Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Serien

Könige, Drachen und andere Todesopfer: Spektakulär sterben in Game of Thrones

Im Rahmen meiner Serienparade geht es derzeit um das Thema Leben und Tod. Da möchte ich natürlich auch meinen Senf dazu beisteuern. Anders als bisher alle Teilnehmer der Parade, möchte ich aber keinen Querschnitt durch alle möglichen Serien geben, sondern mich auf eine Serie konzentrieren, die für außergewöhnliche, zahlreiche und überraschende Tode bekannt ist: Game of Thrones.

Neben The Walking Dead ist Game of Thrones wohl die Serie schlechthin, die sich das Töten von wichtigen und/oder beliebten Charakteren auf die Fahnen geschrieben hat. Schuld daran ist natürlich in erster Linie die literarische Vorlage, die „Das Lied von Eis und Feuer“-Romanreihe von George R.R. Martin. Nun sterben die Charaktere bei diesem Autor aber nicht, indem sie friedlich einschlafen, nein, sie sterben regelmäßig unter besonders spektakulären, brutalen oder hinterlistigen Umständen.

Ich finde es seltsam, in diesem Zusammenhang von den „besten Toden“ oder meinen „liebsten Sterbeszenen“ zu sprechen. Das würde auch gar nicht passen, weil ich einige der Tode durchaus dramatisch fand und dem entsprechenden Charakter hinterher trauere. Und auch wenn ein ungeliebter Charakter stirbt, so ist es angesichts der Brutalität und der Tat an sich irgendwie unangebracht von „cool“ zu sprechen. (Ok, bei 2-3 Charakteren hab ich mich aber schon ein kleines bisschen gefreut…) Deswegen findet ihr nachfolgend eben die spektakulärsten Tode in Game of Thrones.

! Um ungewollte Spoiler zu vermeiden, öffnet diesen Beitrag bitte direkt auf dem Blog, nicht im Feedreader, da die Formatierung sonst verloren geht !

Damit niemand ungewollt gespoilert wird, habe ich die Todesszenen (das hört sich ja schon so makaber an) nach Staffeln sortiert. So könnt ihr selbst entscheiden, was ihr durchlest und was nicht.

YouTube-Videos sind immer im entsprechenden Abschnitt verlinkt, falls ihr euch so manche Szene noch mal zu Gemüte führen wollt 😉

(Interessant ist, dass es kein Tod aus Staffel 2 in meine Liste geschafft hat. Wer ist da so gestorben?)


Syrio Forel – „The First Sword of Braavos does not run“

Ich gestehe, dass mir Syrio Forel erst letztens durch Juli und ihrem Beitrag zur Serienparade zu Helden und Schurken wieder in Erinnerung gerufen wurde. Doch wie konnte ich ihn nur vergessen? Nicht nur, dass er einen maßgeblichen Einfluss auf Arya Stark hatte, nein, auch kämpft er tapfer bis zum Schluss, bewahrt seine Ehre und stellt sich schützend vor seine junge Schülerin. Wir sehen Syrio Forels Tod in der Serie nicht – es muss eben nicht brutal sein, um in diese Liste zu kommen -, wir sehen nur, dass er ein guter, großer Mann war, der für seinen Überzeugungen eintrat und letzten Endes dafür auch mit dem Leben bezahlte.


Viserys Targaryen – „I am the dragon. I want my crown.“

Viserys Targaryen, ebenfalls eine beinahe vergessener Charakter, war vermutlich der erste Tod in Game of Thrones, bei dem ich ein leises, aber triumphierendes „Yes!“ wisperte. Der ältere Bruder von der allseits geliebten Khaleesi, von Daenerys Targaryen, war ein nervender, überheblicher Typ, der besessen war von seinem Verlangen nach der Krone der Sieben Königslande und sich auf dem Weg dorthin mit den Falschen angelegt hat. Mit Khal Drogo und seinen Männern ist nunmal nicht gut Kirschen essen. Viserys bekam seine Krone, aber ernüchtert stellt Daenerys fest: „He was no dragon. Fire cannot kill a dragon.“


Khal Drogo – „You’re a fighter. You’ve always been a fighter. I need you to fight now.“

Ich muss sagen, Khal Drogos Tod kam für mich unerwartet. Auch als er bereits leblos war, seelenlos, habe ich noch geglaubt, er würde irgendwie zurück kommen. Hach, was war ich naiv in der ersten Staffel Game of Thrones 😀 Eigentlich ist auch Khal Drogos Tod nicht spektakulär, in dem Sinne, dass er besonders blutig wäre – sowas hatte man doch eigentlich bei Drogo erwartet, oder? Aber er stirbt still und leise, und man fragt sich, ob er nicht schon längst tot war. Doch sein Leben und sein Tod haben einen starken Einfluss auf seine Frau Daenerys und deswegen gehört er definitiv in diese Liste.


