Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Alltag

„Irgendwie hab ich gedacht, dass ich mit Ende 20 weiter bin…“

„Zwischen dem Denken mit 16 und dem Denken mit 26 hat sich nicht viel geändert, glaube ich.“ Wir lachen, als Karo* das sagt und einen Schluck von ihrem Kaffee nimmt. Aber hat sie Recht? Hat sich in den letzten zehn Jahren unseres Lebens wirklich so wenig verändert?

Gemeinsam schauen wir auf die Zeit zurück, die vergangen ist. „Irgendwie hab ich gedacht, dass ich mit Ende 20 weiter bin“, sagt Karo wieder. Und wir alle nicken zustimmend. So hatten wir uns das nicht vorgestellt, aber ist das jetzt gut oder schlecht oder ist es eben einfach nur anders?

Ist es schon zu spät für Träume?

Ich sehe mich in unserer Runde um. Vier Mädchen – oder sagt man jetzt Frauen? -, die zusammen zur Schule gegangen sind, gemeinsam gelernt und gelacht und einen Haufen Pläne gemacht haben. Da ist Karo, die nach dem Abitur eine Ausbildung gemacht hat, in einem Beruf, der sie nicht glücklich gemacht hat. Jetzt wohnt sie weit weg und studiert, ich weiß gar nicht, was genau, irgendwas mit Denkmalpflege oder so. Inga*, die nach der Schule vielleicht ein bisschen ziellos war und jetzt mit den schwierigen Bedingungen in ihrem Beruf hadert. Sie würde gerne viel reisen, aber wie soll das gehen, wenn es in ihrem Job nur Teilzeitstellen gibt und sie zu wenig verdient? Ihr Konto ist überzogen und ich nicke verstehend: Das kenne ich zu gut. Neben mir sitzt Jenny*, die vielleicht gerade von einer Teilzeitstelle träumt, weil sie an der Arbeit so viele Überstunden machen muss, dass sie keine Zeit mehr für andere Dinge hat. Sowieso würde sie viel lieber studieren, aber sie weiß nicht, ob sie dieses Jahr endlich einen Studienplatz bekommt. Sie wartet seit 7 Jahren auf ihren Traum, doch irgendwo klingt die Frage durch, ob es nicht schon zu spät sei?

Und ich? Ich sitze auch da, denke noch, wie gut, dass ich gerade frei habe und keine Überstunden machen muss. Aber ich denke auch: Mit 27 starte ich zum ersten Mal so richtig ins Arbeitsleben, habe durch mein Studium einen Haufen Schulden – und das, obwohl ich mein Studium für den Job gar nicht gebraucht hätte. Hab ich mir das wirklich alles so vorgestellt? Hab ich die letzten Jahre meines Lebens verschwendet?

Raus aus der Idealvorstellung

Wir lachen viel an diesem Tag, aber zwischen unserem Kichern sind da auch die leisen und ängstlichen Töne. Klar, es läuft, im Prinzip geht es uns doch allen gut. Aber wir müssen die Maßstäbe und Erwartungen, die wir an uns selbst gesetzt haben, ändern. Und das lässt uns das infrage stellen, was wir gerade machen oder schon erreicht haben.

Also denke ich: Klar hat sich was verändert zwischen 16 und 26. Mit 16 dachte ich, ich hätte mit 26 Kinder, bin verheiratet, angekommen in einem Job, der mir Spaß macht. Die Idealvorstellung also, das Ideal vor allem, das die Gesellschaft an uns stellt. Die anderen nicken mir zu; Inga erzählt, dass sie jetzt seit 9 Jahren mit ihrem Freund zusammen ist und schon die ersten Bekannten fragen, wann denn endlich geheiratet wird. „Das ist doch absurd“, sagen wir. „Als ob es da eine Richtlinie gibt, wann man zu heiraten hat.“ Und wenn man gar nicht heiratet ist das auch okay, finden wir.

Kinder: drei wären okay, oder?

Jenny wird bald zum ersten Mal Tante, und nachdem wir alle das obligatorische „Aaww, wie schön“ von uns gegeben haben, sind wir uns einig, dass wir uns für uns selbst noch keine Kinder vorstellen können. Wir alle lieben Kinder, freuen uns, wenn es in der Familie oder im Freundeskreis Nachwuchs gibt – aber in unser eigenes Lebensmodell passt das so gar nicht rein. Zwischen Studium, Überstunden und Teilzeitstelle ist kein Platz für Kinder.

