Kurz nachgefragt: Autorin Kira Minttu im Interview

In der Rubrik „Kurz nachgefragt“ möchte ich in Zukunft Kurzinterviews mit Autorinnen und Autoren veröffentlichen – vorzugsweise mit jenen, die ich selbst schon gelesen habe. Ich stelle dabei in der Regel 5 Fragen, die hoffentlich ein bisschen vom Standard abweichen und mir, euch und den AutorInnen Spaß machen.

Den Anfang in dieser Reihe macht Kira Minttu. Warum ausgerechnet Kira, werdet ihr jetzt vielleicht fragen? Oder: Wer ist das überhaupt? (Und ich strenge mich wirklich an, diese Frage niemandem zum Vorwurf zu machen.)

Kira Minttu und ihre Bücher

Kira MinttuKira Minttu lebt mit ihrer Familie in München und, das hat euch vielleicht die Einleitung schon verraten, schreibt Bücher. Jugendbücher um genau zu sein. Sie ist Teil des Autorenlabels Ink Rebels, die Taschenbücher zu ihren Romanen werden von Amrûn verlegt.

Bisher sind Keep on Dreaming und Me, without words erschienen, am 1.August folgt als E-Book die Kurzgeschichte Falling to Pieces. Alle drei sind Teil der Stay-Tuned-Reihe, stellen aber einen anderen Protagonisten in den Vordergrund. Der nächste Roman der Reihe erscheint am 1.November 2017!

Musik spielt, wie der Name schon sagt, eine große Rolle in den Stay-Tuned-Geschichten – deswegen findet ihr in meinem Interview auch so musiklastige Fragen an Kira Minttu. Eine Rezension zu Keep On Dreaming findet ihr auf meinem Autorenblog.

Ich liebe Bücher, bei denen man sich ein wenig mitverliebt in die Protagonisten und genau so ein Buch ist Keep on Dreaming.

Keep On Dreaming Cover Kira Minttu2 Me Without Words Cover Kira Minttu2 Falling To Pieces Cover Kira Minttu

Und warum habe ich nun Kira Minttu gewählt, um hier den Einstand zu geben? Nun, erstens: Ihr Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Und zweitens: Sie wirkt so sympathisch, dass ich einfach keine Angst hatte, sie zu fragen 😀 Auf der Buchmesse Leipzig habe ich Kira nur kurz gesehen, aber seither verfolge ich auf Facebook ganz neugierig, was sie schreibt und tut. Und das macht Spaß 🙂 Ich hoffe, meine 5 Fragen und Kiras Antworten machen euch nun auch Spaß.

Mein Interview mit Kira Minttu

1. Welche war deine erste CD und ist dir das heute peinlich?

Meine erste CD war von A-ha: „Hunting High and Low“. Ich habe mir diese CD gekauft, bevor ich überhaupt über einen CD-Player verfügte, und ich besaß auch schon den Nachfolger „Scoundrel Days“, bevor es mir endlich gelang, für geradezu unglaubliche knappe tausend Mark so ein Ding zu erwerben (ein großartiges, gigantisches Panasonic-Gerät, mit dem man heute so ungefähr gar niemanden mehr beeindrucken könnte, der mich damals aber beim Auspacken vor Andacht schier erstarren ließ. Allein die Tatsache, dass er ungefähr achtmal so groß war wie mein bisheriger rosa Radio-Cassettenrecorder rang mir ehrfürchtige Schauer ab, und nur wenn man zuvor „Take on me“ in der Tonqualität zweier aneinanderschabender Sardinendosen gelauscht hat, versteht man, dass der neue Hörgenuss mir die Tränen in die Augen trieb).
Ich besitze diese allererste CD noch, und ich würde jederzeit an fast jedem Ort jeden einzelnen Song mitsingen.

2. Welchen Rockstar würdest du vom Fleck weg heiraten?

Oh Gott. Also. Im Jahre 2017 nicht mehr so sehr arg viele, aber so zwischen sechzehn und zwanzig hättest du mich das nicht fragen dürfen. Damals sofort geheiratet hätte ich Axl Rose, Zakk Wylde, Sebastian Bach, Nuno Bettencourt, Mike Patton oder auch Anthony Kiedis.
Heutzutage … hm. Keanu Reeves spielt Bass, oder? :p

3. Welche Songs dürften auf einem Soundtrack zu „Keep on Dreaming“ auf keinen Fall fehlen?

Hmhmhm … (das fühlt sich so persönlich an, als würde ich dir aus meinem Tagebuch vorlesen 😉 )
Adele: Hello
Adele: Someone Like You
Skid Row: Youth Gone Wild
Skid Row: I Remember You
Guns’n Roses: Patience
Faith No More: Ashes To Ashes
Faith No More: Epic
RHCP: By The Way
Extreme: More Than Words
Eve 6: Here’s To The Night
Eve 6: Friend Of Mine

4. Inspiriert dich Musik zum Schreiben? Wenn ja, welche?

Ja, sehr. Aber wirklich nur zum Schreiben, nicht beim Schreiben.
Ich kann nicht passiv Musik hören, die ich mag, das lenkt mich zu sehr ab, weil ich immer das Bedürfnis habe, mitzusingen oder ein bisschen zu tanzen. Klingt wie ein leibhaftiges Klischee, ist aber nun mal so.
Welche, das ist Manuskript-abhängig. Im Allgemeinen höre ich überwiegend eher rockige, gerne auch rockig-emotionale Musik, und ich rede nicht von den Balladen (obwohl ich viele davon auch mag), sondern von Drama, Feuerwerk und musikalischem Finale, bei dem man auf einem Stuhl stehen muss (*räusper – deshalb nie beim Schreiben, see? 😀 )

5. Wie bist du auf die Idee zu „Keep on Dreaming“ gekommen?

Ich habe knappe drei Jahre lang ein eigenes Musikmagazin herausgegeben, damit war wohl die Basis gelegt. Die Idee selbst überfiel mich gänzlich unvorbereitet, frag mich bloß nicht danach. Zuvor hatte ich zwar auch schon immer geschrieben, allerdings eher in Richtung Kolumnen, und ich hätte dir jederzeit unterschrieben, dass mir für einen Text in Romanlänge die Muße fehlen würde.
Dann war da plötzlich der erste Satz (der sich auch nie wieder trotz gefühlt hunderfacher Überarbeitung) geändert hat, und drei Monate später war Keep on fertig.

Und weil das hier das erste Interview ist, gibt es noch einen kleinen Zusatz. In „Keep on Dreaming“ führt Protagonistin Katinka Interviews mit Bands und spielt mit ihnen oft ein Assoziationspiel. Also habe ich auch mit Kira gespielt… 😉

Stell dir vor, du wärst…
… eine Farbe: rot
… ein Film: LOTR. Oder Matrix. Oder LOTR. Mitunter Love actually. Argh. Schwer.
… eine Stadt: Edinburgh
… ein Fabelwesen: Drache
… ein Instrument: Gitarre

Vielen Dank an Kira für das Interview – es war mir eine große Freude!

Wenn ihr jetzt Interesse an Kira und ihren Büchern bekommen habt, schaut doch mal hier vorbei:

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