Eddard Stark – „I come before you to confess my treason.“

Game of Thrones, Episode 1.09: Baelor. Eddard Stark (Source: HBO)
Game of Thrones, Episode 1.09: Baelor. Eddard Stark (Source: HBO)

Und alle so: „Whaaat?“ Wie wir gesehen haben, sind auch schon vor Eddard „Ned“ Stark einige Personen in der ersten Staffel dieser Serie gestorben. Aber der Tod von Eddard Stark hatte ein anderes Gewicht. Zum einen, weil mit den Starks alles begann, weil die Geschichte zum Großteil auch aus Neds Sicht erzählt wurde und er einer der Protagonisten war. Zum anderen, weil Neds Tod einen Krieg ausgelöst, ja quasi das Spiel um Throne, auf dem die ganze weitere Geschichte basiert. Und drittens, weil Ned bereit war, einen Verrat zu gestehen, den es in Wahrheit nie gegeben hatte, weil er Opfer einer Intrige wurde – und weil wir hier bereits mit aller Deutlichkeit zu spüren bekommen, was Joffrey für ein Mensch ist. „Ser Illyn – bring me his head“, ruft Joffrey und das Blut in meinen Adern gefriert. Das kann doch nicht…? Er wird doch nicht wirklich…? Ach du… ist er wirklich…? Bis zuletzt dachte ich, Ned wird irgendwie entkommen, es wird alles gut ausgehen… wie gesagt, ich war naiv während der ersten Staffel…


Robb & Catelyn Stark – „The Lennisters send their regards.“

Wer meinen Blog ein wenig verfolgt, der weiß, dass der Tod von Robb der mit Abstand traumatischste für mich war. Ich habe es tatsächlich bis heute vermieden, mir die Szene noch einmal anzusehen. (Ja, ich dramatisiere gerne!) Robb war mein liebster Charakter in der Serie und nein, ich habe nicht mit seinem Tod gerechnet. Und ja, ich habe den Fehler gemacht und hatte auch nach über zwei Staffeln noch immer Lieblingscharaktere. Robbs Tod, und mit ihm der seiner Mutter Catelyn, seiner Frau Talisa, seiner Männer und sogar seines Schattenwolfs Grauwind, kam für mich unerwartet und war Folge einer nicht eingehaltenen Vereinbarung zwischen den Starks und Walder Frey. Die Lennisters ließen sich da natürlich nicht zwei mal bitten. Herzzerreißend, wie Catelyn um das Leben ihres Sohnes kämpft und sich selbst als Geisel anbietet… leider nutzlos, beide müssen sterben.


Joffrey Baratheon – „Kneel before your King.“

Darauf habt ihr doch jetzt alle gewartet, oder? Na klar, der Tod von König Joffrey ist wahrscheinlich einer der meistdiskutierten der Serienlandschaft. Obwohl, zu diskutieren gibt es da eigentlich nicht viel. Die überwiegende Mehrheit der Zuschauer fand sein Ableben überfällig und/oder erfreulich. Und wenn ich mir die Szene erneut ansehe, dann weiß ich auch wieder ganz genau warum. Joffrey war ein Psychopath, der jeden um sich herum respektlos behandelte, der gewalttätig war und über den man pausenlos den Kopf schütteln musste. Was habe über ihn geschimpft! Zwar bemerkt Mirtana ganz richtig, dass eine Serie auch einen starken Antagonisten braucht – aber irgendwann reichts auch mal 😀 Und ich bin sicher (ich weiß!), dass George R.R. Martin uns einen neuen Psychopathen bescheren wird…


Oberyn Martell – „No, you can’t die yet. You haven’t confessed.“

Ach menno. Oberyn Martell fand ich wirklich sympathisch. Ein bisschen dramatisch vielleicht, aber insgesamt hätte ich ihn doch gerne noch ein bisschen länger in der Serie gesehen. Stattdessen erlebt Oberyn den wahrscheinlich brutalsten, blutigsten Tod dieser Serie. Oder aller Serien aller Zeiten. Das war schon ziemlich ekelig. Und warum? Weil er einen entscheidenden Fehler begangen hat. Er hatte Gregor Clegane schon bei den Eiern, aber er bestand auf sein Geständnis. Das bekam er. Und zusätzlich einen zerplatzten Kopf. Nicht schön.


