Frau Margaretes Lesestunde #2

In Frau Margaretes Lesestunde stelle ich euch jeweils 3 Bücher vor, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

Kim Leopold – Liliennächte (How to be Happy 1)

Kim Leopold LiliennächteIn „Liliennächte“ begleiten wir Lilian in ihr neues Leben in New York. Sie zieht in eine WG mit ihren männlichen Mitbewohnern Jamie und Ash und baut endlich eine richtige Beziehung zu ihrem Vater auf.
„Liliennächte“ war ein sehr schönes Buch für den Sommer, das mich gut unterhalten hat. Es fiel mir anfangs ein wenig schwer, in die Geschichte zu finden und ich konnte mich nicht immer so richtig mit Lily identifizieren. Das hat aber dem Buch insgesamt keinen Abbruch getan. Kim Leopold hat ein besonderes Talent dafür, Figuren und Schauplätze zum Leben zu erwecken und so war es kein Wunder, dass mich die Geschichte schnell für sich eingenommen hat. Ich sah jede Szene vor meinem inneren Auge und hörte jeden Charakter in meinen Ohren sprechen. „Liliennächte“ hat Spaß gemacht und ich empfehle es ganz klar weiter für entspannte Sommerabende auf dem Balkon oder im Urlaub – ich glaube aber, dass mir persönlich Band 2, „Ascheblüte“, noch besser gefallen wird. Denn da lernen wir Ash besser kennen und den habe ich einfach sofort in mein Herz geschlossen <3

Julia Dibbern – Wenn ich dich nicht erfunden hätte

Julia Dibbern Wenn ich dich nicht erfunden hätteDer Klappentext des Buchs klingt spannend: die junge Leo zieht in eine neue Stadt und trifft dort prompt auf einen Typen, der aussieht wie die Charaktere, die sie sich immer für ihre Geschichten ausdenkt. So weit, so gut. Leider gerät dieser Aspekt, auf den ich mich so gefreut hatte, sehr schnell in Vergessenheit und es geht gar nicht mehr um Leos Geschichten, sondern eben um ihre Beziehung zu Loris. Leider empfand ich Leo oft als zu naiv und gutgläubig und ich konnte so manche ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen. Das hat es mir schwer gemacht, mit ihr mitzufühlen. Dennoch hatte ich das Buch schnell durch, weil Julia Dibbern sehr angenehm schreibt… und ich schon wissen wollte, wie es weitergeht. Das Ende des Buchs hat mich dann übrigens sehr versöhnlich gestimmt, das finde ich perfekt gelöst 🙂

Franziska Fischer – Und irgendwo ich

Franziska Fischer Und irgendwo ichIn „Und irgendwo ich“ treffen wir Lizzy, die mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in ein altes, geheimnisvolles Haus zieht. Und nicht nur das: sie muss sich auch an der neuen Schule zurechtfinden. Dabei trifft sie Ophelia (ihr Ruf eilt ihr voraus) und Merlin, mit dem vielleicht mehr als Freundschaft möglich wäre. Und so märchenhaft wie die Namen klingen, so ist auch Franziska Fischers Geschichte. Die Autorin malt mit ihren Worten wunderschöne Bilder, die die besondere Atmosphäre des Hauses und Lizzys verträumtes Wesen wunderbar rüberbringen. Dennoch, wo mir Julia Dibberns Leo (s. oben) etwas zu naiv war, da war mir in diesem Buch Lizzy ein wenig zu erwachsen in der Art, wie sie sich ausdrückt und wie sie denkt. Das ist aber ein kleiner Kritikpunkt, denn ich finde es wunderbar, wie am Ende der Geschichte alle Fäden zusammenlaufen und, beinahe magisch, sich ein großes Ganzes ergibt, das mich mit einem Lächeln zurückgelassen hat.

Welche Bücher habt ihr in letzter Zeit gelesen und was könnt ihr mir empfehlen?

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