„Ich weiß gar nicht mehr, ob das jemals in mein Leben passen wird“, sage ich. „Ich habe mich immer als Mutter gesehen, haben von einem Haus voller Kinder geträumt. Dann dachte ich irgendwann: Drei wären okay, dann zwei. Und jetzt frage ich mich: Wäre es wirklich so schlimm, wenn ich keine Kinder bekäme?“

Die Schubladen, in die wir nicht mehr passen

Jetzt sitzen wir hier, mit Ende 20, haben noch die gleichen Freunde wie damals und mögen noch den selben albernen Kram. Aber wir sind nicht mehr wie mit 16. Wir haben uns emanzipiert von unseren eigenen Erwartungen, von den Erwartungen unseres Umfelds. Wir spüren ihn immer noch, den Druck von außen und diese Schubladen, in die sie uns pressen wollen. Aber da passen wir wohl nicht mehr rein.

Wir machen Überstunden für unsere Träume, wir schließen unser Studium vielleicht erst mit 30 ab, wir lächeln 6 Monate Arbeitslosigkeit im Bewerbungsgespräch weg, wir wagen Neuanfänge. Und ich bin froh, darüber sprechen zu können, dass das alles gar nicht so gelaufen ist, wie ich geplant hatte – weil ich dann erfahre, dass es bei den anderen auch nicht so gelaufen ist. Karo und ich, wir sind ganz zufrieden, so wie es gerade läuft. Bei Inga und Jenny könnte es besser gehen. Aber ich finde, die Hauptsache ist, und das haben wir alle erkannt, an uns selbst zu glauben und die Ziele zu verfolgen, die uns wichtig sind.

Und wenn wir dann auf die letzten 10 Jahre zurückblicken, dann können wir doch sagen: Wir sind schon ganz schön weit gekommen.

*Namen geändert

39 Kommentare

  1. Ich glaube, alte Teenieträume loszulassen, ist eher etwas Gutes als etwas Schlechtes.
    Mit fünfzehn wollte ich Lehrerin werden, ich wusste nur noch nicht, in welchem Fach. Also habe ich mich mit 25 so gesehen – bereits verheiratet, mit Kind, im Klassenzimmer.
    Und an dem Traum habe ich mit einer beängstigenden Verbissenheit festgehalten, vor allem an dem Traum vom Lehrberuf. Dass es dann, egal gegen wie viele Wände ich gerannt bin, ums Verrecken nicht klappen wollte, dass ich bei den Praktika nicht wirklich gut war, habe ich ignoriert.
    „Der Spaß kommt schon, wenn ich fertig bin“ dachte ich und habe das Fach gewechselt.
    Jetzt bin ich freie Lektorin, werde nach meinem Masterabschluss in einem dieser belächelten „Was wird man denn DAMIT?“-Fächer (Master Weltliteratur) nach Österreich ziehen und dort hoffentlich ein Volontariat bei der örtlichen Mediengesellschaft machen und Schreibkurse geben, um nebenbei ein Business aufbauen zu können und Zeit zum Schreiben zu haben.
    Hätte man mir mit fünfzehn gesagt, dass ich mal etwas gründe und mich mit Steuern und Rechnungen abmühen werde – und es lieben werde – ich hätte denjenigen gehauen ;-).
    Meine Erwachsenenträume gefallen mir jedenfalls viel mehr als meine Teenagerträume <3.

    Das ist im Übrigen auch ein gesellschaftliches Problem. Wir messen unser eigenes Glück daran, ob wir das geschafft haben, was wir als Teenies wollten.
    Aber oft ist das, was man als Teenie wollte, zumindest zum Teil großer Unsinn. Es loszulassen und einen Traum zu finden, der viel schöner ist, ist nicht mal so schwer. Denn oft verrennt man sich so sehr in den Teenietraum, dass man gar nicht sieht, dass ein "besserer" Traum die ganze Zeit auf- und ab springt und winkend "HIER!" schreit.
    So war es bei mir.
    Und ich bin jetzt um Welten glücklicher, als ich es mit meinem alten Traum gewesen wäre.

    1. Das hast du sehr schön gesagt 🙂 Danke, dass du deine alte und neuen Träume geteilt hast.
      Ich glaube auch, dass die Träume und Erwartungen, die man als Teenie hat, durch die gesellschaftlichen Konventionen geprägt sind und die Vorbilder, die man in seiner Umgebung so hat. Und ich bin auch froh, dass ich diese Muster überwunden habe. Trotzdem ist es ein seltsames Gefühl, zurückzublicken und festzustellen, dass man nicht viel von dem erreicht hat, was man mal wollte. Oder eben, wie in anderen Fällen, dass man noch immer an seinen Träumen festhält, einem aber Steine im Weg liegen, die das unmöglich machen.

  2. Wunderbar schön geschrieben. Und so völlig nachvollziehbar – und das schreibe ich, der ich mit Ende 20 mein erstes Kind bekommen habe und nun ganz spießig im Neubaugebiet mit festem Job bin. Aber auch dann lassen einen die Gedanken an die Träume (eigentlich wollte ich ja mal zum Film) nicht los. Die perfekte Umsetzung eines geplanten Lebensentwurfs gibt es wohl nie. Und ob man dann glücklicher wäre?