Tywin Lennister – „Are you afraid of a dead whore?“

Wieder ein Tod, der für mich recht überraschend kam. Und auch die Umstände, unter denen Tywin Lennister aus dem Leben scheidet waren so wohl nicht vorher zu sehen. Eine sehr intensive Szene, wie ich finde, auch wenn Tywin auf dem Klo sitzt. Für ihn geht es bis zum Schluss um seinen Namen, sein Haus, seine Ehre. Er wirkt überheblich, kalt und gleichgültig. Noch immer kann er sich nicht vorstellen, dass sich sein Sohn gegen ihn stellt, obwohl dieser mit einer Armbrust vor ihm steht. Aber Tyrion tut es, verletzt und gebrochen hat er nichts mehr zu verlieren. „You are no son of mine“, sagt Tywin bevor er stirbt. „I am your son. I’ve alway been your son.“, sagt er und der Zuschauer weiß genau, was er meint, als er die Armbrust ein zweites Mal abfeuert.


Myrcella Baratheon – „Forgive me, child. I wish you all the happiness in the world.“

Der Tod von Myrcella Baratheon war keiner, der mir emotional besonders nahe ging. Sie war die Tochter von Cersei und Robert und Jamie Lennister und lebte seit ihrer Kindheit in Dorne. Der Zuschauer bekam sie kaum bis gar nicht zu sehen, und als man sich gerade Name und Gesicht merken konnte, war sie auch schon den Weg allen Irdischens gegangen. Und dennoch fand ich ihren Tod in gewisser Weise spektakulär, weil es verdeutlicht, mit welchen Intrigen wir es in Westeros zu tun haben. Mit den obigen Worten – „I wish you all the happiness in the world“ – verabschiedet sich Ellaria Sand von dem Mädchen – und gibt ihr gleichermaßen den Kuss des Todes. Ellaria Sand war die Geliebte von Oberyn Martell, siehe Staffel 4, und Myrcellas Tod somit ein Akt der Rache. Ob jemals rauskommt, dass Ellaria Myrcella vergiftet hat? Bleiben Sie dran, es wird spannend 😉


Jon Snow – „For the watch.“

Vermutlich hätte mich Jon Snows Tod ziemlich heftig erwischt, wenn ich nicht aufs übelste gespoilert worden wäre. Demnächst halte ich mich von Twitter fern, wenn eine neue Staffel Game of Thrones läuft und ich sie noch nicht sehen kann. Wie dem auch sei. Jon Snow wird von seinen Brüdern der Nachtwache des Verrats beschuldigt. Zuvor war er zum neuen Lord Kommandanten der Nachtwache gewählt und, zumindest von einigen, gefeiert worden. Doch Jons Fehler war seine Schwäche für Wildlinge, ausgelöst durch seine Liebe zu Ygritte, die übrigens auch schon tot ist (was stimmt nicht mit diesem Autoren?). Noch immer wird im Netz wild spekuliert, ob Jon wirklich tot ist, oder ob er noch einmal zurückkehren wird. Ich mache mir da keine großen Hoffnungen mehr und glaube, dass Jon wirklich tot ist, aber eines Tages werden sich die Brüder der Nachtwache wünschen, sie hätten ihm vertraut.


Game of Thrones wurde schon mehrfach dafür kritisiert, zu brutal zu sein und Gewalt zu schonungslos zu zeigen. So muss man sicher als Zuschauer schon fragen, ob Game of Thrones tatsächlich eine ernste und harte Veranschaulichung der Folgen eines Krieges in einer mittelalterlichen Welt ist, oder ob es sich nur noch um grauenvolle Unterhaltung mit blutigen Wendungen und brutalen Morden handelt?

