Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Filme

Cowboys, Soldaten und Staatsfeinde: Filme im November (3/3)

Momentan habe ich ja eins im Überfluss: Zeit. Und die nutze ich eben, um Filme zu sehen. Da wird meine Videotheks-Mitgliedschaft mal so richtig ausgereizt. Und deswegen folgt jetzt auch der 3.Teil meines Filmrückblicks für den Monat November.

Todeszug nach Yuma
(2007)

Mein erster Western! Bisher war ich ja skeptisch gegenüber diesem Genre. Daher hab ich für „mein erstes Mal“ auch einen modernen Western gewählt mit zwei Hauptdarstellern, die ich mag. Russell Crowe und Christian Bale schenken sich in diesem Streifen nichts – weder in ihren Rollen noch schauspielerich. Wer hier der bessere Darsteller war, mag ich nicht beurteilen, wie immer waren beiden großartig. Das Setting tat sein übriges: Ein dreckiger Western, der rasant erzählt wurde und mich sehr gut fesseln konnte. Dafür gibt es 8 Punkte.

Public Enemies
(2009)

Nach ‚3:10 to Yuma‘ habe ich mit Public Enemies wieder einen Film mit zwei tollen Hauptdarstellern gesehen: Johnny Depp und (wer sonst?) Christian Bale. Leider konnte mich dieser Gangsterfilm trotz der hochkarätigen Besetzung nicht ganz überzeugen. Ich fand die Story, die auf wahren Begebenheiten beruht, leider eher schwach erzählt, sodass bei mir keine Spannung aufkam. Daher vergebe ich für diesen Film nur 4 Punkte.

The Fighter
(2010)

Und wieder ein Film mit zwei großartigen Hauptdarstellern: dieses Mal sehen wir Mark Wahlberg und -wen überrascht es noch?- Christian Bale 😉 Diesen Film wollte ich schon sehr lange sehen, da Christian Bale für diesen Film seinen Oscar bekommen hat. Er und Mark Wahlberg spielen die Brüder Mickey Ward und Dickie Eklund. Während Mickey gerade in seiner Boxerkarriere durchstarten will, steht der ältere Dickie wegen seiner Crack- und Kokainsucht vor dem Aus. Mickey muss sich entscheiden zwischen seiner Karriere und seiner Familie.. Ohne Zweifel ist Christian Bales Leistung auch in diesem Film herausragend, dennoch hätte er den Oscar für „The Machinist“ meiner Meinung nach mehr verdient. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Gemeinsam mit Mark Wahlberg, Melissa Leo (Oscar Nebendarstellerin) und Amy Adams bietet der Film einen tollen Cast und eine spannend erzählte Geschichte. 8 Punkte.

Tödliches Kommando – The Hurt Locker
(2008)

Dieser Film war der Oscargewinner 2010. Das wundert mich nicht, werden bei den Academy Awards tendentiell gerne Geschichten ausgezeichnet, die von patriotischen, amerikanischen Helden handeln. So auch The Hurt Locker, der im Irakkrieg spielt. Der Film wird ohne Frage gut getragen von Jeremy Renner und bietet beängstigende Bilder aus einem Kriegsgebiet. Doch eine wahre Spannung kam bei mir nicht auf und auch einen wirklichen Mehrwert konnte mir dieser Film nicht bieten. Daher mittelmäßige 6 Punkte von mir.

Inglourious Basterds
(2009)

Diesen Film habe ich vor einiger Zeit schon einmal gesehen, aber da ich mich nicht mehr richtig erinnerte, habe ich ihn letztesn eben nochmal geschaut. Als Tarantino-Fan natürlich ein Muss. Und ich finde den Film klasse. Hier sind wie gewohnt die typischen Tarantino-Merkmale vorhanden: Eine spannende Geschichte, ein herausragender Soundtrack, großartige Darsteller (Brad Pitt, Christoph Waltz), ein skurriler Humor und eine ordentliche Portion Gewalt. Dafür gibts 9 Punkte.


Das war’s mit meinem Filmrückblick vom November. Ich hoffe Euch hat’s gefallen 🙂

3 Kommentare

  1. The Fighter und Inglourious Basterds sind beide in meiner Sammlung. Zwei super Filme!
    Von Public Enemies war ich auch ziemlich enttäuscht. Todeszug nach Yuma wollte ich schon immer sehen, da ich auch ein riesen Fan von Bale bin. Die anderen Filme kenne ich noch gar nicht (:

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