  3. Ich weiß gerade garnicht, was ich sagen soll (da ich ja live dabei war :D) aber das hast du toll geschrieben <3 Der Tag mit euch war so schön und tat so gut 🙂 :-*

  4. Du sprichst mir mit dem Bericht aus der Seele. Den Blogbeitrag lese ich ab sofort immer, wenn ich mal wieder mit dem Leben hadere, das mir so planlos vorkommt. Als kleine Erinnerung daran, dass ich mir meine Maßstäbe selbst machen darf (auch wenn ich zum 100. Mal gefragt werde: Warum sind Sie nicht ins Referendariat gegangen?).

  5. Total schöner Text. <3
    Vor allem, weil dieses "Teenieträume loslassen" darin so als das rauskommt, was es ja auch eigentlich ist: Etwas Positives. Schließlich bedeutet es auch Weiterentwicklung. <3

  6. Ich kann dir versichern, dass es mit 40 genauso ist. Ich habe auf dem Abi-Treffen letztes Jahr jede Menge Menschen erlebt, die unglücklich waren und daraus keinen Hehl gemacht haben. Offen und ehrlich. Ich fand das wundervoll. Ich habe mit meinen 40 Lenzen überhaupt nichts erreicht. Ich bin zwar auch so weit, dass mich die Erwartungen der Gesellschaft nicht tangieren, aber von manchen eigenen Erwartungen kann ich mich nicht frei machen. Das möchte ich gar nicht, denn wenn ich keine Ziele mehr hätte, würde mir komplett der Antrieb fehlen.
    Die heutige Gesellschaft ist anders als die frühere: Ja, es ist ein Fehler, sich mit Menschen früherer Epochen, etwa aus der Elterngeneration, vergleichen zu wollen. Der Druck am Arbeitsplatz ist sehr viel stärker als früher. Es ist nicht jedem gegeben, diesen Druck aushalten zu können. Die Partnermärkte haben sich stark verändert. Da kommt man nicht mehr so ohne weiteres rein, nur weil man nun mal da ist.
    Wie gut, dass wir unsere Leidenschaft haben, das Schreiben. Ohne Schreiben würde ich vermutlich wahnsinnig werden.
    Es ist schade, dass sich gut ausgebildete Frauen heute nicht mehr durchringen können, Kinder zu bekommen. Die deutsche Gesellschaft lässt das einfach nicht mehr zu. Man hat die Frauen auf den Arbeitsmarkt losgelassen – was richtig war – hat aber versäumt, die Infrastruktur dafür zu schaffen, wie es in Frankreich oder Skandinavien der Fall ist: verständnisvolle Arbeitgeber (sowas scheint es in Deutschland überhaupt nicht zu geben), umfassende Kinderbetreuung, ein faires Steuersystem.
    Manchmal ertappe ich mich bei dem Wunsch, auszuwandern. Leider fehlt mir dazu der Mut.

    1. Die Gesellschaft bzw Bedingungen am Arbeitsmarkt haben sicher damit zu tun, dass so wenig Kinder geboren werden. Für mich persönlich spielt das aber keine Rolle. Ich habe auch nicht den Plan, groß Karriere zu machen. Es ist einfach dieser Wunsch, der eigentlich immer in mir drin war, der nun nicht mehr vorhanden ist. Früher habe ich gedacht, um glücklich zu werden, müsste ich Kinder haben. Das glaube ich jetzt nicht mehr. Vielleicht sehe ich das jetzt auch realistischer, weil ich begriffen habe, dass Kinder nicht nur süß sind, sondern auch eine Menge Verantwortung bedeuten. Aber momentan bin ich mir einfach sicher, auch ohne Kinder glücklich zu werden. Das kann sich aber auch wieder ändern, so wie sich das Leben ja auch ständig ändert 🙂

      1. Liebe Frau Margarete,

        Dieses kindergefühl kenne ich auch gut. Mir ging es genauso wie dir und dazu hatte ich auch noch den Mann meines Lebens kennen gelernt und geheiratet. Manchmal war ich überrascht, wo mein alter Kinderwunsch geblieben ist? Der tauchte dann doch wieder auf, so dass ich mittlerweile glückliche Mama bin. Die Zeit, in der ich festgestellt habe, dasss es auch ohne Kinder gehen könnte, war total wichtig für mich.
        LG Nanne

