Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
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Kindheitshelden #13

Mila Superstar

 Japanischer Anime 1969-71
Deutsche Erstausstrahlung: 1993

Die Geschichte um Mila Ayuhara basiert auf der Manga-Reihe von Chikako Urano und erschienen in Japan bereits Ende der 60er Jahre. Es geht um die zwölfjährige Mila, die in Fujimi wohnt und dort zur Schule geht. Sie kommt ursprünglich aus Tokio, soll sich an ihrem neuen Wohnort aber von einer schweren Lungenkrankheit erholen. Milas größtes Hobby ist Volleyball und ihr Ziel ist es, die beste Spielerin der Welt zu werden. Dies ist jedoch ein harter und steiniger Weg… 
Immer wieder wird Mila von ihren Trainern angespornt und absolviert Extratrainings. Unter den Mannschaften herrscht eine hohe Rivalität, die Mila zusätzlich anstachelt. Milas beste Freundin ist Midori, mit der sie sich aber zunächst gar nicht verstand, da sie Konkurentinnen waren. Der Tod ihres Freundes Tsutomu stürzt Mila in eine tiefe Depression. 
1969 produzierte das Studio Tokyo Movie Shinsha eine Fernsehserie, die 104 Folgen umfasst. Ab Juli 2003 erschien die Serie in Japan erstmals auf DVD, eine zweite Veröffentlichung folgte 2007. 
Die Serie wurde international vermarktet und mehrmals auf deutschen Fernsehsendern ausgestrahlt, die Erstausstrahlung erfolgte bei RTL2. Die Episoden 18, 19 und 34 wurden nicht im deutschsprachigen und US-amerikanischen Fernsehen gezeigt, weil sie als zu „hart“ empfunden wurden, allerdings wurden diese Folgen inzwischen auch in Deutschland auf DVD veröffentlicht, jedoch ohne deutsche Synchronisation. In Deutschland erschienen in den 1990er Jahren zwei VHS-Kassetten mit je 70 Minuten Spieldauer bei Concorde Video. Ab Dezember 2006 folgte auch hierzulande eine komplette Veröffentlichung auf DVD. 
Mila Superstar war für mich die allererste Serie, die ich wirklich verfolgt habe und somit meine allererste „Lieblingsserie“. Ich wollte damals auch unbedingt Volleyballerin werden und die ganzen tollen Tricks können. Regelmäßig habe ich mit Luftballons im Hausflur geübt (vielen Dank an dieser Stelle an meinen kleinen Bruder, der in dieser Zeit mein Sparringspartner war 😀 ). Das war übrigens noch in unserer alten Wohnung, das heißt ich war auf jeden Fall jünger als neun Jahre =D Süß!
Meine Eltern haben an die Serie keine guten Erinnerungen, laut ihrer Aussage hab ich jede Folge mindestens siebenundzwanzig Mal gesehen und das obwohl eine Folge zu 90 Prozent aus bunt pulsierenden Standbildern bestand. Egal! Ich hab die Serie geliebt und sie wird für immer eine tolle Erinnerung an meine Kindheit sein!

PS: 150 GFC-Leser 🙂 Ihr seid viele. Ihr seid wunderbar.
PPS: Ich weiß, dass mich einige von Euch auch ohne GFC lesen und darüber freu ich mich auch, Danke ihr Lieben ♥ . So und jetzt genug mit dem Herzchen-Scheiß. Hoch die Tassen!

10 Kommentare

  1. Mila Superstar ist einfach toll. Welches Mädchen wollte nicht so sein wie sie? 🙂
    Dass einige Folgen zu hart für Deutschland gewesen sind, kann ich mir gut vorstellen. Immerhin klingt ja allein schon die Handlung aus heutiger Sicht, wie du das so schreibst, echt nach Drillcamp. xD Und in Japan oder China ist ja sowas auch nicht unüblich und wenn ich mich so daran erinnere… in der Serie hab ich als Kind schon manchmal ein bisschen Angst um Mila gehabt. Wie sie die Bälle manchmal abgekriegt hat und so, das sah schon brutal aus.

    Aber nichts desto trotz, ein toller Anime. Ich wollte zwar trotzdem nie Volleyballerin werden, aber ich fand Mila trotzdem total toll. ;D

  2. @ InsHerz: Man sieht es ja schon im Vorspann, wie Mila die Bälle abkriegt und dann sogar weint, aber trotzdem immer weiter trainieren muss. Schon hart eigentlich xD

  3. Jaaaaaa, ich liebe Mila! Meine Eltern sind alte Volleyballer, die Serie durfte ic also gucken *g* Und als sie in Deutschland startete, fand unser Volleyballclub plötzlich nen riesigen Zulauf^^ Müsste so 93 gewesen sein…

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