Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Filme

Gosling, Cooper, Timberlake: Filme im November (1/3)

Hallo zusammen,

heute folgt der 1.Teil meines Filmrückblicks für den Monat November. Mal wieder teile ich diesen Rückblick in zwei Teile auf, weil mir das sonst zu viele Filme in einem Beitrag werden. Da ich ja momentan frei habe und es außerdem draußen schmuddelig und kalt ist, habe ich viel Zeit um Filme zu schauen. Dabei war ich quasi gar nicht im Kino, sondern habe mir DVDs ausgeliehen oder noch ungesehene DVDs aus dem Regal meines Freundes stibitzt. Los geht’s!

Immer Ärger mit 40
(2012)

Dieser Film wurde als lockere Fortsetzung zu „Beim ersten Mal“ beworben und den fand ich wirklich klasse. Auch sonst hörte man recht positives über diesen Film. Doch mich konnte er leider nicht so ganz überzeugen. Der Humor zündete bei mir einfach nicht und die Charaktere wurden mir auch nicht wirklich sympathisch. Im Gegenteil: Von manchen Figuren war ich eher genervt, obwohl sie wohl lustig sein sollten. Alles in allem natürlich eine vorhersehbare Geschichte, die mich halt nicht zum Lachen bringen konnte und daher: „Uninteressant“ – 4 Punkte.

Freunde mit gewissen Vorzügen
(2011)

Endlich mal wieder eine RomCom nach meinen Vorstellungen. Klar, auch hier ist die Story ziemlich vorhersehbar, aber trotzdem finde ich diesen Film sehr charmant und lustig. Er spielt mit verschiedenen Klischees und bringt einfach eine lockere, angenehme Art von Humor mit. Dazu harmonieren Mila Kunis und Justin Timberlake toll miteinander und spielen auch toll. Das Ende des Films ist wirklich sehr kitschig, aber das trübt meinen Gesamteindruck vom Film nicht. Ich finde ihn „ausgezeichnet“ und vergebe daher 8 Punkte.

Stephen Kings Es
(1990)

Diesen Horrorfilmklassiker nach der Romanvorlage von Stephen King habe ich mir in diesem Monat mit meinem Freund angesehen. Der Clown Pennywise ist ja mittlerweile berühmt-berüchtigt und nicht zuletzt daran Schuld, dass ich Clowns im Allgemeinen sehr gruselig und abschreckend finde. Ich hatte „Es“ schon mal vor ein paar Jahren mit Freundinnen gesehen, zumindest zum Teil, daher war mir die Story einigermaßen bekannt. Ich finde, der Film bietet eine spannende Atmosphäre, aber leider bin ich kein großer Fan von den übernatürlichen Elementen, die Stephen King eigentlich immer einbaut. Somit verschenkt „Es“ eine höhere Wertung, ich fand ihn „ganz gut“ und vergebe daher 6 Punkte.

Schindlers Liste
(1993)

Ein Klassiker der Filmgeschichte, der bisher an mir vorbei gegangen ist. Und jetzt weiß ich gar nicht, was ich zu diesem Film sagen soll. Vielleicht, dass mir das Thema Rassismus eigentlich immer sehr nahe geht und „Schindlers Liste“ für mich nur sehr schwer zu verdauen war. Ich denke eigentlich auch jetzt, ein paar Wochen später, noch oft über den Film nach. Vermutlich nicht zuletzt wegen Ralph Fiennes, den ich in seiner Rolle als SS-Hauptsturmführer Amon Göth beängstigend gut fand. Oder wegen der schonungslosen Szenen zum Massaker im Krakauer Ghetto. Wegen Ben Kingsley und Liam Neeson. Ich musste heulen, ich wollte schreien. Ein intensiver Film. Sicherlich nicht der Beste zum Thema Holocaust/Zweiter Weltkrieg etc, aber für mich verdient der Film 10 Punkte, weil er mich so mitgenommen hat.