  7. Schöner Post, kann ich sehr gut nachvollziehen und bildet ungefähr auch mein eigenes Umfeld ab 🙂

    Meine langjährigen Pläne, Journalistin zu werden (zumindest hauptberuflich, denn Freie Mitarbeiterin war ich schon einige Jahre) zerschlugen sich völlig unerwartet nach dem Abitur, weil ich das Gefühl hatte, mich verbiegen zu müssen, um erfolgreich zu sein. Danach folgte das, was man wohl gemeinhin als „Bruchbiografie“ bezeichnen könnte: Studium unmotiviert angefangen, abgebrochen, Ausbildung angefangen, abgebrochen, neue Ausbildung angefangen, beendet, doch wieder studiert (und das tue ich nun mit 30 immer noch). Mein Bruder (2 Jahre jünger) dagegen geradlinig Wehrdienst, Bachelor, Master, seit 7 Jahren mit Freundin zusammen, in Kürze folgt Hochzeit. Und ich sitze hier, nach 5 Jahren kaputter Beziehung wieder Single (darüber halb traurig, halb froh) und habe die magische 3 erreicht. Soetwas kann man nicht vorhersehen oder planen, aber letztlich bin ich dadurch erst, wer ich bin. Und diese Person mag ich trotz ihrer Ecken und Kanten sehr gerne. Der Weg hat sich in den Vordergrung gespielt, das Ziel, wenngleich vorhanden, ist nun etwas im Hintergrund. Insgesamt empfinde ich das aber als entspannter, trotz aller Zweifel und Ängste, die natürlicherweise hin und wieder auftauchen.

    1. „Soetwas kann man nicht vorhersehen oder planen, aber letztlich bin ich dadurch erst, wer ich bin. Und diese Person mag ich trotz ihrer Ecken und Kanten sehr gerne. Der Weg hat sich in den Vordergrung gespielt, das Ziel, wenngleich vorhanden, ist nun etwas im Hintergrund.“
      Das hast du sehr schön gesagt! 🙂

  8. Sehr sehr schöne Gedanken. Erinnert mich an mich mit 26. Da war ich kurz davor mein Studium zu beenden und Null Plan wie es weitergehen soll. Habe auch erst mir 27 meinen jetzigen Mann (Ryan) kennengelernt. Da bist du schon um einiges weiter als ich es damals war. Und jetzt melde ich mich quasi aus der Zukunft, nochmal genau 10 Jahre später. Und ich kann sagen, ich habe das Gefühl fast angekommen zu sein. Ich wollte übrigens keine Kinder haben, und habe mich nie als Mama gesehen. Jetzt habe seit einem Jahr doch eins (ein Wunschkind natürlich. Sogar solche Grundeinstellung ändern sich mit der Zeit), und genau das ist es was mich ankommen lässt, wie nichts anderes. Hätte ich nie gedacht. Und ich freue mich heute total auf die Zukunft und auf alles was noch kommt. Ich hoffe dass ich mich beruflich bald verwirklichen kann und ein bisschen die Welt bereisen, mit Mann und Sohn dann, möchte ich auch. Ich freue mich außerdem aufs Älterwerden und darauf dass das Leben immer ruhiger wird.

    1. Danke für deine Gedanken 🙂 Ich freue mich auch darauf, dass mein Leben jetzt voraussichtlich ruhiger wird, zumindest in Sachen Beruf, Einkommen/Geldsorgen etc. Die Fernbeziehung wird natürlich schwierig, aber auch das werden wir hinkriegen. Ob mein Kinderwunsch irgendwann zurückkommt – oder vielleicht gar nicht richtig weg ist – wird sich zeigen. Dass man dadurch ankommt, glaube ich total.

  9. Ich finde mich in deinem Beitrag so gut wieder.
    Gerade befinde ich mich auch in einer totalen Umbruchphase. Ich wollte immer Lehrerin werden (und eigentlich will ich das noch), da mir dieser Beruf einfach unglaublich viel Spaß macht. Leider hat das aber jetzt nicht geklappt so wie ich dachte. Tja, 10 Jahre alte Pläne lösen sich plötzlich in nichts auf und ich plane und träume neu. Ist auch nicht schlecht.

    Nie käme ich auf die Idee zu sagen, meine Studienzeit (o.ä.) war umsonst. Ich bin daran gewachsen, habe Erfahrung gesammelt. Außerdem weiß man nie, wofür alles mal gut sein wird. So wie unsere Pläne sich jetzt ändern, können sie es auch wieder in 10 Jahren tun. Oder in 20.

    Ich halte mich da an das Sprichwort „Viele Wege führen nach Rom“. Also werden auch all meine Umwege mich letztlich ans Ziel bringen. Falls der Weg nicht das Ziel ist 😉

    Liebe Grüße
    Marina

    1. Du hast Recht: Nichts ist umsonst. Das sehe ich prinzipiell auch so. Ich weiß, dass ich mich während meines Studiums weiterentwickelt habe. Es ging ja nicht nur darum, Fachwissen anzuhäufen, sondern auch menschlich zu wachsen und die beliebten „soft skills“ zu entwickeln.
      Trotzdem hat es einen gewissen faden Beigeschmack, wenn man nun jahrelang damit beschätigt sein wird, Studienkredite etc zurückzuzahlen, wenn man nun „nichts“ aus dem Studium macht.

