Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Filme

Unsere große Depression ist unser Leben: Filme im Oktober

Unfassbar, dass heute schon der letzte Freitag im Monat ist, oder? Der Oktober ging wirklich extrem schnell rum. Aber letzter Freitag heißt: Filmrückblick! Diese Filme habe ich in diesem Monat, außerhalb des Kinos, gesehen:

Lucky#Slevin
(2006)

Ein Klassiker. Ich weiß gar nicht was ich noch über diesen Thriller sagen soll. Als ich ihn zum ersten Mal sah, hab ich erstmal gar nichts verstanden. Beim zweiten Mal sehen ging mir ein Licht auf, und diesen Monat habe ich ihn (glaube ich) zum mittlerweile vierten Mal gesehen. Genießen kann ich den Film immer wieder. Josh Hartnett, Bruce Willis, Morgan Freeman und Ben Kingsley in einem Film ist ja schon eine Awesome-Garantie. Dazu kommt die spannende und rasante Handlung, die stellenweise recht brutal und schonungslos ist, den Film aber so besonders macht.
Wer Lucky#Slevin noch nicht kennt, sollte das schnellstmöglich ändern. 9 Punkte.

Pitch Perfect
(2012)

Eigentlich bin ich ja nicht so der große Fan von Musicalfilmen, also zumindest nicht diese Teenie-Musical-Filmen wie High School Musical und Co. Aber von Pitch Perfect hatte ich schon viel positives gehört und so sah ich ihn mit Freundinnen auf einem kleinen DVD-Abend.
Die Songauswahl im Film gefiel mir ganz gut, und alles in allem war der Film ganz nett, aber so richtig begeistert hat er mich dann doch nicht. Er traf meistens nicht so ganz meinen Humor und wie erwartet war die Story ziemlich vorhersehbar. Für den DVD-Abend aber allemal unterhaltsam. 6 Punkte.

(500) Days of Summer
(2009)

Unbestritten ist wohl, dass Joseph Gordon-Levitt einer der erfolgreichsten aufstrebenden Stars Hollywoods ist, und mindestens genauso unbestritten ist, dass er einfach ziemlich süß ist. Um mein filmisches Wissen um den guten Joe noch ein wenig auszuweiten, lieh ich mir diesen Monat (500) Days of Summer aus. Zoey Deschanel mag ich auch recht gerne. Ganz so gut wie erwartet fand ich den Film nicht, was vor allem daran lag, dass bei mir nicht so richtig viele Emotionen rüber kamen. Aber sehenswert ist dieser Independentstreifen allemal: Tolle Bilder, sympathische Hauptdarsteller und Charaktere, ein stimmiger Soundtrack und eine etwas andere Story: This ist not a Lovestory. This is a story about love. 7 Punkte.

Fight Club
(1999)

Und noch ein Klassiker. Und wer diesen Film noch nicht gesehen hat, der darf sich wirklich nicht Filmkenner schimpfen. Meiner Meinung nach einer der besten Filme, die je gemacht wurden. Sicher wirkt er nur beim ersten Mal gucken so richtig, aber auch nach mehrmaligen Sehen hält der Film noch viel für den Zuschauer bereit. Nicht nur Edward Norton, Brad Pitt und Helena Bonham Carter, die in ihren Rollen so gut aufgehen wie in kaum einem anderen Film. Auch die vielen versteckten Hinweise auf den Ausgang der Geschichte, die düsteren Bilder, die Gewalt und gleichzeitig die tollen Dia- und Monologe. Unbestrittene 10 Punkte für Fight Club.

„Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller, unsere große Depression ist unser Leben.“

Das hält kein Jahr
(2013)

Dieser Film war dieses Jahr erst im Kino und wurde als einer der besten britischen Filme seit langer Zeit beworben. Gut, mit irgendwas muss man ja werben. Für mich war dieser Film leider kein Glücksgriff. Ich fand ihn von Anfang bis Ende einfach langweilig. Obwohl ich normalerweise total auf den trockenen und schwarzen britischen Humor stehe, auf die flotten Dialoge und auf den Charme, den diese Filme außerhalb von Hollywood versprühen. Doch hier zündete für mich kein einziger Witz. Viele sehen Stephen Merchant als Danny, den nervigen Trauzeugen, als Lichtblick des Films, aber für mich war dieser Charakter einfach nur peinlich und kindisch. Das ist für mich kein britischer Humor, wie ich ihn mag. Die anderen Darsteller waren ganz okay, Simon Baker sieht wenigstens charmant aus, und aus der Geschichte hätte man was machen können. Für mich war der Film zwar nicht total ärgerlich, aber alles in allem einfach uninteressant. 4 Punkte.

Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende!

3 Kommentare

  1. So, schaffe ich es dann auch mal, zu kommentieren hier – kaum sind die Ferien vorbei, schaffe ich irgendwie gar nichts mehr…

    Es ist sehr beruhigend zu sehen, dass auch dir „Das hält kein Jahr“ nicht zusagen konnte. Ich fand den Film einfach nur unheimlich unwitzig, blöd und nervig – und dass sich Rafe Spall für Anna Faris entscheidet statt für Rose Byrne, also…ich mag Faris, aber diese Frisur geht GAR NICHT 😀 Simon Baker war auch für mich der größte Lichtblick 😉

    „(500) Days of Summer“ ist dann auch nicht mein Lieblingsfilm, aber ich mag den wegen Zooey und JGL, wie du weißt mag ich die beiden sehr 😉 Und der Film ist einfach mal was anderes und baut nicht auf den üblichen Klischees auf.

    Und „Pitch Perfect“ scheint dir soo schlecht ja nicht gefallen zu haben, wenn du 6 Punkte vergibst 😉 Der ist sehr vorhersehbar, das stimmt, und die Kotz-Szene war echt unnötig, aber ich mochte den durch die ungeschönte und niedliche Art sehr. Weiß aber auch nicht, wie mir das beim 2. Mal gehen würde…

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