Ich denke, Game of Thrones ist brutal, aber nicht zu brutal. Denn: all diese Handlungen (nicht nur die Morde, auch andere Gewalttaten) passieren nicht zusammenhangslos. Gewalt geschiet nicht um der Gewalt willen und nicht zum Vergnügen der Zuschauer. Im Gegenteil: GoT ist oftmals hart anzuschauen. Doch jede Form von Gewalt hat eine Ursache (egal wie rational oder irrational diese sein mag) und jede Tat hat Folgen. Manche Taten lösen einen Krieg aus, andere führen zu Intrigen und Familienfehden, und wieder andere werden zu Motivation für die Überlebenden, nach Gerechtigkeit zu streben.

Welcher Tod in Game of Thrones oder einer anderen Serie war für euch besonders spektakulär? Wie steht ihr zur Darstellung von Gewalt und Brutalität in Serien und Filmen?

14 Kommentare

  1. Hachja, die Naivität in der ersten Staffel teile ich. Da konnte ich mir auch absolut gar nicht vorstellen, dass mit Eddard tatsächlich passieren könnte, was dann passiert ist. Schließlich war doch alles um ihn und seine Familie aufgebaut, wie soll das denn sonst gehen? Haha, schön verschaukelt.

    Danke übrigens für die Erinnerung, wer Ellaria nochmal war. Ich hätte diese Verbindung niemals hergestellt und hab auch gar nicht begriffen, warum sie sowas tut. Wobei Grausamkeiten bei GoT ja in der 5. Staffel wirklich kaum noch verwundern… Jedenfalls ergab sich mir jetzt beim Lesen ein Sinn. Danke, danke, danke!

    Und sorry, dass ich länger nicht mitgemacht habe. Ich habe einfach gerade keinen Nerv und kaum Zeit. :/ Dabei macht mir deine Serienparade so Spaß!

    1. Gut, dass es da nicht nur mir in Staffel 1 so ging 😉
      Macht doch nichts. Wenn du wieder Zeit und Lust hast, steigst du einfach wieder ein oder holst ein paar Themen nach 🙂

  2. M’athchomaroon, Katie.
    Ich denke die Serie suhlt sich nicht in Gewalt, wie oft der pazifistische Vorwurf lautet; denn die Macher & Darsteller offenbaren, ohne Schnörkel, die Folgen. Auf Täter, Betroffene & Unbeteiligte. Die Gewalt ist dadurch nicht als Schlag eines wütenden Schicksals definiert, sondern als die Folge von Taten, Gedanken, Gefühlen. Das Publikum kann also den Spiegel durchweg sehen.
    Die Realität bleibt die grausamere Version.
    Allein von daher sind die Intensionen der Serie berechtigt und nicht der Selbstzweck.

    bonté

  3. Hach ja… ich hätte den Beitrag mal direkt auf deinem Blog und nicht im Feedreader lesen sollen. Dann wäre ich jetzt nicht aufs Schlimmste gespoilert über Staffel 5 *hmpf*

    Ich muss zugeben, dass ich eine Weile brauchte, um in GoT richtig reinzukommen. Ich bin einfach kein Fan von Kriegsserien/-filmen und genau das war es am Anfang für mich. Ich bin nicht zartbesaitet, ich kann mit Blut und Folter umgehen, aber irgendwie waren diese ganzen Schlachten nie mein Fall. Vielleicht, weil der Gedanke „das war früher wirklich so“ immer im Hinterkopf saß und das das Ganze irgendwie realer und noch gemeiner machte.
    Aber mit der Zeit habe ich doch Gefallen an der Serie gefunden. Auch wenn WTF immer noch einer der meist geäußerten Kommentare beim Gucken ist *g*

    Ich muss auch zugeben, dass ich mich nicht an viele Tode wirklich explizit erinnere, dafür waren es einfach zu viele, aber einige von den genannten sind dann doch wieder aus der Vertiefung meines Hirn aufgetaucht. Um einige Charaktere tat es mir wirklich leid, aber dieser Arschkönig von Joffrey hat es nicht anders verdient, oder?! Das heißt, eigentlich hätte er etwas viel Grauenvolleres verdient *pff* 😉

    1. Oh nein wie blöd dass du gespoilert wurdest! Das wollte ich nicht, tut mir leid! Ich werde das im Beitrag ergänzen, dass man den Artikel nicht über Feedreader lesen sollte. So ein Mist, da habe ich gar nicht drüber nachgedacht. Jetzt ist dir das gleiche widerfahren wie mir, das ist so ärgerlich!