  10. Sehr schöner Artikel, der mir auch aus der Seele spricht. Irgendwann habe ich angefangen mir ins Gewissen zu rufen, dass letztendlich jeder seine Baustellen hat. Manches Facebook-Timeline-Leben ist nur voller Sonnenschein und ’schau-mich-an‘-Bildern, aber letztendlich kam es bei so ziemlich jedem etwas anders als mal gedacht. Nur die Baustellen und sorgen vertrauen sich eben eher gute Freunde gegenseitig an so wie ihr vier 😉

    1. Ich kenne auch Leute, bei denen bin ich mir ziemlich sicher, das alles nach Plan verlaufen ist. Und die damit auch glücklich sind. Und gerade dann wird man doch nachdenklich – aber nicht traurig 🙂

  11. Irgendwie weiß ich gar nicht, was ich dazu sagen soll. Weil es zu viel ist, das ich dazu sagen könnte. Wenn ich deinen Text lese, kommt so ein großes Gefühl voller Zustimmung in mir hoch.
    Obwohl meine jetzige Situation anders ist als deine, aber der Traum von damals war der gleiche. Familie, Kind und tolle Arbeit. Was sich ja irgendwie jeder wünscht, irgendwann mal 😉
    Also ein Kommentar, ohne wirklichen Inhalt an dieser Stelle. Aber ich wollte einfach den Hinweis hinterlassen, dass auch ich, wie meine Vorschreiber, begeistert bin von deinem Text. Weil es uns allen irgendwie so geht …

    1. Danke für deinen Kommentar. Es tut sehr gut zu lesen, dass es vielen genauso geht wie mir/uns 🙂 Da fühlt man sich weniger alleine und genau das wollte ich sowohl für mich als auch für die Leser erreichen, die sich angesprochen fühlen.

  12. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade so zwischen 25 und 30 (viel weiter bin ich noch nicht und kann dazu nichts sagen ;)) ganz viel passiert. Ich bin mit 25 nach München gekommen, habe angefangen zu arbeiten, bin dann irgendwann nach fünf Jahren Beziehung mal mit meinem Freund zusammen gezogen und habe neue Freundinnen gefunden. Wenn mich jemand gefragt hat, ob ich denn bald heiraten will, habe ich entsetzt gerufen: UAAH! Bloß nicht!!! Kinder wollte ich schon … vielleicht so in zehn Jahren … ach, oder auch nicht. War doch eigentlich alles so schön frei gerade, abgesehen natürlich, dass man beruflich noch irgendwie so dahin schipperte.
    Und jetzt feiern wir nächste Woche unser 10-jähriges Jubiläum und fragen uns, wo eigentlich die letzten fünf Jahre geblieben sind?!? Ganz plötzlich hat man dann gemerkt, dass man doch schon so um die 30 ist und man sich nicht mehr so richtig wie 20 fühlt. Und jetzt haben wir ein Kind und fast alle in meinem Freundeskreis sind verheiratet. So verschiebt sich die eigene Weltvorstellung ganz schnell. 🙂

    1. Ich habe auch das Gefühl, dass in den nächsten Jahren ganz viel passieren wird. Dass es jetzt erst „richtig losgeht“, wenn man so will. Aber da lasse ich mich überraschen 🙂 Klar ist, dass sich das Leben in einem ständigen Wandel befindet und sich somit auch die eigenen Werte und Vorstellungen ändern. Und das ist ja auch gut so.
      Danke für deinen Kommentar 🙂

  13. Gleich mal vorweg: Das ist so ein fantastisch-toller Text, der mir so viel Freude beim Lesen beschert hat <3

    Ich habe ihn bereits gestern gelesen und auch lange darüber nachgedacht. Ich war bzw. bin genauso. Noch vor 10-15 Jahren hatte ich einfach von mir selbst eine ganz andere Vorstellung – vielleicht auch genau das, was man als Kind oder Jugendlicher vermittelt bekommt?
    Mit 25 das erste Kind, ein Haus, einen Ehemann. Heute mit 29 habe ich das Gefühl, dass ich mehr denn je davon entfernt bin.
    Statt mit einem dicken Bauch durch die Gegend zu laufen, habe ich neben der 40 Stunden noch ein Masterstudium begonnen und obwohl es viel Kraft kostet bin ich damit sehr zufrieden.
    Allerdings habe ich es satt, von Freunden oder Bekannten belächelt zu werden, weil ich eben noch nicht schwanger bin, noch keine Kinder habe und auch nicht vor habe morgen zu heiraten. Schon mehr als einmal kamen in dieser Richtung auch – in meinen Augen – unpassende Sprüche und schon mehr als einmal habe ich zwischenzeitlich alles was mich selbst betrifft in Frage gestellt. Wenn ich allerdings so einen Text lese, bin ich unglaublich froh, nicht alleine zu sein mit solchen Gedanken.
    Ich will jetzt nicht unbedingt die Rolle der Frau thematisieren, aber es hat ein Wandel statt gefunden. Ich habe nicht studiert, um mit 25 schon für immer und ewig zuhause zu bleiben. Ich will arbeiten und etwas erreichen.
    Und vor allem will ich mich nicht rechtfertigen müssen, dies zu wollen. Ich bin froh, dass ich diesen Punkt für mich mittlerweile erreicht habe, dass ich mir selbst sagen kann – es ist gut wie das Leben verlaufen ist und es ist völlig ok, mit knapp 30 noch keine Kinder zu haben und das Leben anders zu gestalten, als nahezu jeder aus meinem Bekanntenkreis. 🙂
    Ich bin froh, dass ich aus meiner Schublade raus gewachsen bin und nun deutlich mehr Raum habe, um mich weiter zu entfalten.

