Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
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Liebster Blog Award – 11 Fragen

Mara von NoHeroIn hat mich beim Liebsten Blog Award nominiert, was mich natürlich sehr freut 🙂 Es geht darum, 11 Fragen zu beantworten, sich selbst 11 Fragen auszudenken und -wenn möglich- 11 Blogger zu nominieren, die man gerne liest und die gerne noch etwas bekannter werden dürfen. Auf geht’s…!
Wie verläuft dein Morgen normalerweise?
Um ehrlich zu sein, bei mir gibt es da gar kein „normalerweise“. Seit ein paar Monaten studiere ich ja wieder, was zur Folge hat, dass ich immer zu unterschiedlichen Zeiten aufstehe, zwischendurch längere Phasen frei habe und mir meine Zeit recht frei selbst einteilen kann. Okay, ein paar allgemeine Sachen gibt es schon: Ich bin zum Beispiel kein Langschläfer (mehr) und brauche morgens viel Zeit zum Frühstücken und wach werden. So ungefähr ein bis zwei Stunden, das heißt so viel früher stehe ich auf wenn ich aus dem Haus muss. Frühstücken ist mir auch ziemlich wichtig: Obst, Müsli, Joghurt, Brot – je nach Stimmung, aber irgendwas brauch ich im Magen bevor der Tag startet.
Wovor hattest du als Kind Angst?
Vor Tieren jeglicher Art. Hunde, Katzen, Hasen, Meerschweinchen – egal, ich hatte vor allem Angst. Ganz besonders schlimm waren (und sind) aber Vögel. Mein Opa hat früher Vögel gezüchtet (ich weiß leider nicht welche Sorte, ich schätze Kanarienvögel oder so) und die waren alle in einer Voliere in seinem Garten. Mein Bruder und ich wurden als Kinder irgendwie immer genötigt da rein zu gehen, um die Vögel zu füttern, obwohl ich das nie wollte. Die Erwachsenen konnten das nie verstehen, schließlich tun die Vögel ja nichts, ist doch ein tolles Erlebnis die Vögel zu füttern, blabla, was Erwachsene nun mal so sagen. Das hat sich irgendwie als Trauma bei mir festgesetzt, bis heute habe ich wirklich unfassbare Angst vor Vögeln, und wenn einer auf dem Gehweg sitzt, dann wechsle ich wenn möglich die Straßenseite. (Mit anderen Tieren habe ich heutzutage kaum noch Probleme, Katzen liebe ich mittlerweile sehr.)
Wie lautete dein erster Blogeintrag?
Ganz pfiffig: Mein erstes Mal. Den gibt es hier auch noch. Habe ihn mir grade noch mal durchgelesen. Da steht ich hätte es vorher auf Tumblr versucht. Daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern!? 
Damals hieß mein Blog noch „Nüpsi“ (sinnlose Phantasieworte for the world!), und ich hab damals noch in RLP gewohnt. Fuck, ist das lange her 😉
Du bist im Kino und musst aufs Klo. Wartest du bis zum Ende des Films oder gehst du mittendrin raus?
Kommt natürlich drauf an wie lange der Film noch läuft. Und es hängt davon ab, ob ich in der Mitte sitze oder direkt am Gang. Tendenziell warte ich aber eher bis zum Ende, weil ich immer Angst habe, dass ich in der Dunkelheit die Treppe runter falle. Stellt euch mal vor wie peinlich das wäre…!
 
