Frau Margarete

Bunte Geschichten aus Berlin und aus dem Leben
Filme

[Kino] Wir sind die Millers

Als der kleine Dealer David Burke nach einem Raubüberfall bei seinem Lieferanten in der Kreide steht, zwingt der ihn zu einem riskanten Marihuana-Schmuggel. Um nicht erwischt zu werden, tarnt Burke die Transaktion als Familienausflug. Dafür holt er sich seinen Nachbarsjungen Kenny, Ausreißerin Kacey und Stripperin Rose ins überdimensionale Wohnmobil. Der Trip durch Mexiko und über die Grenze kann beginnen…

Meine Meinung
Die Rezension zu diesem Film hab ich jetzt schon etwas länger vor mir her geschoben. Warum? Weil ich einfach nicht so richtig weiß was ich darüber schreiben soll.

Zunächst zur Story: Die ist schon recht ausgefallen und entwickelt sich im Laufe des Films auch ziemlich plausibel. (So plausibel wie das für einen Film dieser Art eben möglich ist.)  Die Figuren kommen immer wieder in lustige oder verzwickte Situationen und es macht durchaus Spaß dabei zuzusehen. Hierbei werden allerhand Klischees und Gepflogenheiten der USA, der Grenzpolitik, von Mexiko aber auch der Popkultur aufs Korn genommen. Und trotz allem hat mir die besondere Würze gefehlt. Meiner Meinung nach waren viele Wendungen zu flach, einige Witze eher deplatziert. Es ist nicht so, als wäre der Film nicht lustig oder unterhaltsam gewesen – er hat mich einfach nicht so richtig überzeugt.

Vielleicht lag es an den Darstellern? Jennifer Aniston versucht ja seit einer Weile, ihr Image zu ändern und nicht mehr nur das Girl-next-Door zu sein, aber im Großen und Ganzen ist sie das in diesem Film doch wieder, auch wenn ihre Figur Rose von Berufswegen Stripperin ist. Emma Roberts als „Tochter“ war ganz nett anzusehen, bleibt aber doch eher blass. Über Will Poulter, der den jungfräulichen Kenny spielt, habe ich viel positives gelesen, was ich aber nicht unbedingt unterschreiben würde. Für meinen Geschmack war das schon sehr overacted, aber ich mag solche Charakte wie seinen auch einfach nicht – zu oft gesehen! Einzig Jason Sudeikis konnte wirklich von sich überzeugen und wurde mir im Laufe des Films sympathisch. (Und LeBron, das Grasbaby..) Kein schlechter Cast insgesamt, aber auch nicht besonders überragend.

Wie soll ich meine Kritik also abschließen? Ich denke, „Wir sind die Millers“ ist eine gute Komödie mit einer flotten und unterhaltsamen Geschichte, die den Zuschauer durchaus zum Lachen bringt. Die Story ist mal etwas anderes und wird nicht langweilig, aber manche Gags hat man schon zur Genüge gesehen. Der Cast ist solide, aber nicht überragend. „Wir sind die Millers“ kann man sich angucken und wird man sicher lustig finden, aber zwischen mir und dem Film hat die Chemie einfach irgendwie nicht gestimmt. Ich vergebe 6 Punkte an die Miller-Familie.

2 Kommentare

  1. Was anderes als in deiner Kritik steht hatte ich bei Wir Sind die Millers nicht erwartet. Ich war mir schon vor Start des Films recht sicher, dass er sehr solide wird, lustig und der Cast an sich nicht schlecht ist, aber die Witze schon zu oft gesehen sind. Ist nun mal bei vielen Komödien so. Ich habe ihn bisher noch nicht angeschaut, möchte dies aber tun, sobald er auf Dvd raus ist, da ich nun mal doch ein großer Jennifer Aniston Fan bin. Ich mag sie eigentlich in so gut wie jeder Komödie oder auch jedem anderen Film ;). Denke aber mal, dass ich nach dem Sehen des Filmes, deine Kritik unterschreiben werde :D.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Bei Cupido habe ich im Moment die Hälfte gelesen und finde es bisher ganz gut, wobei ich hoffe dass da bald noch ein kleiner Spannungsanstieg kommt. Aber bisher finde ich esn icht schlecht. Auf Schwesternmord freue ich ja schon riesig, weil ich schon so viel gutes über diesen Band gelesen habe.

    Ich muss gestehen, ich kenne es gar nicht mit einem anderen Cover. Hab das alte glaub ich nur mal kurz auf Lovelybooks gesehen und war mir erst gar nicht sicher ob es das gleiche buch ist, bis ich dann drauf geklickt hatte :D.

  2. In den Film möchte ich auch noch am Samstag rein. Mal schauen, wie ich ihn finde, aber ich mag so lockere Komödien & Jennifer Aniston finde ich ebenfalls klasse.

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