    Danke, für diesen einfach nur richtig großartigen Text. <3

    1. Vielen Dank für deinen Kommentar und deine Erfahrungen zu dem Thema. Es ist wirklich ganz wichtig, sich darauf zu konzentrieren, was einen glücklich macht und was man selber will. Und nicht darauf zu hören, was andere von einem erwarten oder sich mit anderen zu vergleichen. Das passiert mir auch oft genug – auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es diese „perfekten Lebensläufe“ – da kommen in mir dann wieder Zweifel hoch, und genau deswegen habe ich den Text geschrieben. Um mal zu sagen, dass es auch okay ist, nicht nach Plan zu leben oder vom Weg abzukommen oder so 🙂

  14. Ein wirklich toller Text, sehr ehrlich, finde ich gut. Ich glaube, dass das Leben immer anders kommt, als man es in der Jugend plant. Zumal man da ja auch noch etwas naiv und blauäugig in die Zukunft schaut und auch die typischen gesellschaftlichen Vorgaben mit einbringt. Heiraten, Kinder etc. und generell bin ich von genau diesen Dingen genervt. Es gibt kein Durchschnittsalter, in dem man heiraten und Kinder haben sollte. Das muss einfach passen und wenn man beides nicht möchte, dann ist das in der heutigen Zeit auch normal.

    Ich habe ja noch alles vor mir. Bin aber sehr froh, dass ich nach der Ausbildung die Chance noch mal genutzt habe und mit dem Studium angefangen habe, denn ich war in meinem Beruf auch gar nicht glücklich. Das wollte ich gleich ändern und nicht riskieren keine andere Möglichkeit mehr zu haben. Wie es danach weitergeht, da habe ich auch noch keine Ahnung. Selbst mit Studium ist es nicht leicht einen Job zu bekommen, gerade im Geisteswissenschaftlichen Bereich, also versuche ich das auf mich zu kommen zu lassen.

  15. Diese Zweifel hat jeder mal, in den verschiedensten Lebensphasen und das hört auch irgendwie nicht auf. Das Ideal wird es nie geben, auch wenn man sich das in den Träumen ausmalt. Wichtig ist doch im Endeffekt, das du selbst mit dem bisher erreichten zufrieden bist, trotz der Umwege und Hindernisse und das du an deinen Träumen festhältst. Denn die sind der Motor, der uns weiter antreibt und alle Baustellen aus dem Weg räumt. 🙂

  16. Ein wirklich wundervoller Text, ich musste schmunzeln und jetzt viel nachdenken. ES ist unglaublich, was in den letzten zehn Jahren im Leben so passiert ist. Bei mir sind es 10 Jahre von 15 bis 25 und da ist so vieles passiert, von dem ich niemals gedacht hätte, dass es passiert. Ich finde mich plötzlich mit Freundinnen in Gesprächen über Hochzeiten wieder und stehe offen zu meiner Beziehung mit der wunderbarsten Frau der Welt. Es ist so verrückt zu sehen, dass dieses Erwachsensein eben doch anders ist,a ls man denkt. Ich habe mal einen Spruch gelesen, dass erwachsensein eher so ist, dass man tut als sei man erwachsen, dass man sich innerlich aber genau so fühlt, wie früher.-. Und ein ganz bisschen finde ich das auch. Ich mag die gleichen Dinge wie mit 15, die gleiche Frau (hihi) und bin einfach dabei ein bisschen mutiger und stärker geworden, wohne alleine, kratze mit dem Messer in meiner eigenen beschichteten Bratpfanne rum und bin vor allem eins: Glücklich, das es so ist, wie es ist.

    1. „kratze mit dem Messer in meiner eigenen beschichteten Bratpfanne rum“ <3
      Und wir haben, hoffentlich!, erst so ein Drittel oder Viertel unseres Lebens hinter uns, wer weiß, was da noch alles kommt 🙂

  17. Liebe Katie,

    der Text ging mir wirklich nahe und du hast es perfekt beschrieben. Ich glaube, einigen in diesem Alter geht es so. Zu oft habe ich dies in letzter Zeit selbst erlebt und ich könnte wahrscheinlich mindestens zehn Blog-Beiträge über dieses Thema schreiben.