      Am Anfang dachte ich auch, dass Joffrey noch viel schlimmeres verdient hat, aber da ich mir für diesen Beitrag die Szene noch (ein paar) mal angeschaut habe, muss ich nun sagen, ist das eigentlich schon recht heftig. Vor allem auch darstellerisch sehr krass umgesetzt. Wahrscheinlich härter als -zack- mit ner scharfen Klinge den Kopf abgeschlagen zu kriegen, falls man da Vergleiche anstellen möchte 😉

      1. Hach, das ist halb so wild. Heutzutage lässt es sich ja kaum vermeiden, dass man irgendwo über irgendeine Information stolpert. Das ist dann der Nachteil des Internets 😉 Und ich bin mit dem Gucken ja auch ziemlich spät dran… ich mache dir da also keinen Vorwurf 🙂 Dann tut es mir vielleicht beim Gucken dann auch nicht mehr so weh…

        So, ich habe mir das eben auch nochmal angeguckt und ja, okay… es war schon fies. Aber trotzdem… alleine für sein dummes Grinsen möchte ich ihm am liebsten eine reinhauen *g*
        Schauspielerisch betrachtet finde ich den ganzen Charakter Joffrey krass. Die Leistung, die der Schauspieler da erbringt, ist genial. Diese totale kranke Bösartigkeit so glaubwürdig hinzukriegen, dass man regelrecht Angst vor ihm hat, ist eine wahre Leistung. Da kann und will ich gar nichts gegen sagen!

        1. Ok, trotzdem ärgerlich mit dem Spoiler 😉

          Ja, Jack Gleeson hat das wirklich großartig gespielt. Leider gibts ja dann auch immer Leute, die Serie nicht von Realität unterscheiden können und ihn als Privatperson beschimpft und angefeindet haben. Ist sicher auch nicht einfach.

  4. Eine schöne Zusammenfassung – wenn man in dem Fall von „schön“ sprechen kann 😉

    Einige Tode hatte ich gar nicht mehr auf der Rechnung. Und in Staffel 1 war ich auch echt sehr naiv. Spätestens mit Ned Starks Tod verpuffte diese Naivität ^^

    Die Red Wedding fand ich auch ganz schlimm, da es so plötzlich kam. Da war man einfach nur fassungslos. Geschockter war ich dann doch von Oberyn Martells Tod. Das war an Brutalität wirklich kaum zu überbieten 🙁

    Dass Jon Snow wirklich tot ist, kann ich beim besten Willen nicht glauben. Dazu wurde er als Charakter viel zu lange aufgebaut – ok, das hat bei dieser Serie nicht unbedingt viel zu sagen… Trotzdem glaube ich fest an ein Wiederbeleben – und sei es durch schwarze Magie *ausgerechnet auf Melisandre hoff*

    1. Das stimmt, Oberyns Tod war wohl wirklich der brutalste und somit auch der schockierendste. DAMIT hatte ich auch überhaupt nicht gerechnet.
      Ein wenig Hoffnung habe ich bei Jon Snow auch, da eben kurz vorher Melisandra an der Mauer ankam… aber wer weiß. Wie du sagst: Bei dieser Serie weiß man nie. Ich werde jetzt einfach ganz schnell die Bücher weiterlesen, vielleicht werde ich dann schlauer, wobei die Handlung ja zum Teil schon ein- bzw überholt wurde.

  5. Also Staffel 5 habe ich mal ausgelassen, denn die habe ich bisher noch gar nicht gesehen, aber ich kann mir vorstellen ,dass auch dort wieder einige Tode auf mich warten und von einem weiß ich ja schon (mein Armer John Snow, also ich glaube das ist für mich die Szene wo ich nur einmal in meinem Leben sehen werde und dann nie wieder, da für mag ich ihn viel zu sehr. Aber hab ja noch etwas Zeit mich seelisch dafür zu wappnen).

