haben wir auf einem DVD-Abend gesehen – und für gut befunden.
7 Psychos ist echt ziemlich psycho, mit einer Menge verrückter Typen, absurder Zusammenhänge und einer Ladung Blut. Gepaart mit köstlichem englischen Humor und tollen Darstellern wie Colin Farrell, Woody Harrelson und Christopher Walken kann der Film ja eigentlich nur gut werden.
Und das ist er auch: Eine gute Gangsterkomödie, die sich selbst nicht so ernst nimmt und zumindest mich damit überzeugen konnte. 7 Oscars!

Kiss & Kill

Dieser Film lief, wenn ich mich recht erinnere, eines Sonntagabends auf Pro7. Er ist eine romantische Actionkomödie aus dem Jahr 2010. In den Hauptrollen sind Katherine Heigl und Ashton Kutcher zu sehen. Ich mag die beiden, sie sind halt irgendwie süß. Meine Ansprüche an „Kiss & Kill“ waren auch nicht besonders hoch, ich bin ja kein besonderer Fan von Liebeskomödien. Ich wollte einfach nur eine nette Sonntagabendunterhaltung. Und wurde bitter enttäuscht.
Denn leider konnte mich dieser Film überhaupt nicht überzeugen. Die Action ist viel, viel, viiiel zu dick aufgetragen. Mal im Ernst, manche Szenen wären selbst in einem Jason-Statham-Streifen fehl am Platz gewesen und dann in einer romantischen Komödie? Außerdem stellte sich die Story als noch viel plumper heraus als ich erwartet hatte. [Achtung Spoiler] Nicht nur ein guter Freund entpuppt sich als geheimer Spion, auch nicht zwei, nein, alle Kollegen, sämtliche Nachbarn und jeder, der auch nur die kleinste Nebenrolle im Film hat, ist auf einmal ein bis unter die Zähne bewaffneter Geheimagent. Und ein Superagent wie Ashton Kutcher (Rollenname leider entfallen) hat davon natürlich nix bemerkt. Wer hinter dem wahren Schlamassel steckt war mir übrigens schon nach 20 Minuten klar..

Ein echt schlechter Film, den auch die beiden sympathischen Hauptdarsteller nicht retten konnten. Ihnen zu Liebe vergebe ich einen Oscar. Aus Mitleid.

New York, I love you

Auf diesen Film hatte ich mich ganz besonders gefreut, denn es ist ein Episodenfilm und ich liebe Episodenfilme! Mehrere kleine Geschichten, die ineinander verstrickt werden, den Zuschauer zum Mitfühlen, Schmunzeln und Nachdenken anregen.
Und dann auch noch in meiner Traumstadt schlechthin: New York City! Ich war wirklich gespannt, denn der Film von 2009 kommt mit einer tollen Besetzung daher: Hayden Christensen, Rachel Bilson, Natalie Portman, Orlando Bloom, Christina Ricci, Ethan Hawke, Bradley Cooper, Shia LaBeouf und viele andere… Die Stadt, die Darsteller – meine Erwartungen waren groß.
Leider konnte der Film meine Erwartungen nicht erfüllen. Die kurzen Geschichten an sich liefern schöne Ansätze, sind für meinen Geschmack aber zu wenig ausgereift. Auch wenn ein Episodenfilm zum Mitdenken anregen soll, bleiben mir persönlich hier zu viele Fragen offen. Auch die Art, wie die Episoden letzten Endes miteinander verwoben wurden, war mir zu wenig. Positiv waren definitiv die Darsteller – mein Gott, sieht Bradley Cooper gut aus. Auch Ethan Hawke ist ein Augenschmaus. Erwähnte ich schon Hayden Christensen? Und Orlando Bloom, der in diesem Film irgendwie eklig rüber kommt, was man von ihm gar nicht kennt. Auch Shia LaBeouf überzeugte und rührte mich mit seiner Rolle zutiefst.

Doch leider reicht die darstellerische Leistung nicht für eine bessere Bewertung. Wegen der zu oberflächlichen Story vergebe ich nur 5 von 10 Oscars.

Love and other Drugs

Auch dieser Film lief (wie „Kiss & Kill“) an einem Sonntag (oder war es Pfingstmontag?) auf ProSieben. Zwar hatte ich die Kiss-&-Kill-Pleite der vorangegangenen Woche noch nicht vergessen, doch ich wollte diesem Film eine Chance geben. Ein Film von 2010, ebenfalls ein romantischer Film, diesmal aber eher mit dramatischen Aspekten. In der Hauptrolle Anne Hathaway, weswegen ich annahm, dass dieser Film ja so schlecht nicht sein könnte. Und wenn doch, dann hätte man mit einem oft unbekleideten Jake Gyllenhaal wenigstens was fürs Auge.
Und was soll ich sagen?
Der Film gefällt mir. Sehr sogar. Eine rührende, intime Geschichte über Liebe, über Freundschaft, Treue und Schmerz. Anne Hathaway spielt gewohnt gut, ich glaube sie ist wirklich meine Lieblingsschauspielerin. Auch Jake Gyllenhaal macht die Sache gut, sie harmonieren einfach sehr gut miteinander.
Die Story ist nicht neu, aber immerhin nicht ausgelutscht. Das Ende ist vorhersehbar, doch der Weg dahin ist wirklich rührend, macht Spaß, unterhält, regt zum Nachdenken an. Ich würde diesen Film jedem empfehlen, der keine Lust mehr hat auf 08/15-Liebesschnulzen mit immergleichen doofen Frauen und machohaften Kerlen. 8 Oscars für Love and other Drugs!

Alles erlaubt – Eine Woche ohne Regeln

Dieser Film war so schlecht, dass ich eigentlich gar nicht viel darüber schreiben möchte. Eigentlich mag ich Owen Wilson ja ganz gerne. Obwohl er auch schon auf die 50 zugeht, hat er immer noch diesen Bubi-Charme. In der Regel gefallen mir seine Komödien, doch dieser Film von 2011 war ein Griff ins Klo. Ich fand ihn einfach nicht lustig, nicht spannend, nicht unterhaltsam.
Ich muss dem Film zugute halten, dass das Ende dann vielleicht doch ganz süß war, ein „Must-See“ ist dieser Streifen aber ganz sicher nicht. Kurz und knapp, auch für diesen Film gibt es nur einen Oscar.

Außerdem habe ich im Mai folgende Kinofilme gesehen:

Iron Man 3
Klick für Rezension

Fast & Furious 6
Rezension kommt noch

Hangover 3
Rezension kommt noch

1 Kommentar

  1. „7 Psychos“ habe ich diesen Monat auch gesehen und ich fand ihn auch absolut klasse. Diese Anfangsszene, herrlich 😀 Freut mich, dass wir hier einer Meinung sind!

    Bei „Looper“ ging es mir ja, wie du weißt, wie dir – ich fand die Story und die Schauspieler klasse, aber Zeitreisefilme schaue ich prinzipiell wegen der Paradoxa ungern…

    „Kiss & Kill“ fand ich, als ich den 2010 sah, gar nicht so schlecht. Ist aber ja nun auch schon eine Weile her. Würde mich mal interessieren, was ich jetzt davon halten würde 😉

    Ich bin dann übrigens mal sehr gespannt auf deine Meinung zu „Hangover 3“ – ich fand den ja leider nur mittelmäßig…

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