    Ich habe nach deinem ersten Satz ehrlich überlegt, ob ich als 16jährige irgendeine Vorstellung von meinem 26jährigen Ich hatte. Was ich dann schon im Leben erreicht haben wollte. Ich weiß es wirklich nicht. Manchmal glaube ich, dass ich auch mit 26 noch so überhaupt nicht weiß, was ich wirklich im Leben will. Was ich erreichen will, wo meine Reise hingehen soll. Dabei bin ich doch sonst so komplett durchgeplant und organisiert und werde deswegen oft ausgelacht. Aber einen strukturierten Plan fürs Leben hatte und habe ich nicht. Den gibt es glaube ich auch nicht. Aber viel zu oft macht mir die Gesellschaft ein schlechtes Gewissen. Die Freundin, die sich erfolgreich fortgebildet hat und eine eigene Wohnung abzahlt und dann auch noch ständig von ihrem perfekten Freund erzählt. Da fühle ich mich so klein daneben und würde mich am liebsten sofort zuhause unter der Bettdecke verkriechen. Und dann das Thema Nummer 1 wenn man mal die 25er Marke geknackt hat: Heiraten und Kinder bekommen. Bei uns gerade ein heiß diskutiertes Thema, da drei von uns Mädels „schon“ 28 werden. Die eine heiratet nächstes Jahr, die erste bei uns im Bunde. Und als sie uns letztens erzählt hat, dass sie nun auch nicht abgeneigt ist, das erste Kind zu bekommen und sie es nun einfach auf sich zukommen lässt, da wurde mir ganz flau im Magen. Irgendwie erschreckt mich diese Vorstellung. Ich weiß, dass ich einfach kein Mensch bin, der eine eigene Familie möchte. Ich würde nicht sagen, dass ich kein Familienmensch bin, denn ich liebe es jede Menge Zeit mit meinen Eltern und meiner Schwester zu verbringen und auch mit der Familie meines Freundes. Aber eine eigene Familie gründen? Da habe ich mit 16 schon so darüber gedacht, als auch heute noch zehn Jahre später. Das möchte ich nicht. Und trotzdem, die ganze Welt um mich herum scheint gerade nur noch daran zu denken. Und das ist ja auch okay! Aber ich habe eine wahnsinnige Angst, dass es unsere Mädelsgruppe irgendwann nicht mehr so geben wird in dieser Konstellation. Weil alle heiraten und Kinder bekommen werden, weil ich dies nicht tun werde und wir somit keine gemeinsamen Gesprächsthemen mehr haben werden. Dass wir uns somit auseinander leben. Dass ich am Ende allein und verlassen auf dieser Welt da stehe, weil ich mich der Gesellschaft nicht anpasse. Weil ich mal wieder ein Querulant bin und schon immer einer war. Ich hatte letztens wirklich richtig Panik davor. Plötzlich hatte ich eine unglaubliche Angst vor der Zukunft, was da noch alles kommen mag. Und wo ich in der Zukunft stehen werde. Ich freue mich für meine Freundinnen, keine Frage. Aber ich tu mir unglaublich schwer mit diesem Gedanken, dass sie ihre eigenen Familien gründen. Irgendwie sind wir doch immer noch die 16jährigen, pubertierenden Mädels. Gestern Abend hatten wir so eine tolle Zeit. Eine Freundin ist zu Besuch, die wir nur einmal im Jahr sehen, wir haben Cocktails getrunken, herumgealbert, gesungen, getanzt und gelacht, haben Fotos im Riesenrad gemacht, das Leben genossen, die Zeit miteinander als Freundinnen. Und ich dachte mir: Wieso kann es nicht immer so sein? Denn irgendwie spür ich, dass es irgendwann nicht mehr so sein wird. Früher oder später werden wir uns auseinanderleben, irgendwie habe ich das im Gefühl. Ich weiß ja, dass es nicht für immer so sein kann wie es jetzt ist. Wir werden nun mal alle erwachsen und haben eigene Pläne fürs Leben. Aber komme ich als Querulant in den Plänen der Gesellschaft vor? Ich habe eine scheiss Angst davor, was diese Zukunft bringen mag, anders kann ich es nicht sagen. Aber umso mehr, genieße ich die Zeit, die wir jetzt noch haben. Und was die Zukunft uns dann bringt? Wir werden sehen. Planen können wir es ja eh nicht. Nur das Beste daraus machen.