Little Miss Sunshine
(2006)

Diesen Independent-Film wollte ich schon länger mal sehen, weil meine Cousine ihn so toll findet und mich die Geschichte auch angesprochen hat. In der Tat ist Little Miss Sunshine ein unkonventioneller Film über eine schräge Familie, erzählt mit viel Charme und Humor. Im Mittelpunkt steht die kleine Olive (gespielt von der damals 10jährigen Abigail Breslin), die so süß und liebenswert ist und von ihrer Familie zu einem Schönheitswettbewerb gefahren wird. Mein Highlight waren außerdem Steve Carrell (er ist immer großartig!) und Paul Dano. Kurzum: Liebenswert, lustig, anders – sehenswert, daher 7 Punkte.

The Place beyond the Pines
(2012)

Dieses Drama wird in drei Episoden erzählt und behandelt die Geschichte des Outlaws Luke Glanton und des Polizisten Avery Cross. Zunächst begleitet der Film Luke Glanton, dann Avery Cross und in der letzten Episode deren Söhne. Ein Augenschmaus für den weiblichen Zuschauer sind Ryan Gosling und Bradley Cooper auf jeden Fall. Ich mag die Geschichte, weil ich generell Geschichten mit tragischen Helden mag, aber dem Film hätte etwas mehr Tempo gutgetan. Die erste Episode ist noch ziemlich gut erzählt und auch die zweite ist gut, aber im dritten Teil nimmt die Qualität und auch die Glaubwürdigkeit des Films ab und verschenkt daher eine höhere Punktzahl. Insgesamt fand ich den Film ganz gut, also 6 Punkte.

Welche Filme davon kennt ihr und wie findet ihr sie? 

6 Kommentare

  1. Miss Sunshine war der erste Film, den ich mit meinem Freund gesehen habe 🙂 Der Film ist echt süß und mal was anderes 🙂
    Freunde mit gewissen Vorzügen habe ich tatsächlich noch nie angeschaut, obwohl ich sonst jeden Film solcher Art kenne 😀
    muss ich mir noch anschauen 🙂

    liebe grüße 🙂

    http://evrythingiheart.blogspot.de/

  2. „Freunde mit gewissen Vorzügen“ hab ich gesehen und an sich fand ich den Film schön, aber da er mich an was/jemand erinnert hat, verbinde ich jetzt leider nicht so ganz viel Positives mit ihm 😀 naja.

    „Schindlers Liste“ hab ich auch schon gesehen. Was ich dazu groß sagen soll, weiß ich allerdings auch nicht. Ich stimm dir da komplett zu.

    lg Caro 🙂

  3. Schindlers Liste habe ich natürlich gesehen 🙂
    Und Little Miss Sunshine fand ich spitze. Friends with Benefits fand ich ganz nett zum hinterher wieder vergesse 😀 nichts schlimmes, der Humor ist ganz lustig und ich mag auch beide Schauspieler gern. Aber nichts, woran man sich lang erinnert, oder?

  4. Na sicher kein Meisterwerk der Filmgeschichte, aber ich fand ihn für das RomCom-Genre schon bemerkenswert, also wird mir eher in Erinnerung bleiben als so manch anderer Film, denke ich.

  5. „Freunde mit gewissen Vorzügen“ habe ich für heute Abend dann mal programmiert…

    „Schindlers LIste“ habe ich ein Mal vor vielen (ca. 8?) Jahren mit meinen Cousinen gesehen. Und nun darfst du raten wann Cousinen, die nicht in einer Stadt wohnen, zusammenkommen: an Weihnachten. Meine Eltern waren gar nicht happy, dass wir am 1. oder 2. (?) Weihnachtstag das Wohnzmmer kanpp drei Stunden lang mit unseren Tränen getränkt haben und für den Rest der Tage total verstört waren. Ich habe mich bis heute gescheut den Film ein weiteres Mal zu schauen, weil er sicherlich eines der intensivsten Werke der Filmgeschichte ist und ich momentan emotional nicht stabil genug.

    „Little Miss Sunshine“ ist süß und ein guter Independent-Film. Der schwimmt für mich so mit Juno mit. Filme, die einen irgendwie berühren, aber doch eher surreal sind.

    Glaube „The Place beyond the pines“ spare ich mir nach deiner spärlichen Begeisterung…. man muss ja nicht jeden Film gesehen haben 😉

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