    Ansonsten finde ich GoT schon manchmal etwas zu brutal, also ich persönlich tue mir da beim zuschauen echt schon schwer und ab und an denke ich das da doch die Sensationslust mit eine kleine Rolle spielt, denn die Macher wissen ganz genau das sie mit ihren Toden Schlagzeilen generieren. Klar spielt die Serie in einer sehr brutalen Zeit ,das sollte man auch nicht romantisieren, aber bei manchen Morden ist es mir persönlich nur einen Ticken zu viel.

    Bei Geoffrey konnte glaube ich keiner trauern. Der Tod kam zwar richtig unerwartet, aber er war nun mal kein Symphatieträger da ist es schwer zu trauern. Wobei es schade um den Schauspieler ist, der hat das ganze wirklich toll gespielt und ja leider immer wieder Morddrohungen aufgrund seiner Rolle erhalten. Es ist erschreckend wie viele Menschen nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden können. Gerade schauspielert er ja leider gar nicht mehr. Um Tywin konnte ich auch nicht trauern, einfach weil ich ein großer Tyrion Fan bin und seint Tod für jeden Fan wohl eine Genugtuung war. Er hat seinen Sohn einfach so schlimm behandelt, obwohl dieser echt noch der beste Lannister ist.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Ich glaube bei den Starks hat so jeder seinen eigenen Liebling, wobei ich ja eigentlich bis auf Robb lustigerweise die ganze Familie mag und bei ihm kann ich dir gar nicht sagen, warum ich ihn nicht mag. Er ist mir irgendwie einfach nicht so ans Herz gewachsen und eigentlich immer relativ egal gewesen xD. Haha also jetzt wo du sagst das es nur die Hälfte der Familie ist, bin ich doch schockiert, das fühlt sich echt an als wären bald alle weg, aber scheinbar gibt es einfach nur so viele von denen :D. Da kann der Autor ja munter jede Staffel weiterhin einen Stark rausschreiben.

    Oh ja also ich kann dir die Serie wirklich nur empfehlen. Vor allem bei der 2.Staffel hält man sich dann sehr stark an die Fakten und verwendet viele Originaldialoge aus der damaligen Zeit, da ja doch einiges aus Henrys Regierungszeit sehr gut überliefert ist. Vor allem die letzten Folgen, die sich um Annes Zeit im Tower drehen sind schon sehr intensiv, da ist ja wirklich alles dokumentiert. Jede Stunde und in der Serie hat man das wirklich sehr gut verfilmt. Wie gesagt habe über Anne echt schon viele Biografien gelesen und finde die echte Anne wirklich sehr beeindruckend.

    Ps: Hast du eigentlich bei GoT die Bücher gelesen?

    1. Vielen lieben Dank für deinen Kommentar (und alle anderen Kommentare), die immer so ausführlich sind, das finde ich richtig toll 🙂 Ergänzen kann ich da eigentlich nicht mehr viel, da ich dir in den meisten Punkten zustimme. Ja, mittlerweile sind die brutalen Tode bei GoT bestimmt auch ein bisschen Sensationslust, aber einiges beruht eben auch auf den Büchern, das wird dann umgesetzt. Um damit auch deine Frage zu beantworten: Ich bin gerade dabei, die Bücher zu lesen. Bin in der deutschen Ausgabe aber erst bei Buch 3 von 10, es wird also noch etwas dauern 😀

  6. Achja, die Tode von Game of Thrones finde ich schon „toll“. Wie soll ich sagen. Wenn die Hassfigur stirbt freut man sich, wenn ein Lieblingscharater stirbt, und das noch unerwartet, dann ist man wirklich am Ende. Das finde ich so toll. Das man da so krass mitfiebern und emotional mitgehen kann. Das hatte ich bis jetzt noch in keiner Serie.
    Die Tode sind manchmal wirklich ein bisschen zu schrecklich. Da hatte ich nach Tagen noch ein schlechtes Gefühl im Magen.
    Mein schlimmster Tod war Oberyn. Ich habe ihn wirklich gemocht. Und dann stirbt er einfach auf diese Art. SCHRECKLICH! Und ich hatte nichtmal damit gerechnet.
    Ein anderer Tod, und ich war erstaunt, dass er garnicht in der Liste war, ist der Tod von Sharin. Wie das arme Kind einfach verbrannt wurde war graußam. Vor allem die Schreie und das Lächeln der Hexe >_<

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