    1. Liebe Lia, vielen Dank für deinen offenen und ehrlichen Kommentar. Deine Worte gehen mir wirklich nah und am liebsten würde ich dich jetzt einfach mal ganz fest in den Arm nehmen und drücken. Ich kann dir natürlich nicht sagen, was die Zukunft bringen wird und wie sich die Freundschaft mit deinen Mädels entwickelt, vor allem, wenn manche Kinder bekommen und du nicht. Das weiß keiner. Für mich bist du kein Querulant, nur weil du keine Kinder willst und es ist schade, dass dein Umfeld dir scheinbar diesen Eindruck vermittelt. Gerade für unsere Generation sollte es selbstverständlich sein, dass jede Frau/jedes Paar diese Entscheidung treffen kann, ohne verurteilt zu werden.
      Aber deine Ängste verstehe ich trotzdem sehr gut, auch abseits der Kinderfrage. Ich ziehe jetzt sehr weit weg. Zwar wohne ich in Berlin mit einer Freundin zusammen, aber ich bin eben doch fast 500km von zuhause weg… und ich frage mich, obwohl ich mich so sehr auf Berlin freue, was ich daheim so verpassen werde. Ob ich dann irgendwie „raus“ bin. So wie du Angst hast, „raus“ zu sein, wenn du keine Kinder hast.
      Da wünscht man sich wirklich manchmal, die Zeit würde stehenbleiben und es bliebe alles so, wie es jetzt ist. Aber auch diese Ängste gehören zum Leben und wir müssen optimistisch bleiben 🙂 Gerade an den schwierigen Zeiten wachsen wir und ich glaube, dass am Ende alles gut wird. Vielleicht eben nicht so, wie wir das geplant haben, aber irgendwie wird es schon gehen 🙂 <3

  18. Ein wunderschöner Artikel zu einem Thema, das mich ebenfalls sehr beschäftigt; obwohl ich schon 3 Jahre weiter bin. Die große 3 steht vor der Tür und damit werden diese Fragen immer präsenter. Beantworten kann ich sie aber noch nicht.

  19. Wow, toller Artikel! Ich muss sagen, dass sich mein Leben auch nicht unbedingt so entwickelt hat wie ich es mir vor 10 Jahren vorgestellt habe. Aber wer weiss nach der Schule schon genau, was er mal aus sich machen will? Die meisten Jobs kennt man doch ueberhaupt nicht. Die realistischste vorstellung waere wohl gewesen, in 10 Jahren genug Erfahrungen gesammelt zu haben zu wissen, was man will.

  20. Ich hab den Text erst heute gefunden und gelesen. Und ich muss sagen: Du sprichst mir absolut und vollkommen aus der Seele. Genau die Gedanken habe ich auch, regelmäßig. Ich hab auch immer gedacht: Ach, so mit Mitte 20 bist du dann Journalistin, hast geheiratet und vielleicht schon ein Kind.
    Jetzt bin ich 25, bin nicht im Journalismus (habe aber dennoch einen Job, der mich erfüllt), habe mich gerade wider Willen in Übereinstimmung von meinem langjährigen Freund getrennt und ziehe bald das erste Mal in eine eigene Wohnung. Jetzt denke: Na, wenn alle Pläne klappen und du in den kommenden Jahren wieder mit diesem Mann zusammenkommst (das ist immerhin der Plan von beiden Seiten, komplizierte Sache ^^), dann könnte das mit dem Muttersein mit 29 klappen. Aber Pläne haben noch nie wirklich funktioniert und aktuell habe ich ziemlich Angst, dass ich mit 29 als kinderloser Single dastehe und nicht weiß, wie mein Leben weitergehen soll.

    Aber ich glaube ganz ehrlich daran, dass wir alle unser Leben irgendwie auf die Reihe bekommen und dass sich das Leben genau so entwickelt, wie es das Schicksal eben will. Und hey: Immerhin bist du dabei, dein erstes Buch zu veröffentlichen und das ist etwas, wovon selbst 50-Jährige träumen 😉

    Also mein Rat von der Jüngeren zu der Älteren: Einfach die Träume niemals vergessen, die Tagträume genießen und beim Rest versuchen, das Beste daraus zu machen – irgendwie wird das schon alles. Hat bei unseren Eltern und Großeltern auch geklappt 🙂

  21. Toller Artikel, vielen Dank. 🙂 Man stirbt wohl ein Stück mit jedem ausgeträumten Traum, vielleicht sollte man daher versuchen immer neue Träume zu haben. 😉 Leider ist die Auswahl mit 30 nicht mehr so groß wie mit 20, aber dafür sind manche von ihnen ja auch schon Realität geworden. Und bei den anderen sollte man sich wohl ehrlich fragen, warum man sie sich nicht erfüllen konnte.

  22. Vielen lieben Dank für diesen offenen und ehrlichen Beitrag. Ich kann mich selbst (und einige Freundinnen) darin sehr gut wiedererkennen …
    Liebe Grüße, Karina

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