Warst du schonmal in einer Situation, in der du erste Hilfe leisten oder Zivilcourage beweisen musstest? Wenn ja: was für eine Situation war das?
Ja, das war auf unserem Schützenfest und ich war da zum Glück nicht alleine, denn das hätte ich mich überfordert. Ich saß draußen mit drei Freunden, als ein Mann an uns vorbei lief. Er schwankte schon ziemlich stark, war offensichtlich sehr betrunken. Zuerst witzelt wir noch, ob er den Weg nach Hause noch finden würde etc. Wir blickten dem Mann hinterher, sahen wie er extrem schwankte und wie er schließlich stolperte und hinfiel – mit dem Gesicht auf die Bordsteinkante. Er blieb reglos liegen. Wir rannten sofort hin und sahen dass das Gesicht des Mannes blutüberströmt war. Ich bin bis heute sehr froh, dass einer meiner Freunde mal als Rettungsassistent gearbeitet hatte und sehr ruhig blieb. Er rief den Krankenwagen und versuchte mit dem Mann zu sprechen, während wir anderen die Schaulustigen verscheuchten (echt schrecklich sowas! Die meisten glotzten nur und nur wenige fragten nach, ob sie helfen könnten). Der Mann schien zwar verletzt aber noch betrunkener als angenommen. Auf unsere Ansprachen reagierte er mit Schnarchen. Da hatte er sich (wie sich nachher rausstellte) die Nase gebrochen, lag blutend auf der Straße und schlief und schnarchte vor sich hin! (Nicht zu verachten war übrigens auch seine ebenso betrunkene und hysterische Ehefrau, die wenig später aufkreuzte und sich nicht mehr einkriegte.)
Im Nachhinein war die Situation nicht sooo dramatisch, trotzdem war ich extrem nervös und angespannt in der Situation – aber ich würde wieder so handeln.
Wie verbringst du deine Samstage am Liebsten?
Ausschlafen (was bei mir zwar nie sehr lange ist, aber ohne Weckerklingeln aufwachen ist auch für mich schön 😉 ) – gemütlich frühstücken – vielleicht eine kleine Runde Sport machen – und danach guten Gewissens auf dem Sofa chillen! Zwölfndrölfzig Filme mit Leonardo DiCaprio schauen, Pizza bestellen, Cola Zero schlürfen – abends vielleicht noch ein Bad nehmen, ein Buch lesen und dann friedlich einschlummern. So verbringe ich meine Samstage bzw. freien Tage sehr gerne und ja, auch sehr häufig 😉
Welcher ist dein Lieblingswitz?
Hm, ich habe einen Lieblingswitz, aber den kann man nicht aufschreiben, da man dazu körperlichen Einsatz benötigt. Ansonsten bin ich auch nicht so der große Witze-Fan und kann mir die nie merken, tut mir Leid.
 
Welche war deine erste CD?
Wenn Kinder-CDs zählen, dann war es „Die Schlümpfe – Megaparty“. Meine Lieblingssongs waren „Ich wünsch mir rote Schuh“ (I wanna be with you) und „Schlumpfbahnschaffner“ (Be my Lover).
Wenn Kinder-CDs nicht zählen verweigere ich die Aussage.
Was isst du nicht?
Oliven, von denen kriege ich Brechreiz. Auch, wenn sie gefüllt sind. Ich mag übrigens auch kein Olivenöl.
Ich esse auch keine Honig- oder Zuckermelonen, obwohl ich sie gerne mag, aber ich reagiere zu stark auf die Säure (geschwollene, brennende Lippen und Zunge). Passiert mir auch manchmal bei frischer Ananas. (Wird häufiger von mir ignoriert)
Außerdem versuche ich momentan zunehmend auf Fleisch und Fisch zu verzichten. Solange ich alleine bin klappt das auch ziemlich gut um nicht zu sagen perfekt, aber bei meinen Eltern… nunja..
Wie wohnst du?
Ich wohne gemeinsam mit meinem Freund im Ruhrgebiet. In unserem Haus wohnen noch 11 andere Parteien und selbstverständlich wohnen wir ganz oben. 5.Stock, ohne Aufzug. Ja, der Umzug war toll. Wir haben ungefähr 53qm zur Verfügung, die sich auf ein winziges Bad, eine schöne Küche und zwei weitere gleich große Zimmer verteilen. Unsere Möbel sind ziemlich zusammengewürfelt, weil wir kein Geld hatten um alles neu zu kaufen und deswegen viel vom Vormieter übernommen oder von Verwandten geschenkt bekommen haben. Ich hab kein Händchen für Dekoration und so, deswegen ist es hier so eine Mischung aus kahl und chaotisch. Aber ich mag es so wie es ist 🙂
Wie lange bloggst du schon?
Seit September 2011.

Ich verzichte auf die Weitergabe des Awards, weil mir weder 11 Fragen noch 11 Blogs einfallen 😀
(Und weil Blogger mich schon wieder aufregt und hier die Formatierungen hinten und vorne nicht stimmen… aaargh >.< )

2 Kommentare

  1. Ich bin im Kino im Dunkeln mal die Treppe raufgefallen…. Das eine Mal wo ich aufs Klo gegangen bin. Und dann hab ich auch die Reihe nicht mehr gefunden.. Das war ein tolles Erlebnis. 😉

  2. Moin moin, Katie.
    Ich bin einmal in einem Kleinsttheater über zwei Stuhlreihen gedonnert. Du kennst die Einzelstühle, die nebeneinander in Reihe gesteckt werden können; entsprechend fielen dann nicht nur zwei, drei um.
    Seither war ich jetzt auch in keinem Theater mehr… 🙂

    bonté

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